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Autor Thema: Linken-Chef in der Kritik  (Gelesen 621 mal)
Falke
Gast
« am: August 05, 2010, 10:23:28 »

Vorwürfe der Falschabrechnung von Flügen und eine laute Debatte über überzogene Gehaltszahlungen:
Linken-Chef Ernst bringt die Genossen gegen sich auf. Durch ungeschickte Wortmeldungen verschärft er
die Krise noch - dabei bräuchte die Partei mehr denn je Geschlossenheit.

Lesen:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,710188,00.html
Woodruff
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Beiträge: 381



« Antworten #1 am: August 10, 2010, 13:57:23 »

Ich verfolge die Diskussion, die hauptsächlich vom Spiegel und jetzt auch vom Focus angefacht wird, jetzt schon seit einiger Zeit.

Zu Klaus Ernst kann ich nicht sooo viel schreiben, aber wenn in den beiden o.a. Gazetten das Thema am Lodern gehalten wird und sich dabei stets auf Parteigenossen, die aus dem Osten kommen sollen (es ist auch von der "Basis" die Rede), bezogen wird, ist mir das suspekt und irgendwie hatte ich von Anfamg an den Verdacht, es steckten Flügelkämpfe dahinter und jemand aus der eigenen Partei würde im Hintergrund an seinem Stuhl sägen und dafür mit Teilen der Presse zusammenarbeiten.

Und tatsächlich schrieb der Spiegelfechter vor drei Tagen:

Zitat
Die Heckenschützen in den Reihen der Linken verrichten ihre Arbeit mit großem Erfolg. Ist die NPD von verdeckten Mitarbeitern des Verfassungsschutzes infiltriert, so scheint es, als sei die Linkspartei mit verdeckten Mitarbeitern des SPIEGELS durchsetzt. Liest man dieses Magazin, so könnte man glatt glauben, die gesamte Parteibasis würde nun Ernsts Kopf fordern.

Aber macht euch selbst euer Bild, wenn es euch den Zeitaufwand wert ist:


Spiegel: Linke will Ernsts Einkommen prüfen

SZ: Porsche-Klaus und die "Lebenslüge"

SZ: Ramelow kritisiert "Kampagne"

Stern: Ist Ernst ein "Raffke" oder nicht?

Spiegel: Vorstandssalär für Ernst schürt Wut bei den Genossen

Spiegelfechter: Porsche-Klaus im Sommerloch

Focus: Luxus-Linker Ernst zeigte falsche Hütte

SZ: Die Linke und "Focus" - Falscher Hüttenzauber mit Porsche-Klaus

Tagesspiegel: Gesine Lötzsch: "Porsche ist nichts für mich"



Aus der letzten dieser Quellen  noch kurz folgendes Zitat:

Zitat
Im Gegensatz zu Klaus Ernst verzichten Sie auf die Zulage von 3500 Euro für die Funktion als Parteivorsitzende. Sind Sie bescheidener als er?

Ich trete in dieser Frage in die Fußstapfen von Oskar Lafontaine, Klaus Ernst in die von Lothar Bisky.

Für das Grummeln der Basis haben Sie kein Verständnis?

Klaus Ernst hält sich mit seinen Zulagen an die vom Parteivorstand und der Fraktion beschlossenen Regeln. Wir müssen das jetzt nicht weiter auswalzen. Dazu ist alles gesagt.
« Letzte Änderung: August 10, 2010, 14:09:08 von Woodruff »

"Jeder, der in Beschäftigung bleibt, ist wertvoller als der, der arbeitslos ist." (Heinrich Alt, SPD-Mann im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, in der Sendung WISO spezial vom 06. April 2009)
canigou
Gast
« Antworten #2 am: August 10, 2010, 14:24:13 »

Diese mediale Inszenierung ist eigentlich zu durchschauen - und Jens Berger hat es ja auch trefflich auf den Punkt gebracht - auch und gerade mit Hinblick auf Guido Westerwelle.

 zwinker
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