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Allgemeine Diskussionen => News/Tagespresse/Diskussionen => Thema gestartet von: Tom_ am September 10, 2011, 17:11:54



Titel: Interessant: SGB XII - § 33 Beiträge für die Vorsorge
Beitrag von: Tom_ am September 10, 2011, 17:11:54
(1) Um die Voraussetzungen eines Anspruchs auf eine angemessene Alterssicherung zu erfüllen, können die erforderlichen Aufwendungen übernommen werden, insbesondere
1.
Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung,
2.
Beiträge zu landwirtschaftlichen Alterskassen,
3.
Beiträge zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen, die den gesetzlichen Rentenversicherungen vergleichbare Leistungen erbringen,
4.
Beiträge für eine eigene kapitalgedeckte Altersvorsorge in Form einer lebenslangen Leibrente, wenn der Vertrag nur die Zahlung einer monatlichen auf das Leben des Steuerpflichtigen bezogenen lebenslangen Leibrente nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres vorsieht, sowie
5.
geförderte Altersvorsorgebeiträge nach § 82 des Einkommensteuergesetzes, soweit sie den Mindesteigenbeitrag nach § 86 des Einkommensteuergesetzes nicht überschreiten.

(2) Um die Voraussetzungen eines Anspruchs auf ein angemessenes Sterbegeld zu erfüllen, können die erforderlichen Aufwendungen übernommen werden.

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Der letzte Punkt ist klar...er führt in Nürnberg zu einer Sterbegeldversicherung von 3500 Euro deren Kosten vom Sozialamt/Grundsicherungsamt getragen werden.

Aber...aus dem Gesetzestext davor kann man meines Erachtens ableiten, dass das Amt für Bezieher von Sozialgeld oder Grundsicherung Einzahlungen in eine Rentenversicherung tätigen muß, so daß im Alter eine Unabhängigkeit von Grundsicherungsleistungen ermöglicht wird.

Wie schätzt ihr das ein?