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Autor Thema: Mit Druck von oben gegen die "Gewohnheit der Arbeitslosigkeit"  (Gelesen 764 mal)
Tom_
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« am: November 08, 2010, 01:34:17 »

Zitat
Der britische Arbeitsminister will Arbeitslose zu gemeinnützigen Tätigkeiten verpflichten

Der Vorschlag, den der britische Arbeitsminister Iain Duncan Smith im Lauf der Woche im Detail vorstellen will, gehört zum festen Repertoire der Wohlfahrtsstaatsgegner aller Nationen und erlebt allerorten eine Renaissance. Man darf gespannt sein, wie die Reaktionen in Großbritannien auf Iain Duncan Smith's Idee ausfallen werden: Um Arbeitslose wieder an die Arbeit zu gewöhnen, sollen sie bis zu vier Wochen lang 30 Stunden wöchentlich arbeiten.

Lohn erhalten sie für ihre gemeinnützigen Tätigkeiten - genannt werden "das Kehren von Straßen, Rasen mähen, Müll sammeln oder Aushelfen in Gemeindezentren" - nicht; sie dürfen ihr Arbeitslosengeld weiter beziehen. Weigern sich die Arbeitslosen der "verpflichtenden Arbeitsaktivität" in vollem Ausmaß oder gänzlich nachzukommen, so wird ihnen ihr ohnehin spärliches Arbeitslosengeld für mindestens drei Monate gestrichen. Für unter 25-Jährige beträgt derzeit rund 60 Euro in der Woche; für Ältere bei etwa 74 Euro wöchentlich.

Duncan Smith begründet seinen Vorschlag damit, dass er in einen größeren Plan ("Big society agenda" - siehe dazu Britische Regierung rechnet mit Massenexodus aus den Städten) eingebunden ist, der die Abhängigkeit vom Wohlfahrtsstaat verringern soll. Dazu gehöre auch, dass man "Menschen dazu heranziehe, dass sie ein oder zwei Wochen lang mit ihren Händen arbeiten (...), um ihnen einen Sinn für Arbeit zu geben" - oder sie davon abzuhalten, schwarz zu arbeiten, was Smith ebenso erwähnt. Die Botschaft an die Betroffenen sei klar: Wenn sie nicht mitmachen, wird es schwierig:

"The message will go across; play ball or it's going to be difficult."

Laut Informationen des Guardian will das Arbeitsministerium (Department for Work and Pensions) private Unternehmen damit beauftragen, die unentlohnten Arbeitseinübungstätigkeiten zu organisieren. Sie sollen mit gemeinnützigen Vereinigungen und Unternehmen zusammenarbeiten. Zitiert werden Kenner der internen Diskussionen mir den Worten, wonach einige Arbeitssuchende einen Extra -Schub ("Push") nötig hätten, um die "richtige Denkweise für die Arbeitswelt" zu erwerben. Ziel sei es, die "Gewohnheit der Arbeitslosigkeit" zu durchbrechen.

http://www.heise.de/tp/blogs/8/148700
Lalelu
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« Antworten #1 am: November 08, 2010, 11:04:47 »

Zitat
Großbritannien kopiere die schlimmsten Seiten des amerikanischen Systems, ohne für eine soziale und wirtschaftliche Beweglichkeit zu sorgen

http://www.heise.de/tp/blogs/8/148700


Warum so weit über den großen Teich gegriffen !
Deutschland ist doch ein viel näheres Lehrstück, zumal man auch EU bereinigend zusammen arbeiten kann.
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