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Autor Thema: Maischberger: Hartz IV-Empfänger in den Job zwingen?  (Gelesen 1093 mal)
Rudi Wühlmaus
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« am: April 26, 2010, 08:35:18 »

"Raus aus Hartz IV, rein in den Job: Hilft nur Zwang?" So lautet das Thema am Dienstag 27.04.2010 ab 22.45 Uhr im Ersten bei "Menschen bei Maischberger".Als Gäste im Stusio erwartet werden Ursula von der Leyen (CDU, Bundesarbeitsministerin) Stephan Schwarz (Unternehmer) Kerstin Weidner (Langzeitarbeitslose) Karola Johannsen (Arbeitsvermittlerin) René Volkmann (23 Jahre, Hartz IV-Empfänger) Petra Sommer (Managerin, arbeitslos seit 2009).

Ursula von der Leyen
Die Bundesarbeitsministerin will mit neuen Maßnahmen Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit bringen, notfalls auch mit mehr Druck als bisher. So sollen junge Arbeitslose bereits nach sechs Wochen zur Aufnahme einer Arbeit, einer Ausbildung oder einer anderen Maßnahme gezwungen werden. "Keiner darf sich an Arbeitslosigkeit gewöhnen", erklärt Ursula von der Leyen und kündigt an: "Wir werden bei denen, die nicht arbeiten wollen, genauer hinschauen."

Stephan Schwarz
"Seit der Einführung von Hartz IV ist es schwieriger geworden, arbeitswillige Mitarbeiter zu finden", meint der Chef eines Gebäudereinigungsunternehmens mit 3.000 Mitarbeitern: "Unsere Reinigungskräfte müssen hart arbeiten, das gibt auch mal Muskelkater am nächsten Tag. Mit Hartz IV hat man es natürlich bequemer." Manche Hartz IV-Empfänger ließen sich deshalb einiges einfallen, um eine neue Anstellung zu vermeiden: "Wir haben auch schon Bewerbungen auf Butterbrotpapier erhalten", berichtet der Präsident der Berliner Handwerkskammer. Er fordert, Leistungen zu kürzen, wenn jemand partout nicht arbeiten wolle.

Kerstin Weidner
Die Büro-Kauffrau ist seit 1991 arbeitslos und von der Bundesregierung enttäuscht. Die aktuellen Initiativen seien "weltfremd und wirkungslos", da es "in vielen Bereichen einfach nicht genug Jobs gibt". Der ständige psychische Druck, der Zwang, auch ungewollte Arbeit anzunehmen, seien schädlich und insbesondere für Jugendliche nicht zu bewältigen. Auch die Unternehmen sieht Weidner in der Verantwortung. Sie würden vielen Arbeitslosen nicht genug Chancen geben und nur nach dem ersten Eindruck entscheiden. Vor einigen Jahren gründete Weidner die "Aktionsgruppe gegen soziales Unrecht Senftenberg".

Karola Johannsen
Seit 19 Jahren arbeitet sie bei der Arbeitsagentur, seit drei Jahren kümmert sie sich um jugendliche Arbeitslose. Karola Johannsen ist überzeugt: Sanktionen sind wichtig, um Arbeitsunwillige wieder in den Arbeitsmarkt zu bringen. Eine Streichung der Zuschüsse auf Null hält sie im Einzelfall für unerlässlich. Auch wenn es "einen gewissen Bodensatz von arbeitsunwilligen Jugendlichen schon immer gab", fällt der Hamburgerin auf, dass die soziale Kompetenz erschreckend abnehme: "Pünktlichkeit, ein einfaches 'Danke' und 'Bitte' sind nicht mehr selbstverständlich."

René Volkmann
"Ich mache alle Jobs, die sich mir bieten. Hauptsache, ich stehe auf eigenen Füßen und muss nicht Hartz IV beantragen", sagt er. Seit fünf Jahren versucht der 23-Jährige ohne Schul- und Ausbildung in der Berufswelt Fuß zu fassen. Das klappt nicht immer, und so bezieht der René Volkmann seit drei Monaten Hartz IV. "Meine Jobs suche ich mir selbst, denn vom Jobcenter fühle ich mich nicht verstanden, die können mir nicht helfen", meint der Berliner.

Petra Sommer
Sie ist hochqualifiziert, spricht drei Fremdsprachen und war zuletzt Managerin einer weltweit operierenden Unternehmensberatung. Seit Juni 2009 ist Petra Sommer arbeitslos, und Ende des Jahres droht ihr Hartz IV. Die 52-Jährige fühlt sich nach 130 erfolglosen Bewerbungen als Vertreterin einer Generation, die ohne Chancen bei den Unternehmen ist. Gerade die Erfahrenen zwischen 45 und 55 hätten es schwer, wieder eine angemessene Beschäftigung zu finden: "Meine Generation wird aussortiert und aufs Abstellgleis gezogen."

Quelle: www.daserste.de

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
clivie
Gast
« Antworten #1 am: April 26, 2010, 10:26:24 »

jaja, pfeifen ist schon komisch, das nur die *Arbeitslosen* wissen, das es nicht genug Job`s gibt und der *arme Unternehmer* nunmal keine Leute kriegt.  pfeifen liegt bestimmt nicht nur daran, das es harte Arbeit ist looser ich werde mir die Sendung nicht anschauen, das kann ich meinen Nerven nicht antun. peace
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #2 am: April 26, 2010, 10:42:24 »

Es könnte aber auch daran liegen, das die Fachkräfte, die gesucht werden, als Hilfsarbeiter bezahlt werden sollen?

Bei einer vernünftigen Bezahlung und guten Behandlung findet man schon noch Fachleute.
Komischerweise haben Firmen, die z.B. ihr Personal selbst ausgebildet haben und gut bezahlen auch kaum Probleme mit Fachkräftemangel.
Aber das sind ja heute Tugenden, die nicht mehr gefragt werden.

Was mich nur wundert, das der Obererwerbslose aus B. schon lange nicht mehr eingeladen war. deenk pfeifen

Pfui Kalle. Nicht lästern. schlagk

Rudi Wühlmaus
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« Antworten #3 am: April 26, 2010, 10:57:32 »



Was mich nur wundert, das der Obererwerbslose aus B. schon lange nicht mehr eingeladen war. deenk pfeifen

Pfui Kalle. Nicht lästern. schlagk

Der ist "verbrannt" Neue Gesichter braucht die Medienlandschaft

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
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