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Autor Thema: NRW-Arbeitsminister fordert gleiches Geld für gleiche Arbeit  (Gelesen 1423 mal)
canigou
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« am: August 07, 2010, 18:13:43 »

Zitat
Guntram Schneider: Leiharbeit neu regulieren

NRW-Arbeitsminister fordert gleiches Geld für gleiche Arbeit

Der neue Arbeitsminister in Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider, will sich verstärkt dem Problem der prekären Beschäftigungsverhältnisse widmen. Seine Partei, die SPD, habe hier Fehler gemacht und werde daraus nun lernen.

Zum gesamten Interview des DLF
Woodruff
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« Antworten #1 am: August 08, 2010, 12:53:52 »

Leiharbeit soll also reguliert werden, und es soll ein Mindestlohn eingeführt werden (Von einer Abschaffung des unseligen Hartz-IV-Gesetzes ist in dem Interview leider nichts zu lesen).

Maas und Gabriel wollen die Rente mit 67 wieder abschaffen, und aus der SPD kommt der Vorschlag, den Spitzensteuersatz, den die Sozis unter Schröder von 53 auf 42 Prozent gesenkt haben, wieder auf 50 Prozent anzuheben.

Nur wie glaubwürdig ist das alles? Wie wird es mit der Umsetzung aussehen, wenn die SPD erst wieder an der Regierung ist? Schröders "Mach mal" Frank-Walter Steinmeier, der Architekt von Hartz IV und der Agenda 2010, ist dort übrigens immer noch Fraktionsvorsitzender...

"Jeder, der in Beschäftigung bleibt, ist wertvoller als der, der arbeitslos ist." (Heinrich Alt, SPD-Mann im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, in der Sendung WISO spezial vom 06. April 2009)
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« Antworten #2 am: August 08, 2010, 13:00:47 »

Ich denke nicht, dass man der SPD so schnell wieder vertrauen kann.
Denen ist die Macht von den Wählern entzogen worden und jetzt versprechen sie erst einmal alles, um eventuell wieder an die Macht zu kommen.

Wie war das: Vor der Wahl erzähl ich viel und nach der Wahl heißt es: Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern....

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
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canigou
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« Antworten #3 am: August 08, 2010, 13:02:10 »

Leiharbeit soll also reguliert werden, und es soll ein Mindestlohn eingeführt werden (Von einer Abschaffung des unseligen Hartz-IV-Gesetzes ist in dem Interview leider nichts zu lesen).

Maas und Gabriel wollen die Rente mit 67 wieder abschaffen, und aus der SPD kommt der Vorschlag, den Spitzensteuersatz, den die Sozis unter Schröder von 53 auf 42 Prozent gesenkt haben, wieder auf 50 Prozent anzuheben.

Nur wie glaubwürdig ist das alles? Wie wird es mit der Umsetzung aussehen, wenn die SPD erst wieder an der Regierung ist? Schröders "Mach mal" Frank-Walter Steinmeier, der Architekt von Hartz IV und der Agenda 2010, ist dort übrigens immer noch Fraktionsvorsitzender...

Ähnliche Gedanken hege ich auch und bin auch sehr skeptisch.

An diesen Worten wird sich Guntram Schneider messen lassen müssen:

Zitat
Wir wollen den krakenhaft um sich greifenden und immer größer werdenden Niedriglohnsektor eindämmen über einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn …

« Letzte Änderung: August 08, 2010, 13:02:59 von canigou »
Dieter 66
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« Antworten #4 am: August 08, 2010, 13:05:52 »


Nur wie glaubwürdig ist das alles?
Gute Frage. Und, Du hast sie auch gleich richtig beantwortet!!
Nichts von all dem wird man tun. Man will nur wieder dran.
Die SPD hat die Dumbing/Billiglöhne eingeführt und, Merkel hält daran fest.
(Selbige hatte auch vollmundig, vor ihrer Wahl gesagt: Hartz kommt weg.
Hat sie wahr gemacht und, erheblich verschlechtert.)
Die SPD, die ich früher stets gewählt habe, wird garnichts verbessern in diesem
Land. Einzige Ausnahme, die Unternehmer noch besser bedienen.
Siehe Kraft. Was hat sie gesagt? Was tut sie? Nichts!!

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
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« Antworten #5 am: August 08, 2010, 13:08:29 »

Zitat
Siehe Kraft. Was hat sie gesagt? Was tut sie? Nichts!!

Kraft tutet jetzt erst einmal in Sachen "Katastrophe in Duisburg". nur was sie tut, erschließt sich mir nicht....

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Dieter 66
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« Antworten #6 am: August 08, 2010, 13:14:45 »


Kraft tutet jetzt erst einmal in Sachen "Katastrophe in Duisburg". nur was sie tut, erschließt sich mir nicht....

Soll es bei Dir auch garnicht.

Aber, bei der breiten Masse. Und genau, dass soll es. schlagk

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
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canigou
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« Antworten #7 am: August 08, 2010, 13:23:02 »

Wenn sich zunächst die Führungsspitze der SPD einig wäre, dann könnte es vielleicht etwas werden. Da sie sich aber selbst bei der "Rente mit 67" uneinig ist, sehe ich z.Zt. kaum eine Chance auf "Besserung".

Zitat
Während Fraktionschef Steinmeier dafür plädierte, die schrittweise Einführung beizubehalten, sprach sich Parteichef Gabriel dagegen aus. Steinmeier sagte im Deutschlandfunk, in den fünfziger Jahren hätten die Menschen im Durchschnitt acht Jahre lang Rente bezogen, heute seien es 18 Jahre. Deshalb sei es notwendig, über das 65. Lebensjahr hinaus zu arbeiten. Gabriel meinte hingegen, so lange es nicht gelinge, den Anteil der Altersgruppe zwischen 60 und 64 Jahren im Berufsleben zu erhöhen, könne man die Rente mit 67 nicht einführen. Dies wäre nichts anderes als eine Rentenkürzung, sage Gabriel im ARD-Fernsehen.

Quelle: dradio.de
« Letzte Änderung: August 08, 2010, 13:23:40 von canigou »
Fußmatte
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« Antworten #8 am: August 08, 2010, 23:52:34 »

Frank-Walter Steinmeier, der Architekt von Hartz IV und der Agenda 2010, ist dort übrigens immer noch Fraktionsvorsitzender...

Auch diesem Herrn, nochmals Danke für Hartz IV! motz

Ansonsten hatte ich heute im TV gesehen, dass genau dieser "Walter" für die Rente mit 67 ist.
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