Storch HeinarStorch Heinar
Aktive Erwerbslose in Deutschland (AEiD)

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Übersicht Aktuelles Hartz IV Infobank Daily News Impressum Mitglieder Registrieren
News:


Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Droht der Kanzlerin die Götterdämmerung?  (Gelesen 934 mal)
Rudi Wühlmaus
Maschinist
***
Offline Offline

Beiträge: 5.431


Wissen ist Macht


WWW
« am: Januar 28, 2011, 11:55:39 »

Das Triumfeminat – Angela Merkel, Friede Springer, Liz Mohn

Zitat
... Die Kanzlerin weiß jedenfalls was sie an Friede Springer hat. Das kann sie einigermaßen regelmäßig in den Springer-Zeitungen „Bild“ und „Welt“ nachlesen. Dort wird „das Gewordene“ – also die aktuelle Politik der Kanzlerin – mit größtmöglichem Wohlwollen begleitet. Mit mächtigen Balkenschlagzeilen wurde Angela Merkel etwa als „mächtigste Frau der Welt“ gerühmt und auch sonst kann die Kanzlerin auf die Springer-Zeitungen zählen – z.B. wenn es gegen Griechenland geht. Mehr Hofberichterstattung geht kaum noch.

Diese „vertrauensvolle Beziehung“ zwischen Angela Merkel und Friede Springer schoss mir durch den Kopf als ich letzte Woche die tägliche Bild-Zeitung und Bild am Sonntag las.

Wie kam es plötzlich zu den fetten Überschriften „So starb die Gorch-Fock-Matrosin“ oder „Minister Liebling im Sturm“?
Und warum konfrontierte gerade dieses meinungsmächtige Boulevard-Blatt seine Leser mit „Ekel-Ritualen“ in der Bundeswehr oder mit dem Zitat, die Gorch-Fock sei „der größte schwimmende Puff Deutschlands“?

Hat mit solchen Titeln nicht gerade die Bild-Zeitung dem Verteidigungsminister, Deutschlands mit Abstand „beliebtesten Politiker“, einen kräftigen Schuss vor den Bug gegeben? Und das nachdem sie die Guttenbergs monatelang mit einem Poster nach dem anderen zu Stars hochgeschrieben hat. Warum hetzte gerade diese Springer-Zeitung – wieder einmal – die Medienmeute auf zu Guttenberg?
Wie ist diese (wohl kurzfristige) Attacke der Bild-Zeitung auf Deutschlands „Liebling“ zu erklären? Warum wollte man ihm einen kleinen Kratzer im Lack verpassen?

Könnte da vielleicht Angela Merkel im (natürlich) gepflegten Plausch mit Friede Springer dezent die Frage angedeutet haben, was die Blätter ihres Verlags eigentlich für ein Ziel damit verfolgten, wenn sie ihr, der Kanzlerin, einen lästigen Konkurrenten hochschreiben? Und könnte vielleicht Friede Springer, aufgeschreckt von ihrer Freundin Angela Merkel, gegenüber ihrem Consigliere Mathias Döpfner, ihrem treuen Diener im Konzern eine zarte Andeutung in diese Richtung gemacht haben? Und könnte dann möglicherweise der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG bei einer Tasse Kaffee mit den Chefredakteuren von Bild und Bild am Sonntag so ganz nebenbei eine Bemerkung fallen gelassen haben, dass die Vorfälle bei der Bundeswehr doch nicht so ganz koscher seien und zu Guttenberg schon mal eine bessere Figur abgegeben habe?

Nein, so lief das natürlich nicht ab. Das könnte ja nur der wirren Phantasie eines Verschwörungstheoretikers entsprungen sein. Aber eines ist jedenfalls sicher, das Triumfeminat hält – jedenfalls noch – zusammen. Und Angela Merkel kann sich auf Friede Springer und Liz Mohn verlassen, solange die Kanzlerin das „Werdende“ im Sinne des „Gewordenen“ (im Sinne der Springer-Zeitungen) und des „Werdensollenden“ (im Sinne der Bertelsmann-Stiftung) weiterspinnt.
Wenn nicht, dann drohte der Kanzlerin allerdings die Götterdämmerung.


Alles lesen und Quelle

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.109 Sekunden mit 22 Zugriffen. (Pretty URLs adds 0.004s, 2q)
© Design 2010 - 2020 by Rudi Wühlmaus