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Autor Thema: "Tatort Internet" von RTL 2 - Sammelthread  (Gelesen 4813 mal)
Tom_
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« am: Oktober 14, 2010, 11:23:19 »

Zitat
Im zum Bertelsmann-Rechteinhaberimperium gehörigen Sender RTL2 gibt es ein potenzielles geschäftliches Interesse am Aufbau einer Zensurinfrastruktur: Christian Engström, einer der beiden Abgeordneten der schwedischen Piratenpartei im EU-Parlament, veröffentlichte bereits 2007 eine Warnung vor dem Zynismus der Rechteinhabernidustrie, der zufolge Kinderpornografie ganz bewusst zum Aufbau einer Zensurinfrastruktur eingesetzt wird.

Damals hatte die US-Handelskammer in Stockholm ein Seminar unter dem Titel "Sweden - A Safe Haven for Pirates?" veranstaltet, zu dem sich auch Engström, der Pirateparti-Gründer Rick Falkvinge und der Bürgerrechtler Oscar Swartz Zugang verschafften, wodurch sie den Vortrag eines von Engström namentlich genannten Vertreters einer dänischen Rechteinhaber-Lobbyorganisation hören konnten, der unter anderem Folgendes von sich gegeben haben soll:

 Kinderpornografie ist großartig. Sie ist großartig, weil Politiker Kinderpornografie verstehen. Indem wir diese Karte ausspielen, können wir sie zum Handeln und zum Blockieren von Websites bringen. Und wenn sie das erst einmal gemacht haben, dann können wir sie dazu bringen, Filesharing-Sites zu blockieren.

Zuerst, so die Taktik der Lobbyorganisation in Engströms Schilderung, müsse man sich Politiker ohne zu viel Ahnung suchen, die sich als tatkräftig profilieren wollten und sich nicht darum kümmerten, dass die propagierten Sperren sich in wenigen Sekunden ohne Fachkenntnisse umgehen ließen. Denn in diesem Stadium des Plans geht es nur darum, in der Politik und der Öffentlichkeit durchzusetzen, dass sie eine Zensurinfrastruktur in Form von Filtern akzeptiert. Erst dann folgt der nächste Schritt: Die Nutzung dieser Infrastruktur für andere Inhalte, die der Rechteinhaberindustrie nicht ins Geschäftsmodell passen. Bei Schritt 3 fällt der Medienindustrie schließlich öffentlich auf, was sie eigentlich schon vorher wusste: dass die Filter sehr leicht zu umgehen sind, weshalb sie nun für eine umfassendere und härtere Überwachung wirbt. Die könnte beispielsweise in einer Deep Packet Inspection (DPI) bestehen, einer Inhaltsüberprüfung, wie man sie derzeit in Großbritannien testet, das neben Dänemark und Italien eines der EU-Länder ist, in dem bereits eine Zensurinfrastruktur aufgebaut wird.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33482/1.html
Tom_
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« Antworten #1 am: Oktober 15, 2010, 10:53:54 »

Zitat
Sendung "Tatort Internet" konfrontiert Männer, die Minderjährige online anmachen
Zuletzt sorgte nur "Big Brother" für so viel Ärger: Bei den Landesmedienanstalten beschweren sich Zuschauer über die Hatz auf mutmaßliche Sextäter in der Sendung "Tatort Internet" auf RTL 2. Die Medienaufsicht ist alarmiert.

Kassel/Saarbrücken - Was in der RTL-2-Sendung "Tatort Internet" gezeigt wird, geht einigen Zuschauern zu weit. Bei der gemeinsamen Beschwerdestelle der Medienanstalten programmbeschwerde.de, die von der Landesmedienanstalt des Saarlands betreut wird, ist bis Donnerstag eine zweistellige Zahl an Beschwerden eingegangen.

"Tatort Internet" will vor Männern warnen, die sich über das Internet an Minderjährige heranmachen. Die Methoden sind allerdings umstritten: Für die Sendung geben sich erwachsene Lockvögel in Chats und Social Networks als 13-Jährige aus und verabreden sich mit potentiellen Tätern. Die Treffen werden zunächst mit versteckter Kamera gefilmt, dann konfrontiert eine Journalistin die Männer. RTL 2 zeigt ausführliche Mitschnitte der Treffen. Die Männer sind dabei gepixelt und ihre Stimmen verzerrt. In der Auftaktsendung am Donnerstag vergangener Woche wurde zudem ein Mädchen ausführlich interviewt, das in einem Chat bedrängt wurde.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,723185,00.html

Zitat
Die RTL-2-Sendung "Tatort Internet" will gegen sexuellen Missbrauch an Kindern vorgehen. Doch jetzt wird das von Stephanie zu Guttenberg unterstützte Format zum Pranger: Ein Mann, der Kontakt zu Minderjährigen suchte, wurde unzureichend anonymisiert - und konnte enttarnt werden.

Die Gesichter der Männer sind großflächig gepixelt, ihre Stimmen deutlich verfremdet. Wer die Männer sind, darf nicht erkennbar sein. Was sie sind, schon: Die RTL-2-Sendung "Tatort Internet" zeigt potentielle Kinderschänder, die sich nach Onlinechats mit vorgeblich Minderjährigen treffen wollen und begründet das mit dem Schutz vor Missbrauch.

Ein Verdächtiger, der in einer der Sendungen anonymisiert dargestellt werden sollte, ist nun aber identifizierbar geworden - die Verantwortlichen gaben eine Information zu viel über den Mann preis. Sein Name wurde so sehr einfach im Internet recherchierbar. Eine Google-Suche mit nur einem Suchbegriff zeigte im ersten Treffer den Namen und die E-Mail.
Seine Adresse, sein Arbeitgeber und seine Telefonnummer wurden dann in der Nacht auf den 12. Oktober in einem Internet-Forum veröffentlicht. Ebenso mehrere Fotos des Mannes. Mit dem Vermerk, das sei ja wohl in Ordnung, wenn es um Kinderschänder gehe.

Nun steht der Mann als vermeintlicher Kinderschänder da - dabei ist nicht geklärt, ob er sich einer Straftat schuldig gemacht hat.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,722714,00.html

Siehe auch:
http://www.aktive-erwerbslose.net/forum/newstagespressediskussionen/macher-von-'tatort-internet'-und-ihre-moglichen-motive/
Patrik
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« Antworten #2 am: Oktober 15, 2010, 13:49:50 »

War mir irgendwie klar

Gerade RTL 2 dieser sensationsgeile raffgierige sender.

Zudem muss man festhalten das dies auch ermittelnde Strafverfolgungsbehörden die arbeit bei richtigen Fällen nicht gerade einfacher macht.
Ludwigsburg
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« Antworten #3 am: Oktober 16, 2010, 08:05:32 »

Zitat
Nun steht der Mann als vermeintlicher Kinderschänder da

vrmeintlich?
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #4 am: Oktober 16, 2010, 10:23:03 »

Schaut Euch doch mal den Link http://www.nachdenkseiten.de/?cat=27 über die Krake Bertelsmann an!

Wir müssen lernen langfristig zu denken und über den Tellerrand zu blicken.

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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« Antworten #5 am: Oktober 16, 2010, 11:02:26 »

vrmeintlich?

Ja, vermeintlich. Rechtlich gesehen so lange, bis er rechtskräftig verurteilt wurde.

Anders betrachtet .... hey .... wir reden hier von RTL II / Bertelsmann TV. Da wurden bislang noch immer Laienschauspieler und solche, die sich dafür halten, für bares Geld aufeinandergehetzt. Irgendwann wird - mal wieder - rauskommen, dass hier keinesfalls "echte" Fälle gezeigt wurden, sondern bestenfalls nachgestellte Szenen mit schlechten Schauspielern.

Das Sendeformat kommt aus den USA. Ob die das drüben überhaupt mit echten Personen dürfen weiß ich nicht. Hier haben wir aber eine ganz andere rechtliche Situation. Hier können verurteilte Straftäter Veröffentlichungen durch Klage verhindern. Glaubst Du im Ernst, dass auch nur einer dieser "Überführten" die Aussendung solcher "Beweise" ohne laaanges Verfahren hinnehmen würde?

Und bevor der entsprechende Einwand kommt: Nein, es geht in meinem Beitrag nicht um Verharmlosung von Pädophilie - genauso wenig, wie es RTL II / Bertelsmann TV um Pädophilie geht. Hier geht es meiner Meinung nach um zwei sehr konkrete Dinge.
Zum Einen um ein ... nun ... sehr zweifelhaftes Format, mit dem um jeden Preis Quote und somit Geld gemacht werden soll. Da müsste man schon aus Prinzip alle Produkte boykottieren, die sich während dieses Mists bewerben lassen!
Zum Anderen - und hier kommt wieder Bertelsmann ins Spiel - geht es um Stimmungsmache gegen das böse Internet, mit dem Ziel, das vor Jahren geplante Zensurvorhaben der Zensursula wieder aus der Versenkung zu holen. Pädophilie hat schon damals fast ausgereicht, warum nicht jetzt wieder versuchen, wenn "das Volk" erst mal ordentlich gebrieft wurde!

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« Antworten #6 am: Oktober 16, 2010, 11:17:59 »


Zum Anderen - und hier kommt wieder Bertelsmann ins Spiel - geht es um Stimmungsmache gegen das böse Internet, mit dem Ziel, das vor Jahren geplante Zensurvorhaben der Zensursula wieder aus der Versenkung zu holen. Pädophilie hat schon damals fast ausgereicht, warum nicht jetzt wieder versuchen, wenn "das Volk" erst mal ordentlich gebrieft wurde!

Begünstigt durch die bodenlose Dummheit der "Gegenschmarotzerschreiender".

Angenehme Zugabe für den Staat: Man kan ganz bequem solche Seiten wie diese oder auch,
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Gut, ist leicht zu umgehen. Für viele aber eben nicht. (Könnte ja illegal sein diese Umgehen!!)

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« Antworten #7 am: Oktober 16, 2010, 18:28:39 »

Ja, vermeintlich. Rechtlich gesehen so lange, bis er rechtskräftig verurteilt wurde.

Glaubst du, daß das Opfer deine Antwort auch so sieht?
Tom_
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« Antworten #8 am: Oktober 16, 2010, 22:06:32 »

Zitat
Kinderschützer attackieren RTL-2-Show

Die neue RTL-2-Sendung "Tatort Internet" führt potentielle Pädophile vor. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen werfen drei angesehene Kinderschutzvereine den Machern jetzt vor, bei der Recherche "manipulativ" vorzugehen und sich "höchst fragwürdiger Methoden" zu bedienen.

Für die RTL-2-Sendung "Tatort Internet" kommt es immer ärger: Jetzt haben drei Kinderschutzvereine das neue Format massiv kritisiert. In einer Stellungnahme, die sie gegenüber SPIEGEL ONLINE abgegeben haben, distanzieren sich die Vereine Dunkelziffer, Kibs sowie die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGfPI) "in aller Deutlichkeit" von der Sendereihe. Ein "solch reißerisches und vorurteilsstärkendes" Format leiste keinen Beitrag zum Schutz von Mädchen und Jungen vor sexualisierter Gewalt, heißt es in der Stellungnahme. "Es erfüllt einzig und allein die Aufgabe, potentielle Sexualtäter an den Pranger zu stellen und altbewährte Ressentiments zu verstärken."

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« Antworten #9 am: Oktober 16, 2010, 23:50:38 »

Glaubst du, daß das Opfer deine Antwort auch so sieht?

Nein, sicherlich nicht, Ludwigsburg. Aber eigentlich gilt in unserem Land die Unschuldsvermutung, bis die Schuld bewiesen wurde. Auch wenn "das Volk" gerne Vorverurteilt und die Regierenden dieses Recht auf einen fairen Prozess gerne mit Füßen treten, sollte man doch hin und wieder daran denken - unabhängig vom Thema, bzw. dem Grund der Vorverurteilung.

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Tom_
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« Antworten #10 am: Oktober 17, 2010, 00:03:33 »

Zitat
Juristen wie Thomas Stadler hatten angemerkt, dass in Tatort Internet "möglicherweise auf beiden Seiten der Kamera Straftaten begangen" werden. So verstoßen beispielsweise heimliche Aufnahmen nicht öffentlich gemachter Äußerungen ebenso gegen den Paragrafen 201 StGB wie deren Verwendung. Zudem scheint es, als ob heimlich Gefilmte unter Androhung von Gewalt am Verlassen des Drehorts gehindert und zum Auspacken von Taschen gezwungen worden sein könnten, was die Tatbestände der Nötigung und der Freiheitsberaubung erfüllen würde.

http://www.heise.de/tp/blogs/6/148580

Der Zweck heiligt nicht die Mittel und sobald es um Innocence in Danger und deren Dunstkreis geht, weiß man, dass in Wirklichkeit Kinder nur Mittel zum Zweck sind. Vielmehr geht es um die Durchsetzung von Internetzensur, Vorratsdatenspeicherung und Abbau von Grundrechten.
Tom_
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« Antworten #11 am: Oktober 17, 2010, 16:49:34 »

Am 6. Oktober hatte die Staatsanwaltschaft mehrere Geschäftsräume des Unternehmens durchsuchen lassen, weil der Verdacht besteht, dass es die Sicherheitsbehörden mit falschen Spuren an der Nase herumführte, um der HSH zu helfen, ein unbequemes Vorstandsmitglied loszuwerden. Auch US-Polizeibehörden ermitteln gegen die Aktiengesellschaft, weil sie den Eindruck gewannen, dass der "Sicherheitsdienstleister" einem weiteren Mitarbeiter der HSH-Nordbank Kinderpornografie untergeschoben haben könnte. Prevent bestreitet die Vorwürfe bislang - allerdings wenig konkret und in der eher abstrakten Formulierung, dass sich die Firma an "Recht und Gesetz" halten würde.

Die Prevent AG wurde von 2008 bis vor Kurzem von Udo Nagel mit geleitet, der sich in seinem neuen Arbeitsplatz als Fernsehmoderator ebenfalls strafrechtlich relevanten Vorwürfen ausgesetzt sieht. [/quote]

http://www.heise.de/tp/blogs/6/148584]
Zitat
Am 6. Oktober hatte die Staatsanwaltschaft mehrere Geschäftsräume des Unternehmens durchsuchen lassen, weil der Verdacht besteht, dass es die Sicherheitsbehörden mit falschen Spuren an der Nase herumführte, um der HSH zu helfen, ein unbequemes Vorstandsmitglied loszuwerden. Auch US-Polizeibehörden ermitteln gegen die Aktiengesellschaft, weil sie den Eindruck gewannen, dass der "Sicherheitsdienstleister" einem weiteren Mitarbeiter der HSH-Nordbank Kinderpornografie untergeschoben haben könnte. Prevent bestreitet die Vorwürfe bislang - allerdings wenig konkret und in der eher abstrakten Formulierung, dass sich die Firma an "Recht und Gesetz" halten würde.

Die Prevent AG wurde von 2008 bis vor Kurzem von Udo Nagel mit geleitet, der sich in seinem neuen Arbeitsplatz als Fernsehmoderator ebenfalls strafrechtlich relevanten Vorwürfen ausgesetzt sieht.

http://www.heise.de/tp/blogs/6/148584[/url]
Ludwigsburg
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« Antworten #12 am: Oktober 18, 2010, 11:23:14 »

Aber eigentlich gilt in unserem Land die Unschuldsvermutung, bis die Schuld bewiesen wurde.

Stimmt, und im Grunde denke ich auch, daß das richtig ist.

Es gibt aber Fälle, wo ich anders denke.

Denn Schuld kann auch bewiesen sein, bevor ein Gericht die bestätigt.
« Letzte Änderung: Oktober 18, 2010, 11:24:08 von Ludwigsburg »
Dieter 66
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« Antworten #13 am: Oktober 18, 2010, 11:57:22 »


Denn Schuld kann auch bewiesen sein, bevor ein Gericht die bestätigt.
Genau das sollte man nicht und, kann man auch nicht. Um Himmelswillen!!
Wo kämen wir da denn hin? Wir wären selbst die Schuldigen.
Denke mal nach: Nebenaspekt. Jeder Fallmanager/Sachbearbeiter könnte
jeden HE eine Schuld zuweisen die nicht richtig wäre.
Schwarzarbeit, WGs und, und, und.
Ein jeder, der zu einer bestimmten Zeit (Tatzeit) ausserhalb seiner Wohnung war,
ist potentieller Täter.
Ich und, nicht nur ich, warne eindringlich vor so einer Denke.
Denkt dran. DDR Drittes Reich. Nu ja nicht.
Bei jedem wo die Unschuldvermutung greift, musss freigesprochen werden.
Ziemlich klar und eindeutig. Es geht nicht, dass man einfach sagt: "Er könnte es
gewesen sein" Habe ich so im Gefühl. Einfach fatal das.

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« Antworten #14 am: Oktober 18, 2010, 11:58:44 »

Und genau das sieht unser Rechtssystem nicht vor. Der Beweis der Schuld ergibt sich erst aus der Würdigung der Fakten vor dem Gericht. Und selbst hier gab es nicht wenige, teilweise äußerst krasse Fehlurteile.

Man sollte niemals das Risiko eingehen den Schuldnachweis in die Hände der "Bürger" zu legen, sonst sind wir schnell bei Rufmord, Drohungen, Lynchjustiz.
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