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Autor Thema: Ohne Minijobs mehr Vollzeitstellen ?  (Gelesen 710 mal)
Rudi Wühlmaus
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« am: April 28, 2010, 12:06:09 »

Die Bertelsmann-Stiftung schlägt wieder zu und manipoliert




Studie: 400-Euro-Jobs unterwandern die Finanzierung der Sozialsysteme
veröffentlicht in Hartz IV / ALG II, Politik, Wirtschaft von bafoeg-aktuell.de Team am 28. Apr. 2010 | | kein Kommentar

Die Bertelsmann-Stiftung hat sich näher mit der sogenannten atypischen Beschäftigung und Niedriglohnarbeit befasst. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass nicht alles, was von den Gewerkschaften als prekär bezeichnet wird, auch tatsächlich einen negativen Beigeschmack hat. Die Wissenschaftler erachten die Entwicklung vielmehr als „Randerscheinung des Strukturwandels“, die jedoch nicht zum Anlass genommen werden dürfe, die Reformen am Arbeitsmarkt zu vernachlässigen.

Den Boom, den Minijobs, Zeitarbeit und befristete Verträge derzeit erleben, führen die Forscher auf den strikten Kündigungsschutz zurück. Liberale Reformen sorgten „am Rand des Arbeitsmarktes für die nötige Flexibilität“. Dadurch verdoppelte sich die Zeitarbeit von 2000 bis 2007, mache aber nur 1,6 Prozent der geleisteten Arbeitsstunden aus. Für viele Unternehmen stelle Zeitarbeit lediglich einen Flexibilitätspuffer dar. Kritisiert wird, dass dabei keine klare Brückenfunktion erkennbar sei. Daher rät die Studie, Lohn und Arbeitsbedingungen der Zeitarbeiter mit zunehmender Verweildauer im Betrieb anzunähern, einhergehend mit einer Reform des Kündigungsschutzes. So werde die Grenze zwischen atypischer und regulärer Beschäftigung durchlässiger.

Bei befristeten Arbeitsverhältnissen besteht laut Studie kein Grund, einzugreifen. Die meisten Verträge mit Befristung seien Ausbildungsverträge. „Unfreiwillige Befristungen“ lägen nur in 25 Prozent der Fälle vor. Als weitaus problematischer wertet die Bertelsmann-Stiftung die 400-Euro-Job. Zum einen würde die Finanzierung der Sozialsysteme durch sie unterwandert. Zum anderen stückelten sie die Beschäftigung. „Ohne Minijobs würde mehr Vollzeitstellen entstehen“, so die Studie. Allerdings: Gerade für Hartz-IV-Empfänger stellten die 400-Euro-Jobs einen Weg zurück ins Berufsleben dar. Kritisch wird auch ein Mindestlohn gesehen, weil dadurch Jobs gefährdet würden. Wenn, dann nur auf einheitlicher Basis und nicht branchenspezifisch.

Quelle

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Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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