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Autor Thema: Krankenstände wieder gestiegen  (Gelesen 758 mal)
Lalelu
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« am: Juli 19, 2010, 09:30:12 »



Berlin (dpa) - Arbeitnehmer in Deutschland melden sich häufiger krank. In den ersten sechs Monaten 2010 sind die Krankenstände in den Betrieben auf den höchsten Halbjahresstand seit fünf Jahren gestiegen. Das berichtet die Zeitung "Die Welt". Demnach fehlten die Arbeitnehmer im Schnitt 3,5 Prozent der Sollarbeitszeit. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei das ein Anstieg um zehn Prozent. Experten erklärten das vor allem mit der besseren konjunkturellen Lage. Dadurch hätten die Beschäftigten weniger Angst, den Job zu verlieren.

http://portal.1und1.de/de/themen/nachrichten/newsticker/10827018-Zeitung-Krankenstaende-wieder-gestiegen.html


 lol
Rudi Wühlmaus
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Wissen ist Macht


WWW
« Antworten #1 am: Juli 19, 2010, 10:06:20 »


.... Dadurch hätten die Beschäftigten weniger Angst, den Job zu verlieren.


Was will uns dieser  Satz sagen?  Die Leute müssen wieder Angst bekommen, damit sie besser ausgebeutet werden können

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
Linchen©
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #2 am: Juli 19, 2010, 10:30:29 »

Die Menschen, hier die Arbeitnehmer, werden aus der Angst herraus krank.. sie müssen nicht erst wieder Angst bekommen, die ist längst in hohem Masse präsent....

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
rintho
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« Antworten #3 am: Juli 19, 2010, 11:21:38 »

Was will uns dieser  Satz sagen?  Die Leute müssen wieder Angst bekommen, damit sie besser ausgebeutet werden können

Der Satz soll uns sagen, dass in letzter Zeit (die letzten Jahre) die Menschen ihre Gesundheit lieber riskiert haben, als ihren Arbeitsplatz .... Das mag geringfügig besser geworden sein - aber am Prinzip hat sich noch nichts geändert! Das kommt natürlich dem  Kapital sehr entgegen: es senkt die Lohnkosten. Und dem Umstand, dass sowas über Berufs- und Erwerbsunfähigkeit die Rentenkasse belastet, wird Rechnung getragen, indem man das Solidarsystem aufweicht oder beendet. Und für die Wirtschaft scheint die Sonne .....
« Letzte Änderung: Juli 19, 2010, 11:22:11 von rintho »
Katinka
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« Antworten #4 am: Juli 19, 2010, 17:22:12 »

Ich erkläre mir die hohen Krankenstände am Umstand, dass immer mehr Menschen mit Sanktionsandrohungen in ZAF, unbezahlte Praktika und subventionierte Jobs gezwungen werden, U25 z.B. oder Ü50,  und somit dann gezwungen sind aktiv nicht nur am eigenen zukünftigen Elend tatkräftig mitzuarbeiten, sondern das soziale Netz geht ja für alle kaputt, auch für die SB, die in subventionierte Arbeit oder in Dumpinglöhne vermitteln, die aufgestockt werden müssen. Sollte man jeden SB fragen, wenn man ihm gegenübersitzt, ob er denn selber so viel Vermögen hat, dass er im Krankheitsfall oder im Alter sich selber finanziell über Wasser halten kann! Eine diffizile und/oder chronische Krankheit bekommt man heutzutage ziemlich leicht und nach 50 hat der Körper nicht mehr das nötige Collageen, um Schäden wieder zu reparieren, da geht dann nicht mehr viel von wegen "sich einfach mal zusammenreißen!"

Coacher erzählen außerdem, dass man über seine Krankheiten im Vorstellungsgespräch nichts erzählen darf (selber erlebt und ebenfalls öfters in den Foren berichtet).
Gehe daher nicht mal davon aus, dass viele Leute "krank machen" um den Dumpinglöhnen zu entkommen oder weil sie gegen den Abbau des sozialen Netzes für alle handeln möchten, sondern oft auch, weil sie tatsächlich krank sind, oder Anfälligkeiten haben, die bei der Zuweisung einer Arbeit, wie schon oft berichtet wurde, gar nicht beachtet werden und dann hat man halt plötzlich hohe Fehlzeiten wegen Krankheit.
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