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Autor Thema: Noch so ein Spruch: Guttenberg hat eine große Laufbahn vor sich (Schäuble)  (Gelesen 1086 mal)
Tom_
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Beiträge: 1.902



« am: Februar 26, 2011, 17:05:14 »

Zitat
Guttenberg habe „noch eine lange, große Laufbahn“ vor sich, sagte Schäuble dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Mein junger Kollege wird sich wieder erholen.“

DEBATTE BALD BEENDET?
Nach Ansicht Schäubles wird die Affäre um die ungekennzeichnete Verwendung zahlreicher fremder Textstellen in der Doktorarbeit ein Ende haben.

Schäuble: „Karl-Theodor zu Guttenberg hat seinen Fehler zugegeben und erklärt. Seinen Doktortitel hat er nun eingebüßt. Das Thema wird sich erledigen.“

Der Finanzminister lobte Guttenberg als Politiker. Er sei „ein ungewöhnlich leistungsstarker und hoch angesehener Politiker“ und gehöre zu den herausragenden Talenten der deutschen Politik, sagte Schäuble: „Der Verteidigungsminister ist politisch führungs- und durchsetzungsstark. Deswegen brauchen wir ihn ja auch. Es war eine große Leistung, die Bundeswehrreform in Angriff zu nehmen.“

Zitat
SPD-Chef Sigmar Gabriel griff hingegen Verteidigungsminister zu Guttenberg persönlich scharf an und äußerte die Vermutung, dieser habe aus einem Minderwertigkeitskomplex heraus bei seiner Doktorarbeit geschummelt.

„Herr zu Guttenberg hat keine abgeschlossene Berufsausbildung, da er das zweite Staatsexamen nicht gemacht hat. Offenbar hat er darunter gelitten, dass er trotz der großen Familientradition auf diesem Gebiet nichts vorzuweisen hat“, sagte Gabriel in BILD am SONNTAG.

Dieses vermeintliche Manko habe er wohl mit einem erschwindelten Doktortitel zu heilen versucht.
Doch es gibt noch härtere Kritik an dem CSU-Politiker: Guttenberg soll beim Erstellen seiner Doktorarbeit nach Einschätzung von Juristen gar „vorsätzlich“ betrogen haben.

Wie das Magazin „Der Spiegel“ berichtet, sehen mehrere namhafte Juristen die Beweise als erdrückend an. Der auf Streitereien um Examensarbeiten spezialisierte Rechtsanwalt Michael Hofferbert sagte demnach: „Kein Richter wird einem Kandidaten glauben, der über hundert Seiten seiner Doktorarbeit abschreibt und hinterher behauptet, er habe dies versehentlich getan.“

Ähnlich bewertet der Kölner Strafrechtsprofessor Thomas Weigend den Fall. „Ich würde einem Kandidaten nicht glauben, der in einem Fall behauptet, dass es bloße Fahrlässigkeit war.“
« Letzte Änderung: Februar 26, 2011, 17:06:45 von Tom_ »
lenny
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« Antworten #1 am: Februar 26, 2011, 18:46:32 »

Liest man sich aber die Leserkommentare durch, ist es auffallend, aber auch beruhigend, die meisten  halten doch noch den Wert Ehrlichkeit hoch!
Fußmatte
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Beiträge: 525



« Antworten #2 am: Februar 26, 2011, 21:42:34 »

Guttenberg, Guttenberg, Guttenberg!
Ein Samurei mit Ehrenkodex weiß auch was er zu machen hat... teach
Tom_
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Beiträge: 1.902



« Antworten #3 am: Februar 26, 2011, 21:58:08 »

Nur der Googleberg hat keine Ehre.
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