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Autor Thema: Nur noch 40 Prozent mit Merkels Arbeit zufrieden  (Gelesen 516 mal)
Rudi Wühlmaus
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Wissen ist Macht


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« am: Juni 17, 2010, 09:09:45 »

Nur noch 40 Prozent mit Merkels Arbeit zufrieden

So meldet es der ARD-Deutschlandtrend entsetzt. Wobei ich mich ja frage, was diese 40 Prozent tagtäglich rauchen, um mit Merkel immer noch zufrieden zu sein? Hallo? Einer zuhause? Niemand muss sich Sorgen um Merkel machen. Sie scheint lediglich ihren Auftrag nahezu vollendet zu haben, dass sie nun auch so kollektiktiv runtergeschrieben wird von ihrer Kampfpresse. Mehr nicht. Und jetzt müssen wohl wieder andere ran.

Als damals die obersten 10 Prozent mal so richtig ungeniert abkassieren wollten, musste Rot/Grün herhalten, damit die Gewerkschaften und Sozialverbände nicht allzu heftig dagegen Sturm laufen. Denn wenn Rot/Grün schon Sozialabbau zugunsten der obersten 10 Prozent betreibt, muss da wohl was dran sein - so das schlichte, aber vollkommen zutreffende Denkschema.

Wer nur mal in den Memoiren von Schröder-Kumpel Joschka Fischer herumblättert, stösst dabei auch auf eine wahre Fundgrube dieser Zeit. Nach der Bundestagswahl mit rot/grüner Mehrheit ging es für die wirklich Mächtigen darum, ob diese neue Regierung auch der Bombardierung Serbiens durch die NATO zustimmen wird. Und der frischgebackene Aussenminister Joschka Fischer schildert das auch herzerfrischend offen in seinem Buch. Denn am Epizentrum der Macht angelangt berichtet er, wie er nach Washington zu Clinton zitiert wurde, wo ihm dann “Hart aber Herzlich” klargemacht wurde, was er und sein sichsozialdemokratischnennender Kumpel Gerhard zu erledigen haben - wenn sie nicht binnen weniger Monate gleich wieder weg vom Fenster sein möchten. Eine knallharte Überprüfung also, ob auch Rot/Grün sich den Interessen der wirklich Mächtigen unterwirft.

Die erste Hürde war also genommen - und viele weitere Hürden wurden ebenfalls von den Scheingrünen mitgetragen, welche die “moderne” SPD zum Wohlwollen der obersten 10 Prozent ausarbeitete. Über Jahre! So lange, bis den obersten 10 Prozent auffiel, dass es doch ziemliche Verwerfungen gab und sich eine ehemalige FDJ-Funktionärin unaufgefordert aufdrängte, um sich noch viel tiefer zu bücken. Die auch gar nicht kritisch nachfragt, sondern den Kurs sogar auszubauen verspricht.

Tja…. und diese Dame hat jetzt nach gut fünf Jahren “ihren Job” erledigt. Die zahlreichen Milliardenpaketen zur Rettung der systemrelevanten Vermögen der obersten 10 Prozent sind längst verabschiedet. Weiterer Bedarf scheint vorerst nicht vorhanden zu sein, so dass sie jetzt nicht mehr allzu lange gebraucht wird. Vielmehr schlägt jetzt die Stunde für die Umsetzung der Gegenfinanzierung all dieser Milliardenpakete. Damit fällt also automatisch wieder die Stunde von Rot/Grün. Wie immer, wenn “unbequeme” Gesetze mit Sozialabbau und engeren Gürtel gegen den Pöbel durchgesetzt werden müssen.

Die schon bald sichtbaren Konsequenzen der ganzen milliardenteuren “Rettungspakete” werden zu einem massiven Klassenkrieg von oben ausarten. Und bei Rot/Grün unter Gerhard Schröder war dieser Klassenkrieg schon sehr erfolgreich für die obersten 10 Prozent. Denn weder die Gewerkschaftsführer, noch die Parteibasis haben sich nennenswert dagegen gewehrt, bzw. sind mit der Organisation effektiver Proteste aufgefallen. Schliesslich wären es ja auch “ihre Freunde” gewesen, gegen die man hätte protestieren müssen.

Eine Erfolgsgeschichte, die sicherlich nochmal eine Neuaufführung wert wäre.

Quelle: DUCKHOME



Quelle

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Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
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