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Autor Thema: Höherer Beitrag für die Pflege  (Gelesen 667 mal)
schimmy
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« am: März 30, 2011, 10:28:09 »



Die Pflegeversicherung wird teurer. Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Johannes Singhammer (CSU), kündigte eine Beitragserhöhung um bis zu 0,5 Prozentpunkte auf dann 2,45 Prozent vom Bruttolohn an. Die Erhöhung solle von Arbeitnehmern und Arbeitgebern jeweils zur Hälfte getragen werden, sagte er der "Welt". Die Reform der Pflegeversicherung, die Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) derzeit vorbereitet, soll im nächsten Jahr in Kraft treten. Eckpunkte sollen dazu im Sommer vorliegen. In Röslers eigener Partei war bereits Widerstand gegen eine Beitragserhöhung laut geworden. Auch die Arbeitgeber lehnen zusätzliche Belastungen ab. Singhammer begründete die Beitragssteigerung unter anderem mit zusätzlichen Ausgaben für demente Pflegebedürftige und für eine bessere Bezahlung des Pflegepersonals. Als teilweisen Ausgleich für die zusätzliche Belastung versprach er eine leichte Absenkung des Krankenkassenbeitrags.



http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13009419/Hoeherer-Beitrag-fuer-die-Pflege.html

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Tom_
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« Antworten #1 am: März 30, 2011, 10:44:53 »

Das war ja klar. Die Pflege ist schon seit Jahren massiv unterfinanziert. Es wird Zeit das gesamte Gesundheitssystem nach unnötigen Ausgaben zu durchforsten und davon gibt es mehr als genug. Dann reicht es auch wieder für die Pflege.

Vier Beispiele aus Erlangen und Nürnberg

1.) Erlangen - Man schaffte vor Jahren stapelweise teuere Eizo Monitore an, obwohl es damals schon sehr gute aber deutlich preiswertere Monitore z.B. von IIyama gab

2.) Nürnberg - ein kleineres Klinikum lies die Flure tapezieren und das mit sehr teueren Strukturtapeten.

3.) Nürnberg - das Klinikum der Stadt Nürnberg (größtes Klinikum Europas!) schaffte Epson Drucker an, für die es keine günstigen Alternativtinten gab. Bei Flachbildschirmen nahm man keine preiswerten guten, sondern man kaufte Designbildschirme, die ein Vielfaches der normalen, aber genauso guten kosteten. Idiotischerweise kaufte man dann keine mit Pivotfunktion (kann man hochkant stellen - gut für das Schreiben von Texten, Internet etc.).

4.) Nürnberg - Klinikum der Stadt Nürnberg verwendet grundsätzlich die teueren "Originale" statt Generika.

Ähnliches findet sich in allen Kliniken. Wundert es da wirklich, dass das Geld nicht reicht?

Die Erhöhung der Pflegeversicherung ist richtig, sofern das Geld sinnvoll zum Einsatz kommt. Die Krankenversicherung hingegen ist völlig überteuert durch maßlose Verschwendung an allen Ecken und überteuerte Medikamente und Hilfsmittel.
« Letzte Änderung: März 30, 2011, 10:50:48 von Tom_ »
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