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Autor Thema: Interview Ursula v.d.L. - Bildungskarte für Kinder aus Hartz-IV-Familien  (Gelesen 826 mal)
schimmy
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« am: August 04, 2011, 10:40:38 »


SommerInterview Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) über den Fachkräftemangel in Deutschland, bessere Verdienste für Auszubildende und die Bildungskarte für Kinder aus Hartz-IV-Familien.

Hier der ganze Artikel -->>

http://nachrichten.rp-online.de/politik/lehrlinge-werden-mehr-bekommen-1.1349268

Da kommt einem glatt der Kaffee wieder hoch, wenn man das so liest....

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Pimpf
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Pimpf - Kein Freund des Jobcenters


« Antworten #1 am: August 04, 2011, 17:28:19 »

Ja Schimmy,

da kommt mir auch glatt alles wieder hoch.

Von wegen es würden nur so wenig Anträge bei den Kindern aus Hartz-IV-Familien von deren Eltern auf Leistungen aus dem Bildungspaket gestellt
werden.

Mein Antrag habe ich bereits für die Vereinsmitgliedsschaft meines Ältesten am 30.03.2011 (rückwirkend zum 01.01.2011) eingereicht. Mehrmals beim JC zwischenzeitlich nachgefragt und von denen nur die Aussage erhalten, dass diese Anträge an die Bearbeitungsstelle weitergereicht worden sind und es noch dauern kann.

Diese Woche habe ich dann mal bei der entsprechenden Stelle, die diese Anträge für den Zuschuss zur Vereinsbeiträgen (Gesellschaftliche Teilhabe für Kinder und Jugendliche) bearbeitet, angerufen. Mein Antrag läge zwar dort vor, wurde aber noch nicht bearbeitet und es könnte noch einige Zeit dauern bis dieser dann abschließend bearbeitet wird (Grund: zu hohes Arbeitsaufkommen - auf gut deutsch, die kommen dort nicht nach die vorliegenden Anträge zeitnah zu bearbeiten und mehr Personal scheint nicht zur Verfügung gestellt zu werden), so ein bis zwei Monate in etwa. Würde aber bei Bewilligung die bisherigen vorgelegten Beitragszahlungen bzw. diese 10,00 Euro im Monat dann nachgezahlt bekommen.

Betrifft auch den Antrag auf den Zuschuss zum Mittagessen im Schulhort meines jüngsten, den ich erst kurz vor den Sommerferien erst einreichen konnte, da ich dafür die notwendige Bestätigung des Hortes benötigt hatte (die erst nach neuen abgeschlossenen Vertrag zwischen mir und dem Hort für das neue kommende Schuljahr dieses mir ausstellen konnten). Gut, der Hort weiß seit 2 Jahren das bei mir das JA diesen Zuschuss gewährt und auch weiterhin wohl gewähren wird. Daher denke ich das ich da nichts mehr vorlegen muss (so wie halt auch früher schon).

Der Eigenanteil von 1,00 Euro / Mittagessen wurde bei mir bisher aus sozialpädagogischen Gründen beim Kind ebenfalls übernommen, wobei hier auch die nicht gerechtfertigte Abrechnungsart dessen von der hiesigen Gemeinde ebenfalls ein Argument gewesen war. Die verlangen pro Monat im voraus 20,00 Euro von mir als ALG-2-Empfängerin, "normale" müssen den kompletten Essens-Betrag im voraus mtl. zahlen. Und jedes Schulhalbjahr wird dann erst abgerechnet und zuviel gezahlte Essensbeiträge den Eltern zurück erstattet. Der Beitrag war auch während der Ferien fällig, oder wenn die Schule mal ausgefallen war oder das Kind wegen Erkrankung gar nicht im Hort war oder nicht mitgegessen hatte weil es nach der Schule zu einer Therapie oder einem Arzt musste. Das es anders auch gehen kann, habe ich in der vorherigen Grundschule miterleben können, dort wurde mtl. am Monatsende korrekt nur die Essen in Rechnung gestellt an die das Kind auch wirklich teilgenommen hatte - bei mir halt nur der 1,00 Euro Eigenanteil dementsprechend pro teilgenommenen Essen.

U.a. daher hatte das JA auch seit Dezember 2009 die Essenbeiträge bei meinem kleinen ADHSler und Legastheniker im Hort übernommen (Träger: die hiesige Gemeinde) und zwar komplett incl. dieser Eigenanteilszahlung. Ansonsten wäre mein Sohn aus dem Hort "geflogen", da ich mich strikt weigerte im voraus diesen 1,00 Euro pro Essen pauschal in Höhe von 20,00 Euro zu zahlen. Und nur am Monatsende die tatsächlich eingenommenen Essen (bzw. jeweils diesen 1,00 Euro dafür) denen dann überwiesen habe. Nur das hat denen halt nicht gepasst und mir mit dem Ausschluss meines Kindes angefangen zu drohen. Darüber wurde dann meine SB vom JA informiert, die dann alles weitere mit der Gemeinde und der zuständigen Stelle beim JA geregelt hatte. Mal sehen wie es jetzt dank dem BuT-Paketes jetzt weiter laufen wird damit.
Ansonsten sehe ich mich gezwungen meinen Sohn aus der Betreuung zu nehmen (bzw. wird mich dazu die Gemeinde dann auffordern), was sehr zum Nachteil des Kindes dann sein wird / könnte.

Ups, sorry dass ich ein wenig vom Thema abgedriftet bin. Als typischer ADHSler muss ich immer alles wohl haarklein bis ins Detail erläutern.

lg
Bine
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