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Autor Thema: Koalition will Privatkassen entlasten  (Gelesen 632 mal)
Archetim
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« am: September 07, 2010, 11:17:48 »

Koalition will Privatkassen entlasten

Versicherer sollen weniger für neue Arzneimittel zahlen müssen - Engere Zusammenarbeit mit gesetzlichen Kassen erwünscht

Private Krankenkassen sollen erstmals auch von Preissenkungen für Arzneimittel profitieren, die für gesetzliche Kassen ausgehandelt werden. Die gesetzlichen Kassen reagierten gestern empört.
Regelungen für die gesetzlichen Versicherungen (GKV) sollten auf Wunsch der Union in bestimmten Bereichen in der privaten Krankenversicherung (PKV) angewendet werden, sagte der Sprecher von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP), Christian Lipicki. Er bestätigte damit einen Bericht der „Financial Times Deutschland“ : Preise für neue Medikamente, die künftig der Verband der gesetzlichen Kassen mit den Herstellern aushandelt, sollen demnach auch für private Versicherer gelten. Bisher zahlen die Privatversicherer weit höhere Arzneipreise als gesetzliche Kassen, da sie von den staatlichen Preisregeln ausgeschlossen sind.

Der CDU-Abgeordnete Rolf Koschorrek forderte zudem eine bessere und umfangreichere Zusammenarbeit von gesetzlichen und privaten Kassen. Möglich werden sollten gemeinsame Gesellschaften zum Vertrieb von Zusatzversicherungen für Chefarztbehandlung, Zahnersatz, Auslandsversicherungen oder Einbettzimmer. GKV und PKV sollten auch gemeinsame Geschäftsstellen betreiben können. Sein CDU-Kollege Jens Spahn sagte, viele Versicherte wünschten sich Angebote aus einer Hand. Im Ministerium erarbeiteten derzeit die Fachleute Vorschläge über das Verhältnis von PKV und GKV, so der Sprecher.

Die gesetzlichen Krankenversicherer kritisierten die Pläne scharf. „Weil der privaten Krankenversicherung die Kosten
davon laufen, soll nun offensichtlich zu ihrem Schutz ein staatliches Förderprogramm auferlegt werden“, sagte der Vize-Chef des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, der „SZ“. Obwohl sich die PKV als Nischenanbieter für Gutverdiener und Beamte nicht den Herausforderungen eines Solidarsystem stellen müsse, sei sie anscheinend auf die Hilfe des Gesetzgebers angewiesen.

Um die umstrittenen Zusatzbeiträge plus Sozialausgleich für Kassenpatienten ringt die Koalition weiter. Der Chef der CSU- Landesgruppe im Bundestag, Hans-Peter Friedrich, sagte, Detailfragen müssten noch geklärt werden. „Wir halten an den großen Linien des Kompromisses fest“, versicherte er. Strittig ist die Frage, wie der Sozialausgleich gerecht gestaltet werden kann, wenn krankenversicherte Arbeitnehmer mehrere Einkünfte beziehen. - dpa

Quelle: Passauer Neue Presse

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Patrik
Gast
« Antworten #1 am: September 07, 2010, 14:37:39 »

Privatkassen gehört abgeschafft. Es soll wieder aus einem Topf gewirtschaftet werden. diese Profitgeilheit in den solidarsytemen ist doch erst der Grund warum das Gesundheitsystem vor dem Crash steht.

Genauso Altersvorsorge mit der Riester Rente. die einzigen die Profit damit machen sind die Versicherungen. die machen mit dem Angst der Menschen vor Altersarmut dicke Kohle. pfui bah sag ich dazu nur.
Ludwigsburg
Gast
« Antworten #2 am: September 07, 2010, 15:24:12 »

Privatkassen gehört abgeschafft.
Dafür wäre ich auch.
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