Storch HeinarStorch Heinar
Aktive Erwerbslose in Deutschland (AEiD)

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Übersicht Aktuelles Hartz IV Infobank Daily News Impressum Mitglieder Registrieren
News:


Seiten: 1 2 3 [4]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Von der Laien für konsequentere Sanktionen  (Gelesen 6510 mal)
Rodentia
Team
*****
Offline Offline

Beiträge: 618



« Antworten #45 am: März 06, 2010, 22:53:26 »

Nur zu Hause bleiben ist ja wohl gar keine Lösung.
Und wenn man auf den Wahlzettel schreibt Ihr könnt mich alle mal und sie dadurch ungültig macht wenn man denn wirklich nicht weiß was man noch wählen soll weil weder Pest noch Cholera vertretbar sind.

Nur solange man faul auf dem Sofa liegen bleibt und die wenigen Rechte die man als Staatsbürger hat auch noch wegschmeißt gehört es einem nicht anders. Dann sollte man allerdings auch die Klappe halten.

Und das mit den Gutscheinen - solange wir hier den Hickhack mit Kommunen und Bund haben ist das ein Verwaltungsaufwand der nicht realisierbar ist - schon gar nicht in so kurzer Zeit.

Gruß Rodi
lanny
Gast
« Antworten #46 am: März 06, 2010, 23:05:14 »

Nur zu Hause bleiben ist ja wohl gar keine Lösung.
Und wenn man auf den Wahlzettel schreibt Ihr könnt mich alle mal und sie dadurch ungültig macht wenn man denn wirklich nicht weiß was man noch wählen soll weil weder Pest noch Cholera vertretbar sind.

Nur solange man faul auf dem Sofa liegen bleibt und die wenigen Rechte die man als Staatsbürger hat auch noch wegschmeißt gehört es einem nicht anders. Dann sollte man allerdings auch die Klappe halten.



Nun erkläre mir einmal welchen Einfluß ein ungültiger Wahlzettel, das setzt nämlich voraus das man weiß wie ein Poltiker in die Landes- bzw in die Bundespolitik gewählt wird!
lieselotte
Gast
« Antworten #47 am: März 07, 2010, 14:42:26 »

Zu den Sachleistungen, die gibt es doch schon zur Genüge. Warum solte das Geld direkt zu den Erziehingsberechtigten gehen, wenn wir schon ein gut ausgebautes System haben, die Versorgungslücken füllen? Siehe Schulspeisungen, Süppenküchen, z.B. Das hat sich scheinbar wunderbar bewährt. Wobei ich mich gerade frage, was aus der kostenlosen Schulobst- Aktion geworden ist? Doch zu teuer? Da wäre es doch besser gewesen, den Eltern das Geld für Obsteinkäufe direkt zukommen zu lassen.

Aber nein, bevor es vielleicht "versoffen und verraucht" wird, wird erstmal alles zerlabert. Und vielleicht im Höchstfall, aber auch wirklich nur vielleicht, dürfen sich die Süppenküchen über mehr Geld freuen, damit sie unseren Nachwuchs mit Tafel- Fastfood abfüttern. Nebenbei gibt es dann auch noch ein paar schicke Schulranzen aus dem alten Vorjahressortiment eines großzügigen Herrstellers.

Passt doch!
Rodentia
Team
*****
Offline Offline

Beiträge: 618



« Antworten #48 am: März 07, 2010, 16:03:26 »

Dazu müsste es Schulspeisungen und Co. erstmal Flächendeckend in ganz Deutschland geben.
Das ist zumindest an den Schulen hier gar nicht machbar.

Sozialkaufhäuser etc. müssten wirklich Flächendeckend überall stehen damit man das gesetzlich verankern kann.
Nur weil das in vielen Städten tatsächlich machbar ist kann man das nicht überall voraussetzen - und wenn das nicht überall gewährleistet werden kann - kann man es nicht umsetzen.
Was nicht heisst das es in nicht allzu ferner Zukunft nicht umsetzbar wäre, aber jetzt im Moment sehe ich nicht wie das umgesetzt werden könnte. Schon gar nicht in diesem Jahr noch.


@Lanny,
ganz einfach. Im moment gehen ca. 30% der Bevölkerung nicht wählen. Was glaubst du wovon man da ausgeht?
Von nicht interessierten, zu dummen weil kein Politisches Verständnis vorhanden oder Politikenttäuschten Bürgern.
Jetzt lass doch die Wahlbeteiligung steigen wie z.B. in anderen Ländern auf um die 90 Prozent aber über die Hälfte ist ungültig weil keiner die mögliche Kombination aus Pest und Cholera wählen will - glaubst du nicht das würde mehr bewirken als wenn Hans Doof einfach nur seinen hintern auf der Couch wälzt?

Viele Dinge werden doch nur umgesetzt weil die deutschen Bürger nicht mehr machen als sich am Stammtisch aufzuregen.
Hier brennen weder Autos noch gibt es irgendeine andere Form von wirksamem Protest.

Es wird Zeit das wir uns hier in diesem unserem Lande mit einer direkten Demokratie auseinandersetzen.

Aber einfach nur gar nix tun, ich geh nicht wählen zu schreien aber hinterher zu motzen *kopfschüttel* kann ich nicht nachvollziehen.

Gruß R.
Adimin
Team
*****
Offline Offline

Beiträge: 6.626


Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #49 am: März 07, 2010, 16:14:37 »

da kann ich nur zustimmen.
Wählen sollten alle gehen. Die Wahlbeteiligung muss steigen ohne Ende.
Nur die Aussage sollte dann auch eine Richtige sein.
Wenn jeder z.B. auf den Wahlzettel schreibt: Wir trauen Euch nicht!!!
Das wäre mit Sicherheit eine Aussage. Wenn man das richtig Publk machen würde, dann sollten diese "Stimmen" auch einmal ausgezählt werden.
Ach ja, ich kn Wunschträume haben.





Wobei ich gerade a Lachen bin. In Sat 1 kommt ja am 15.und 16. der Film die Grenze.
In diesem Film wird aus Meck-Pomm ein eigener Staat gemacht. So als Schreckensszenario.
Gefördert mit dem Geld der Filmförderung Meck-Pomm.
Nun regen sich die Parteien darüber auf, das es gefördert wurde.
Das wäre nicht gut für den Tourismus. pfeifen

lanny
Gast
« Antworten #50 am: März 07, 2010, 16:43:02 »

Nun einmal langsam, bisher schrieb niemand wie jemand überhaupt in den Landtag, Bundestag kommt, dann holen wir das einmal nach

Vor den Wahlen laufen in den Parteien Wahlen ab und zwar folgendermassen.
Es wird ein Kandidat von der Bezirksspitze bis hinauf zur Parteispitze intern von den Mitgliedern einer Partei gewählt.
Was dabei vonstatten geht, welche Gemeinheiten, fiese Touren laufen, lasse ich  einmal außen vor

Also dieser Kandidat, der nun überall auf den  Plakaten zu sehen ist wurde durch die
Delegierte die die Partei intern wählt in einer Hauptversammlung durchgedrückt, anders kann man es nicht nennen.
Wie wird man Delegierter?
Auch die wählen Parteimitglieder.

Bisher hat ein Wähler damit absolut noch nichts zu tun, er hatte weder Einfluß auf den Kandidaten noch sonst etwas, er segnet bei der Wahl diesen nur ab.
 Das kann Otto, Paula sonstwer sein, der Wähler macht sein Kreuz mehr auch nicht.

Dieser verdummenden Vorgang, der auch noch als Pflichtprogramm manchem Bürger dargestellt wird ist lächerlich, denn Kandidaten sind nicht unbedingt Leute die über Kompetenz verfügen müssen, sondern sie sind hochgespielt, durchgedrückt worden.
Und das soll ich als Wähler noch unterstützen?
Tut mir leid , da fällt mir nichts mehr zu ein.


lanny
Gast
« Antworten #51 am: März 07, 2010, 16:54:37 »

Rodentia

Welche Demokratie meinst du?

Doch wohl nicht unsere parlamentarische Diktatur?
Was bezweckst du mit einer Wahlbeteiligung, was änderst du, welchen Einfluß hat deine Stimme, diese Frage hätte ich gern einmal beantwortet gehabt

Auch sollten wir mit den verallgemeinerten Vorurteilen gerade hier einmal Halt machen, denn ich war nicht wählen, wiel, ich hatte  Wahlhilfe die Delegiertenwahl in Kiel mitgemacht, war OV Sprecherin hier in meinem Ort, doch als ich bemerkte wie überflüssig in der Meinungsbildung der Bürger ist, der nichts, absolut nichts beeinflussen kann, habe ich meine Parteiarbeit niederlegt, sowie den Ämtern,denn so viel Betrug ist  nicht trag-ertragbar.
 Aber ich weiß ja , es ist wie immer, man denkt, meint und hat Recht, nur wie sieht es mit den gemachten Erfahrungen aus? Tja da passen viele.
Hast du überhaupt eine Ahnung davon wie der HartzIV Empfänger mißbraucht wird, wie er als Argumentationshilfe benutzt wird, nur soll für ihn etwas getan werden, dann sagt die Partei, geht jetzt nicht, müssen auf die anderen Parteien achten, müssen uns anpassen  , Miglieder werben , Vorstand wählen, die eigenen Vorteile gut im Auge behalten  etc etc.. so viel Essn kann ich garnicht wie ich k...n möchte.
« Letzte Änderung: März 07, 2010, 16:57:12 von lanny »
Rodentia
Team
*****
Offline Offline

Beiträge: 618



« Antworten #52 am: März 07, 2010, 17:33:16 »

Hallo Lanny,
das ist mir nicht neu.
Die Frage ist doch wie gehe ich damit um?
Was bringt nicht wählen? Was bringt ein ungültiger Stimmzettel?

Du hast dich entschieden nicht zu wählen. Ich habe gesagt selbst wenn man seinen Wahlzettel ungültig macht ist es besser als gar nichts zu tun.

Aber ich bin auch kein Opfer. Ich sitze nicht daheim und warte bis die Axt fällt - ich ziehe es vor was zu tun.
Ob das am Ende mehr bringt oder nicht sei mal dahingestellt.
Aber einfach nicht wählen zu gehen und stattdessen nur zu jammern entspricht nicht meiner Persönlichkeit.

Dinge anpacken - egal wie klein ist meiner Meinung nach immer noch besser als sich über die kalte Gesellschaft, die diktatorische Demokratie etc. zu beklagen aber selbst einfach nur im eigenen Kämmerchen zu sitzen.

Gruß R.


lanny
Gast
« Antworten #53 am: März 07, 2010, 17:40:35 »

Hallo Lanny,
das ist mir nicht neu.
Die Frage ist doch wie gehe ich damit um?
Was bringt nicht wählen? Was bringt ein ungültiger Stimmzettel?

Du hast dich entschieden nicht zu wählen. Ich habe gesagt selbst wenn man seinen Wahlzettel ungültig macht ist es besser als gar nichts zu tun.

Aber ich bin auch kein Opfer. Ich sitze nicht daheim und warte bis die Axt fällt - ich ziehe es vor was zu tun.
Ob das am Ende mehr bringt oder nicht sei mal dahingestellt.
Aber einfach nicht wählen zu gehen und stattdessen nur zu jammern entspricht nicht meiner Persönlichkeit.

Dinge anpacken - egal wie klein ist meiner Meinung nach immer noch besser als sich über die kalte Gesellschaft, die diktatorische Demokratie etc. zu beklagen aber selbst einfach nur im eigenen Kämmerchen zu sitzen.

Gruß R.




In einem Punkt gebe ich dir Recht, jammern und nichts tun hilft selbstverständlich nicht, aber sinnloser Aktionuimus der mich nur beruhigt auch nicht.
Vor allem ist es nicht angebracht Menschen die versuchen ein wenig hinter die Kulissen zu blicken, dann aus den Erkenntnissen heraus reagieren, als nichtstuende Jammerer einzustufen.

http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlen-2009/bundestagswahl/tid-15526/bundestagswahl-irrtum-6-ungueltige-stimmzettel-beeinflussen-die-wahl_aid_435941.html


Das Gerücht, ein ungültiger Wahlzettel könne die Wahl beeinflussen, hält sich wacker. Doch ungültige Wahlzettel haben auf das Parlament genauso viel Einfluss wie nicht wählen zu gehen – nämlich gar keinen. „Weder Wahlenthaltung noch ein ungültiger Stimmzettel sind eine sinnvolle Aktion. Wer Protest zeigen will, müsste sich für eine Oppositionspartei entscheiden oder eine eigene Partei gründen“, sagt Wahlforscher Kai Arzheimer von der Universität Mainz.
Lalelu
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 1.064



« Antworten #54 am: März 08, 2010, 09:08:37 »

Ob nun Nichtwählen, oder ein ungültiges Wählen, beides bringt Null.

Die, die an die Macht wollen, oder bleiben wollen, die interessiert das nicht im Geringsten.
Im Gegenteil,so werden ihnen beim Nichtwählen die Stimmen zu gespielt.
Die ungültigen Stimmen wandern in den Papierkorb, reine lächerliche Statistik für die.
Was zählt ist Stimmenmehrheit, die Macht.
Mühsam sich darüber aufzuregen.
Man kann in D niemanden dazu bewegen zur Wahl zu gehen. Die meisten D sind notorische Jammerer, die ihren Hintern lieber platt sitzen, als etwas gegen die Verbrecher zu tun. Da wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Was die Gutscheine betrifft, so schlägt ein weiterer in diese Kerbe, Carstensen

Zitat
Die Politik müsse sich auch mit der Frage beschäftigen, «ob das Geld, das wir zahlen, am Ende wirklich den Kindern zugutekommt». Das Geld müsse «zielgenauer» an die Kinder gehen, «statt weiter die Gießkanne einzusetzen», sagte der CDU-Politiker und fügte hinzu: «Das Geld, das wir ausgeben, ohne damit ein konkretes Ziel zu verfolgen, haben wir schlicht nicht mehr.»

Die Erfahrung in Schleswig-Holstein sei, dass viele Kinder ohne Frühstück in die Kindergärten kämen, sich das Mittagessen nicht leisteten und viele Dinge nicht kaufen könnten, die für andere selbstverständlich seien. «Und das sind keinesfalls alles ´Hartz IV´-Kinder», sagte Carstensen. «Wir müssen unsere alte konservative Familienpolitik auch in diesem Bereich ein Stück zur Seite schieben. Wir müssen die Lebenswirklichkeit sehen und für die Kinder arbeiten.»

http://www.derNewsticker.de/news.php?id=176574&i=melhqg


Es ist u. bleibt eine Entmündigung der Erziehungberechtigten.
Die Verbrecher entscheiden mal wieder ganz pauschal, wie schon vor Jahren bei den nun gekippten Kinderregelsätzen, über die Bedürfnisse der Kinder hinweg.
Nicht alle benötigen Nachhhilfe, nicht alle können am Schulessen teilnehmen - Gründe dafür gibt es genug -, nicht alle haben die Möglichkeit trotz Gutscheinen in einem Sportverein teilzunehmen - auch hier Gründe genug -.
Jedes Kind hat spezifische Bedürfnisse, wächst z.B. schneller als das andere, ist Brillenträger, hat Nahrungsmittelunverträglichkeiten, hat weit aus andere Interessen als ein Mitschüler, ganz andere Förderbedürfnisse.................
Juckt offenbar nicht, die wollen nicht, das ist Fakt, das Urteil wird schon jetzt wieder mißachtet, praktisch das Selbe nur in Scwarz-Gelb.
Um den Typen mal entgegen zu kommen.....jedes Kind bekommt einen gewissen zusätzlichen mtl. zur Verfügung stehenden Betrag ausgezahlt. Die Eltern verwenden den Betrag u. weisen die sachgerechte Verwendung per Quittung nach. Ein ansparen der Beträge für größere Anschaffungen sollte möglich sein.
So haben die Typen den Beweis, es findet kein Outing als Hatzer statt, die Kinder kommen mehr zu ihrem Recht.

Zum Schulobst, das ist schon lange gekanzelt. Wäre aber auch ein kostenloses Schulessen gewesen. Man muß erkennen, die handeln nicht sozial im Interesse der Kinder. Die Intensionen liegen ganz wo anders.

Zitat
Länder stoppen Schulobst-Programm

Der Bundesrat hat das europäische Schulobst-Programm für Deutschland vorerst blockiert. Die Länderkammer beschloss, wegen der strittigen Finanzierung den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anzurufen. Die Länder wehren sich dagegen, dass sie die EU-Hilfen von 20 Millionen Euro mit 12,5 Millionen Euro aufstocken sollen. Sie fordern, dass der Bund die Kosten für das Programm übernimmt. Dies hatte der Bundestag zurückgewiesen.

http://www.tagesschau.de/inland/bundesrat178.html

Zitat
Schleswig-Holstein verzichtet auf die Teilnahme am EU-Schulobstprogramm

Erscheinungsdatum:
    29.11.2009

KIEL. Das EU-Schulobstprogramm wird in Schleswig-Holstein nicht umgesetzt. Das teilt das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume mit. Die umfassende Prüfung der EU-Verordnung habe ergeben, dass die Durchführung des Programms mit einem unverhältnismäßig hohen Verwaltungs-, Personal- und Kontrollaufwand verknüpft sei, der in keinem angemessenen Verhältnis zum Mitteleinsatz stünde.
Neben den zuständigen Dienststellen des Landes wären insbesondere die Schulen und die Schulträger mit umfangreichen bürokratischen Verpflichtungen belastet worden.
So hätte beispielsweise ein Nachweis geführt werden müssen, dass nicht auch Lehrkräfte in den Genuss des Obst- und Gemüseangebotes gelangen. Weiterhin sei es aufgrund der EU-Vorschriften nicht zulässig, Obst- oder Gemüseportionen in bereits angebotene Schulverpflegung, z.B. in Form eines Nachtisches, zu integrieren. Dazu hätte es einer zusätzlichen Begründung des dadurch erzielten Mehrwertes bzw. Zusatznutzens bedurft. Dies seien nur zwei Beispiele von vielen, die den hohen bürokratischen Aufwand verdeutlichen, zu dem das EU-Schulobstprogramm verpflichte. Hinzu käme, dass die Auszahlung der EU-Mittel eine vorherige Zulassung der jeweiligen Antragsteller voraussetze und bei dem eigentlichen Antrags-, Bewilligungs- und Auszahlungsverfahren zahlreiche Einzelvorschriften zu beachten seien, die zudem noch in zusätzlichen Richtlinien und Verordnungen hätten geregelt werden müssen.
Deutlich wird der zweifelhafte Nutzen des EU-Schulobstprogramms nicht nur an dem unverhältnismäßig hohen Verwaltungs- und Kontrollaufwand sondern auch an der viel zu niedrigen Finanzausstattung, die die meisten Schülerinnen und Schüler von einer Teilnahme ausgegrenzt hätte. Selbst bei der Begrenzung des EU-Schulobstprogramms ausschließlich auf Grundschulen stünden im Jahr nur 7,50 Euro pro Schüler oder Schülerin zur Verfügung. Ein Betrag, mit dem lediglich an jedem zehnten Schultag jeweils eine Portion Obst oder Gemüse angeboten werden könnte. Zum Vergleich: Für eine gesunde Ernährung empfehlen Experten fünf Portionen Obst bzw. Gemüse am Tag, also 35 Portionen in der Woche.
Aus den vorgenannten Gründen setzt Schleswig-Holstein weiterhin auf die erfolgreiche Arbeit in den Schulen zur Ernährungs- und Gesundheitserziehung sowie das Netzwerk Ernährung mit den Modulen Ernährungsinformation, Verbesserung des Bewegungsverhaltens und Verhaltenstraining.

http://www.schleswig-holstein.de/MLUR/DE/Service/Presse/PI/2009/1109/MLUR__091129__Schulobst.html

« Letzte Änderung: März 08, 2010, 09:12:00 von Lalelu »
lanny
Gast
« Antworten #55 am: März 08, 2010, 10:08:11 »

Jetzt verstehe ich die Vorurteile im Volk, denn selbst wenn man ihnen beweist das sie sich irren, bestehe sie auf ihren Irrtum.
lanny
Gast
« Antworten #56 am: März 08, 2010, 14:32:01 »

Ob nun Nichtwählen, oder ein ungültiges Wählen, beides bringt Null.

Die, die an die Macht wollen, oder bleiben wollen, die interessiert das nicht im Geringsten.
Im Gegenteil,so werden ihnen beim Nichtwählen die Stimmen zu gespielt.



@wie geht das wie wird zugespielt, welche Vorgehnsweise ist da am Wirken?





Die ungültigen Stimmen wandern in den Papierkorb, reine lächerliche Statistik für die.
Was zählt ist Stimmenmehrheit, die Macht.
Mühsam sich darüber aufzuregen.
Man kann in D niemanden dazu bewegen zur Wahl zu gehen. Die meisten D sind notorische Jammerer, die ihren Hintern lieber platt sitzen, als etwas gegen die Verbrecher zu tun. Da wird sich auch in Zukunft nichts ändern.



@das ist ein Widerspruch in sich, denn wie du feststellst ,ungültige Stimmen verändern nichts






Die Verbrecher entscheiden mal wieder ganz pauschal, wie schon vor Jahren bei den nun gekippten Kinderregelsätzen, über die Bedürfnisse der Kinder hinweg.



@na da kommen noch ein paar Ganoven hinzu .



http://de.wikipedia.org/wiki/Hartz-Konzept

Am 22. Februar 2002 wurde die Kommission für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt eingesetzt. Zu den Mitgliedern gehörten (mit ihrer damaligen Funktion):

Norbert Bensel, Mitglied des Vorstandes der DaimlerChrysler Services AG
Jobst Fiedler, Roland Berger Strategy Consultants
Heinz Fischer, Abteilungsleiter Personal Deutsche Bank AG
Peter Gasse, Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen
Peter Hartz, Mitglied des Vorstandes der Volkswagen AG
Werner Jann, Universität Potsdam
Peter Kraljic, Direktor der McKinsey & Company Düsseldorf
Isolde Kunkel-Weber, Mitglied des ver.di-Bundesvorstandes
Klaus Luft, Geschäftsführer der Market Access for Technology Services GmbH
Harald Schartau, Minister für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen
Wilhelm Schickler, Präsident des Landesarbeitsamtes Hessen
Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks
Günther Schmid, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Wolfgang Tiefensee, damaliger Oberbürgermeister der Stadt Leipzig
Eggert Voscherau, Mitglied des Vorstandes der BASF AG

Lalelu
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 1.064



« Antworten #57 am: März 27, 2010, 11:47:22 »

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) plädiert in der Debatte um höhere Hartz-IV-Sätze für Kinder für konkrete Hilfe statt Bargeld.

Sie äußert sich zusehend konkreter.

Erst konnte sie sich vorstellen, jetzt will sie.

Zitat
Durchbruch bei der Jobcenter-Reform - wird nun auch die Vermittlung Langzeitarbeitsloser verbessert?

Von der Leyen: Ja. Ohne Einigung wäre ab 1. Januar 2011 die Hilfe aus einer Hand für Langzeitarbeitslose auseinandergebrochen. Jobvermittlung, Kitaplatzsuche, Weiterbildung oder Schuldnerberatung - die Langzeitarbeitslosen hätten diese Brücken in Arbeit nicht mehr im Jobcenter sondern in vielen verschiedenen Behörden suchen müssen. Ich bin froh, dass wir das gemeinsam verhindert haben. Wir wollen Schnelligkeit, Effizienz und Wirksamkeit der Vermittlung verbessern. Je enger der Kontakt, je schneller die Angebote, desto eher ist Arbeitslosigkeit beendet. Vermittler werden jetzt im Regelfall maximal 75 Jugendliche oder 150 Erwachsene betreuen. Mit den Optionskommunen wird es genau wie mit den Jobcentern klare und transparente Zielvereinbarungen geben, deren Einhaltung gemeinsam kontrolliert wird. Das fördert einen Wettbewerb um gute Betreuung und Vermittlung, von dem die Langzeitarbeitslosen profitieren.

Zitat
Die Jobcenter-Reform als positives Beispiel praktischer Politik statt theoretischer Sozialstaatsdebatten?

Von der Leyen: Es hat von vielen Seiten manchen schrillen Ton gegeben, den ich mir nicht gewünscht habe. Aber unter dem Strich ist die Debatte dennoch gut und hilfreich: Sie hat die Gelegenheit geboten, den Schleier der Vorurteile wegzuziehen. Wir haben beispielsweise europaweit die schärfsten Sanktionen, wenn zumutbare Arbeit ohne vernünftigen Grund ausgeschlagen wird. Vor Ort sollen die Vermittler noch schneller Angebote machen, damit sich zügig klärt, wer Arbeit sucht und wer eigentlich nur das Geld vom Jobcenter und nicht den Arbeitsplatz will. Am wichtigsten ist mir jedoch: Es ist klar geworden, dass Pauschal-Vorurteile gegen Langzeitarbeitslose grundfalsch sind. Es stehen Gesichter und Geschichten hinter der scheinbar anonymen Masse. Da sind beispielsweise mehr als 600 000 Alleinerziehende, die jünger und häufig qualifizierter sind als der Durchschnitt der Langzeitarbeitslosen. Sie bleiben dennoch länger arbeitslos. Das liegt an mangelnden Kinderbetreuungsmöglichkeiten und zu wenig kinderfreundlichen Arbeitsplätzen, nicht an Faulheit.

Zitat
Das Bundesverfassungsgerichtsurteil zu den Hartz-IV-Sätzen für Kinder stand am Anfang der Debatte. Müssen die Regelsätze erhöht werden?

Von der Leyen: Der Bund wird für die Förderung der bedürftigen Kinder mehr Geld einplanen müssen. Der Zugang zur Bildung ist für diese Kinder die Schlüsselfrage, deswegen muss neu gerechnet werden. Wenn es an dieser Stelle teurer wird, ist das gut so. Die Frage ist aber auch, ob und wie die Leistung für Bildung bei den Kindern ankommt. Ich bin gegen eine Erhöhung der Geldleistungen, also dass einfach mehr Geld an die Familien überwiesen wird. Ich will konkrete Hilfe vor Ort: Musikunterricht, Sportunterricht, Förderunterricht, Mitmachen in Ganztagsschulen oder auch ein warmes Mittagessen. Ich möchte ein Netzwerk für Hilfe organisieren. Schulen, Kitas, Jobcenter und Kommunen sollen zusammenwirken, damit wir optimale Bildungszugänge für Kinder schaffen.

Zitat
Also eine Gutscheinlösung?

Von der Leyen: Ich suche eine Lösung ohne Stigmatisierung. Kinder aus armen Familien sollen selbstverständlich Angebote wahrnehmen können, die andere aus finanziell besser gestellten Familien gegen Geldbeiträge auch nutzen, zum Beispiel eine Musikschule. Im Vordergrund steht nicht mehr Geld, sondern dass sich etwas für die Kinder ändert. Höhere Geldleistungen verhindern nicht, dass das Kind immer noch zur Tafel geht oder auf dem Bahnhofsvorplatz herumlungert. Ich will, dass diese Kinder in der Schule mitkommen, ihren Abschluss machen, mit Freunden sinnvoll ihre Freizeit verbringen. Der Bund hat hier eine Fürsorgepflicht und die werde ich wahrnehmen.

Zitat
Die Wirtschaftsjunioren wollten mit 100 Euro Kinder aus Hartz-IV-Familien belohnen, die einen Notenschnitt von 2,5 oder besser haben. Ist das gut?

Von der Leyen: Wir sollten die Kinder zu Neugierde und Lernfreude motivieren und nicht auf Geld als Ziel trimmen. Daran krankt die Welt der Erwachsenen schon zu sehr. Wenn ein Kind heulend aus der Schule kommt, weil es Mathe nicht versteht, braucht es jemanden, der sich mit ihm hinsetzt, die Prozentzahlen erklärt und dann kommt die Freude des Verstehens, dass die Aufgaben aufgehen, dass Fleiß gepaart mit Zuwendung den Erfolg bringt. Das ist Motivation! Und wenn die Eltern das nicht können, dann gibt es heute viele Erwachsene, die gerne Kindern diese Zeit schenken würden. Es gibt dazu Vorbilder wie Lesepaten oder Hausaufgabenbetreuer. Das darf nur nicht zufällig bleiben, sondern wir müssen dazu die verlässlichen Netzwerke aufbauen.

Quelle und noch mehr, zu Rente mit 67 , Kurzarbeitergel, Arbeitslosenzahlen:
http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-27533891&Ressort=pol&BNR=0


Das Urteil vom Februar war m.M. nach ein grandioser Paß, den sie aufgefangen hat. Man könnte auch sagen, Eigentor f.d. Hartzer.

Es wird ein weiterer Markt mit Hilfe von Hartz geschaffen. Die Gutscheine müßen schließlich irgendwo eingelöst werden können.
Anders bei Bargeld, das Ausgeben ist nicht steuerbar und sei es noch so sinnvoll für die Kinder investiert.

Ich schätze, kommt das Schulessen, wird der Essenssatz gekürzt.
Mußte ich mir ja erst während der Maßnahme anhören, wegen Essen im Hort nach der Schule.
Unerheblich, daß an manchen Tagen nichts gegessen wurde, unerheblich auch die Gründe. Kinder sind keine Maschinen denen man den Hunger diktieren kann. Frau Supermutter von 7 Kinder !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Netzwerk zwischen Schulen, Kitas, Jobcenter und Kommunen, der Datenschutz wird mißachtet.
Was gehen die Schule mein Berufsleben, meine Einkünfte an.
Das gibt eine Anzeige wegen Datenmißbrauch, Frau v.d. Laien, sollte sich jemand in unser Privatleben/Familienleben einmischen.

Ich bin im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte, benötige keine Hilfestellung von Schmarotzern.
Benötige ich Hilfe, suche ich sie mir selbst u. zwar dort, wo ich es für richtig halte.
Ich werde mich nicht quasi entmündigen lassen von Schmarotzern u. Wirtschaftsverbrechern !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich spreche für mich, weil sich in D kaum Solidarität unter den Betroffenen findet, im Gegenteil, es wird noch gewinselt um 1 € Jobs, Freischeine f. Sozialkaufhäuser, Tafeln usw.

Bei dem ganzen Dreck den sie ablässt, vergißt sei nur eins,
WO  BLEIBEN  ARBEITSPLÄTZE VON DENEN MAN LEBEN KANN

und zwar ohne Hartz IV Maschinerie.

Einfach nur noch ekelhaft.
Seiten: 1 2 3 [4]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.123 Sekunden mit 22 Zugriffen. (Pretty URLs adds 0.006s, 2q)
© Design 2010 - 2020 by Rudi Wühlmaus