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Autor Thema: Koppelin: Mehr Geld für Hartz IV durch Mehrwertsteueranpassung  (Gelesen 969 mal)
Rudi Wühlmaus
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« am: Januar 12, 2011, 17:22:12 »

Berlin (Reuters) - Der schleswig-holsteinische FDP-Chef Jürgen Koppelin hat Bereitschaft signalisiert, Kindern aus Hartz-IV-Familien deutlich mehr Geld als geplant zur Verfügung zu stellen.

Finanziert werden könne dies durch eine Angleichung der Mehrwertsteuersätze und die Rückführung der umstrittenen Mehrwertsteuerermäßigung für Hotels, sagte Koppelin am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters in Berlin. Der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion zeigte sich überzeugt, dass damit die festgefahrenen Verhandlungen im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zu der Reform belebt werden könnten.

Die Bundesregierung hat eine Kommission eingesetzt, um den Dschungel der ermäßigten Mehrwertsteuersätze zu lichten. Bislang ist unklar, ob und wann es hier zu Änderungen kommen wird.

Bund und Länder seien gut beraten, sich der Anpassung der Mehrwertsteuersätze zügig noch mal anzunehmen, sagte Koppelin. Die zusätzlichen Mittel sollten schwerpunktmäßig in die Bildung von Kindern aus Hartz-IV-Familien fließen. Ein weiterer Teil der Einnahmen könne zur Haushaltskonsolidierung genutzt werden.

Experten zufolge könnten durch eine Anhebung der bislang niedrigeren Sätzen zwei bis drei Milliarden Euro freiwerden. Koppelin wollte sich auf eine Summe aber nicht festlegen.

Die schwarz-gelbe Regierung in Schleswig-Holstein hatte vehement für die Anfang 2010 in Kraft getretene Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen gekämpft. Allerdings ...


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Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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Tom_
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« Antworten #1 am: Januar 12, 2011, 17:55:55 »

Und am Ende fallen die ermäßigten Mehrwertsteuersätze weg und wir zahlen dann doch mehr als vorher. Diese Spielchen sind ja nicht neu.
Ich bin für die Einführung eines dritten Mehrwertsteuersatzes nur für Luxusgüter.
« Letzte Änderung: Januar 12, 2011, 17:56:40 von Tom_ »
lenny
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« Antworten #2 am: Januar 12, 2011, 21:19:23 »

Und am Ende fallen die ermäßigten Mehrwertsteuersätze weg und wir zahlen dann doch mehr als vorher. Diese Spielchen sind ja nicht neu.
Ich bin für die Einführung eines dritten Mehrwertsteuersatzes nur für Luxusgüter.

In Frankreich gibt es die Luxussteuer, beim Kaffeee fängt es an, geht über den Porsche, Schmuck, etc und endet beim Karottensaft..und da beginnt das Spiel von vorn, denn auch Dextro Energeen kostet ein Täfelchen o,89€, wann sind Steuern gerecht, vor allem wer definiert die Gerechtigkeit?
« Letzte Änderung: Januar 12, 2011, 21:46:51 von lenny »
Tom_
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« Antworten #3 am: Januar 13, 2011, 00:06:01 »

Hier muß natürlich definiert werden was Luxusartikel sind.

Die Armbanduhr für ein paar Tausender.
Der Porsche
Die Luxuswohnung
Die Villa
Das Segelboot
Die Jacht
Teuerer Schmuck für die Gattin, Freundin, Geliebte
usw.

Teuere Weine mit 100 Euro pro Flasche und mehr

Es ist eigentlich klar, was Luxus ist.

Heute im TV: Toilettenpapier mit Goldeinlegearbeiten ... Die Reichen haben so viel...die sche...en schon drauf.
lenny
Gast
« Antworten #4 am: Januar 13, 2011, 00:31:12 »

Hier muß natürlich definiert werden was Luxusartikel sind.

Die Armbanduhr für ein paar Tausender.
Der Porsche
Die Luxuswohnung
Die Villa
Das Segelboot
Die Jacht
Teuerer Schmuck für die Gattin, Freundin, Geliebte
usw.

Teuere Weine mit 100 Euro pro Flasche und mehr

Es ist eigentlich klar, was Luxus ist.

Heute im TV: Toilettenpapier mit Goldeinlegearbeiten ... Die Reichen haben so viel...die sche...en schon drauf.


Wie ich aber erlebt habe, sieht das jeder anders. Wer  viel Geld hat, sieht keinen Luxus in einer 100€ teuren Weinflasche.
Das kommt immer auf die Höhe des eigenen Einkommens an!
Für mich wäre ein PkW unerhalten zu können schon Luxus, mein Nachbar sieht in seinem GTI kein Luxus...und so kann man fortfahren!
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #5 am: Januar 13, 2011, 10:12:40 »

Für mich wäre ein PkW unerhalten zu können schon Luxus, mein Nachbar sieht in seinem GTI kein Luxus...und so kann man fortfahren!

FORDfahren  Huh?

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
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Tom_
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« Antworten #6 am: Januar 13, 2011, 11:05:36 »

Daher ja wie gesagt eine klare Aufstellung der von der Luxussteuer/dritter Mehrwertsteuersatz betroffenen Güter statt einer unklaren Formulierung. Luxus ist hier absolut und nicht relativ zu definieren. Übrigens hatten die Grünen meinen Vorschlag schon einmal in einem Wahlkampf aufgegriffen.
Dinibini
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Für Hartzer ticken die Uhren anders


« Antworten #7 am: Januar 14, 2011, 12:16:54 »

Zitat
Teuerer Schmuck für die Gattin, Freundin, Geliebte

Aha, und der restliche Schmuck ist steuerfrei?   pfeifen

Die FDP will ganz gewiß keine Reichensteuer einführen. Die wollen den niedrigeren Märchensteuersatz angleichen. Und nun frage ich dich mal, wer bezahlt den denn überwiegend?

Der gilt, soweit ich mich erinnere für Lebensmittel und Bücher.


Alles, was ich schreibe, ist nur meine Meinung
Dopamin
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« Antworten #8 am: Januar 14, 2011, 13:30:03 »


Der gilt, soweit ich mich erinnere für Lebensmittel und Bücher.



Lebensmittel und Druckerzeugnisse - anderes fällt mir grad ausm Stehgreif nicht ein, aber mal ein Witz aus einem Bundesrechnungshofbericht:

Gehste innen Imbiß (oder Schnellrestaurant) und holst Dir dort ne Currywurst mit Pommes (oder halt nen Burger) ab bezahlst Du das gleiche, wie wenn Du das selbe gleich dort verspeist.

Steuertechnisch ist der "In Haus Verkauf" aber mit 16% Steuern dabei (Restauration), beim "Ausser Haus" nur mit 7% (Lebensmittelverkauf).

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #9 am: Januar 16, 2011, 14:32:32 »

Ich denke mal an die armen Hotel Betreiber:

Übernachtung ==> Märchensteuer gesenkt
das im Übernachtungspreis beinhaltete Frühstück aber volle Märchensteuer

Ihnen hat die Steuersenkung nur Arbeit beschert deshalb auch keine Preissenkungen

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