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Autor Thema: Nichts Neues im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit  (Gelesen 965 mal)
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« am: April 21, 2010, 17:48:41 »

Nichts Neues im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit

Hiller-Ohm: „Von der Leyen tritt auf der Stelle“

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den von SPD, CDU, CSU und FDP erzielten Kompromiss zur Reform der Jobcenter gebilligt. Zudem möchte Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU) die Vermittlung von jungen arbeitslosen Menschen in den Vordergrund stellen. Ziel solle dabei sein, dass arbeitsuchende Menschen unter 25 Jahre innerhalb von sechs Wochen mit dem Arbeitsvermittler eine Eingliederungsvereinbarung treffen. Arbeitsuchenden jungen Erwachsenen und Jugendlichen soll in dieser Zeit ein verpflichtendes Angebot gemacht werden, entweder einen Schul- oder Berufsabschluss nachzuholen oder ein Arbeitsplatzangebot zu bekommen.

Die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD), Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales, sieht in den nun vorgestellten Vorschlägen keine großen Neuigkeiten: „Von der Leyen tritt beim Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit auf der Stelle. Die Fristsetzung auf sechs Wochen ist eine Verschlechterung im Vergleich zur heutigen Praxis. Paragraf 3, Absatz 2 des SGB II sagt heute schon klar aus, dass Arbeitsuchende unter 25 Jahren unverzüglich in Arbeit oder Ausbildung vermittelt werden müssen. Im Schnitt erhalten heute 90 Prozent der Jugendlichen unter 25 Jahre innerhalb von 20 Arbeitstagen ein Angebot. Schwarz-Gelb muss aufpassen, dass das Prinzip fördern und fordern nicht aus dem Gleichgewicht gerät Der Beigeschmack bleibt, dass junge Arbeitsuchende jetzt lediglich schneller Sanktionen zu fürchten haben und unnötig unter Druck gesetzt werden – am Problem fehlender Arbeits- und Ausbildungsplätze ändert das nichts.“

Jugendarbeitslosigkeit hat die SPD in den vergangenen Jahren offensiv bekämpft. „Mit dem JUMP-Programm haben wir bereits 1998 erfolgreich Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit auf den Weg gebracht. Seit 2005 fordert die SPD, dass höchstens 75 junge Arbeitsuchende auf einen Betreuer kommen. Durchschnittlich liegt der Betreuungsschlüssel für Arbeitsuchende unter 25 Jahre aktuell bei 1:78“, erklärt Hiller-Ohm.

Scharfe Kritik übt die SPD-Politikerin an der finanziellen Ausstattung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen: „Die schwarz-gelbe Bundesregierung hatte 900 Millionen Euro Haushaltsmittel hierfür gesperrt. Erst durch das Verhandlungsgeschick der SPD im Zusammenhang mit der Jobcenter-Reform ist es gelungen, dass diese Mittel der Arbeitsmarktpolitik wieder zur Verfügung stehen, die natürlich auch jungen Arbeitsuchenden zugute kommt. Leider ist auch hier wieder unnötig viel Zeit verstrichen“, so Hiller-Ohm abschließend.

Rudi Wühlmaus
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« Antworten #1 am: April 21, 2010, 18:05:18 »



[...] Die Fristsetzung auf sechs Wochen ist eine Verschlechterung im Vergleich zur heutigen Praxis. Paragraf 3, Absatz 2 des SGB II sagt heute schon klar aus, dass Arbeitsuchende unter 25 Jahren unverzüglich in Arbeit oder Ausbildung vermittelt werden müssen. [...]



Ja hat Frau Hiller-Ohm denn auch bei den AEiD im Forum gelesen ?   deenk   freeu
« Letzte Änderung: April 21, 2010, 18:53:49 von Rudi Wühlmaus »

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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Adimin
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« Antworten #2 am: April 21, 2010, 20:33:04 »

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