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Autor Thema: Ole von Beust tritt zurück....  (Gelesen 903 mal)
Linchen©
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« am: Juli 17, 2010, 11:57:35 »

An diesem Sonntag entscheiden die Hamburger über die Bildungsreform der schwarz-gelben Koalition. Noch bevor die Abstimmungsstellen schließen, will der erste Bürgermeister nach Medienberichten seinen Rücktritt verkünden.

17. Juli 2010

Wie der Radiosender „NRD 90,3“, das „Hamburger Abendblatt“ und die „Bild“-Zeitung berichten, wird Hamburgs Regierungschef Ole von Beust an diesem Sonntag seinen Rücktritt zum 28. August erklären. Parteikreise bestätigten der Nachrichtenagentur dpa die Absicht. Damit wäre Beust der sechste CDU-Ministerpräsident, der innerhalb eines Jahres sein Amt aufgibt. Schon seit Monaten wird über einen Rücktritt des 55-Jährigen wegen Amtsmüdigkeit spekuliert. Als möglichen Nachfolger nannte die „Bild“ Innensenator Christoph Ahlhaus (40). Nach Informationen von „NDR 90,3“ könnte sich aber auch Sozialsenator Dietrich Wersich zur Wahl stellen.

Hamburgs populärer Erster Bürgermeister will seinen Abschied bei einer Sondersitzung des Parteivorstands am Sonntagnachmittag verkünden, berichtet die „Bild“. Diese Sitzung ist nur wenige Stunden vor Bekanntwerden der Ergebnisse eines Volksentscheids angesetzt, mit dem eine Bürgerinitiative eine umstrittene Bildungsreform in der Hansestadt kippen will (siehe auch: Schulreform in Hamburg: Klassenkampf – Ausgang ungewiss). Beust hatte sich für diese Reform eingesetzt, die mit dem Koalitionspartner GAL vereinbart worden war.
Mit Ole von Beust würde Kanzlerin Angela Merkel eine wichtige Bastion im Norden verlieren. Vor Beust musste die CDU-Chefin bereits auf Thüringens Landeschef Dieter Althaus verzichten, der im September des Vorjahres zurücktrat (siehe auch: Thüringen: Lieberknecht stellt ihr Kabinett vor). Danach verlor sie Günther Oettinger (Baden- Württemberg, siehe auch: Bild für Bild: Die neue EU-Kommission), Hessens Roland Koch (siehe auch: Roland Koch: Einsam in den Sonnenuntergang), Christian Wulff (Niedersachsen, siehe auch: Christian Wulff als Bundespräsident vereidigt) und den vor wenigenTagen in Düsseldorf abgewählten Jürgen Rüttgers (siehe auch: Hannelore Kraft zur Ministerpräsidentin gewählt).


http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EA6DC5813304B4414BA5AEC33990F39A5~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
canigou
Gast
« Antworten #1 am: Juli 17, 2010, 12:20:09 »

Interessante und m.E. beeindruckende Innenansichten des Politikers Ole von Beust:

Zitat
Ole von Beust erklärt seinen persönlichen Linksruck mit den Erfahrungen im Amt. »Die Bürger erwarten von einer Stadt eine Art von Gemeinschaftssinn, auch Geborgenheit, ein Gefühl von Heimat.« Die Stadt, der Staat und ein Bürgermeister – sie müssten diesem Bedürfnis Rechnung tragen. Zumal wenn die Gesellschaft selbst immer weiter auseinanderdrifte. Hier die Verfestigung hoffnungsloser Hartz-IV-Milieus, dort das mangelnde Verantwortungsbewusstsein von Teilen der Elite – in diesem Zusammenhang sieht von Beust auch die Schulreform. Denn der Widerstand ist dort besonders groß, wo die CDU bislang stark war: in den bürgerlichen Vierteln der Stadt. Viele Eltern fürchten, dass die Reform zulasten der Gymnasien geht – und damit zulasten ihrer Kinder.

Dabei hat sich von Beusts Wortwahl zunehmend radikalisiert. Vor einigen Wochen redete er sich öffentlich in Rage: »Der Reichtum wird heute erbarmungslos gezeigt. Die Uhren werden immer größer, die Autos immer chrombeladener. Viele protzen munter«, platzte es in einer Diskussion aus ihm heraus. »Früher galt es in Hamburg als schicklich, dass derjenige, der viel Geld hat, es nicht zeigt. Inzwischen wird in Hamburg genauso angegeben wie in Düsseldorf.«

Das sind ungewöhnliche Einlassungen für den obersten Repräsentanten einer Stadt. Für einen CDU-Politiker klingen sie geradezu unerhört. Und für einen, der noch einmal wiedergewählt werden möchte, wirken sie selbstmörderisch. Auch daher rührt der Eindruck, dass von Beust innerlich bereits abgeschlossen hat.

Quelle: DIE ZEIT und zum gesamten Artikel "Ich will hier raus"
Linchen©
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #2 am: Juli 19, 2010, 10:58:30 »

Zitat
Merkel und der Beust-Rücktritt
Und tschüss, Nummer sechs!

Von Philipp Wittrock

Der Aderlass in der Union geht weiter. Mit Ole von Beust verliert die Kanzlerin binnen eines Jahres den sechsten Landesfürsten. Bitter für die Regierungschefin: Hamburgs Bürgermeister war ein Leuchtturm der modernen Merkel-CDU. Beendet sein Abgang ihren Traum von einer neuen Machtoption?

Berlin - Immerhin wusste Angela Merkel vorher Bescheid. Die Nachricht vom Rückzug Ole von Beusts konnte sie ausgerechnet an ihrem 56. Geburtstag also nicht wirklich erschrecken. Fern der Heimat in Chinas alter Hauptstadt Xi'an weilte die Kanzlerin am Samstag, als sich in Deutschland die Hinweise auf den bevorstehenden Abschied von Hamburgs Erstem Bürgermeister verdichteten. Beust gratulierte ihr telefonisch - die Botschaft vom Rückzug musste er ihr nicht mehr übermitteln.

Ole von Beust hatte der CDU-Chefin den Zeitplan seines angekündigten Rücktritts, über den so lange spekuliert worden war, schon vor einiger Zeit anvertraut. Sie wusste von der Bedeutung der Sitzung des CDU-Landesvorstands am Sonntag, noch vor dem Ende des Volksentscheids über die Schulreform. Dass alles schon einen Tag früher durchsickern könnte, damit musste sie rechnen.

Kalt erwischt auf einer Auslandsreise wurde Angela Merkel diesmal also nicht, so wie seinerzeit beim Rücktritt Roland Kochs. Nur, besser macht es das für sie nicht.

Ole von Beust ist schon der sechste Landesfürst, der ihr in den vergangenen zwölf Monaten abhandenkommt: Dieter Althaus (Abschied nach Wahlschlappe), Günther Oettinger (EU-Kommissar), Roland Koch (Wirtschaft), Christian Wulff (Bundespräsident), Jürgen Rüttgers (abgewählt) und nun Ole von Beust (privatisiert). Einen solchen Aderlass von politischen Schwergewichten hat noch keine Partei hierzulande binnen so kurzer Zeit erlebt.

Sicher, nicht alle aus dem halben Dutzend haben aus Frust die Brocken hingeworfen - das Signal für die CDU und ihre Vorsitzende, das weiß sie selbst, ist dennoch verheerend. Es entsteht der Eindruck von Einsamkeit um die Parteichefin, der Eindruck einer Null-Bock-Partei. Die Mannschaft, so sieht es aus, will der Spielführerin nicht mehr folgen.

Hier weiter zu lesen ->[/b] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,707149,00.html

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
rintho
Gast
« Antworten #3 am: Juli 19, 2010, 11:16:55 »

WEnn man erstmal erkannt hat, dass es eh vollkommen egal ist, welcher Politiker wo an der Regierung ist, welche PArtei mal eben das Sagen hat - - dann, ja dann kann man sich ne Tüte Popcorn holen und sich über das Gebaren dieser Gestalten königlich amüsieren .....
canigou
Gast
« Antworten #4 am: Juli 19, 2010, 11:21:38 »

Genau, und dabei einen alten Film über Sissi, die einsame Kaiserin, schauen.  zwinker
« Letzte Änderung: Juli 19, 2010, 11:22:00 von canigou »
ichhabefertig
Gast
« Antworten #5 am: Juli 19, 2010, 11:25:11 »

WEnn man erstmal erkannt hat, dass es eh vollkommen egal ist, welcher Politiker wo an der Regierung ist, welche PArtei mal eben das Sagen hat - - dann, ja dann kann man sich ne Tüte Popcorn holen und sich über das Gebaren dieser Gestalten königlich amüsieren .....

Genau, und dabei einen alten Film über Sissi, die einsame Kaiserin, schauen.  zwinker

Bis auf Popcorn und Sissi gebe ich Euch zu 100% recht!!! daumen
HartzV
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Aus dem Rahmen gefallen....


« Antworten #6 am: Juli 19, 2010, 11:32:14 »

Wobei Sissi der schönere Anblick ist  Mrgreen

Sorry fürs OT


Bei den meisten "Verlorengegangen" ist es ja nicht schade, dass sie nicht mehr da sind.....Ich versteh auch, ehrlich gesagt nicht, was dem Beust so toll war....eigentlich hat der doch mit der Elbphilharmonie u.ä. einen ziemlichen Scherbenhaufen hinterlassen. Oder seh ich das falsch ?
Ich frag mich nur, was das für Menschen sind, die einfach hinschmeissen, wenn sie keine Lust mehr haben...
Wenn ich mir das als Normalsterblicher erlaube, bekomm ich Sperren und Sanktionen und was der Teufel sonst noch aufgebrummt.....

Aber die dürfen Karren in den Dreck fahren und dann gut versorgt hinschmeissen.....
Ich verstehs nicht  keine Ahnung

Das "V" steht für Vrau :-)

Ich lande lieber ab und an in einer Sackgasse, als mein Leben in einer Einbahnstrasse zu verbringen !


Wer eine andere Meinung hat als ich ist nicht automatisch dumm, nicht hinterfragend, steinzeitlich, krank und nicht zur Verleumdung freigegeben
rintho
Gast
« Antworten #7 am: Juli 19, 2010, 11:35:51 »

Wobei Sissi der schönere Anblick ist  Mrgreen

Sorry fürs OT


Bei den meisten "Verlorengegangen" ist es ja nicht schade, dass sie nicht mehr da sind.....Ich versteh auch, ehrlich gesagt nicht, was dem Beust so toll war....eigentlich hat der doch mit der Elbphilharmonie u.ä. einen ziemlichen Scherbenhaufen hinterlassen. Oder seh ich das falsch ?
Ich frag mich nur, was das für Menschen sind, die einfach hinschmeissen, wenn sie keine Lust mehr haben...
Wenn ich mir das als Normalsterblicher erlaube, bekomm ich Sperren und Sanktionen und was der Teufel sonst noch aufgebrummt.....

Aber die dürfen Karren in den Dreck fahren und dann gut versorgt hinschmeissen.....
Ich verstehs nicht  keine Ahnung

Ach weisst du, wenn was Gutes nachkäme, dann würd ich ja sogar für eine ordentliche Abfindung spenden .... Aber leider kommt ja mit 100% Sicherheit wieder so eine Nase/Nasin.
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