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Autor Thema: OP-Besteck in Fulda schon wieder verunreinigt  (Gelesen 696 mal)
Tom_
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« am: April 08, 2011, 12:34:41 »

Zitat
Im Klinikum Fulda sind Patienten mit nicht sterilisierten OP-Bestecken operiert wurden. Der Klinikleiter geht von menschlichem Versagen aus. Erst im Januar hatte es in dem Krankenhaus eine schwere Hygiene-Panne gegeben.

Fulda - Der Klinikleiter sprach vom "Schlimmsten, was einem Krankenhaus passieren kann": Im Klinikum Fulda wurden mehrere Patienten mit OP-Besteck operiert, das zuvor nicht sterilisiert worden war. Wie das passieren konnte, sei noch nicht klar, sagte Vorstand Harald Jeguschke am Freitag. Mindestens zwölf Patienten seien betroffen, die genaue Zahl stehe aber noch nicht fest.

Die betroffenen Siebe und Einzelinstrumente seien zwar gereinigt und desinfiziert worden, das Material sei aber am Sterilisator vorbei zurück in die jeweiligen Fachgebiete gegeben worden. "Das, was eigentlich nicht passieren kann, ist passiert", sagte Jeguschke laut "Fuldaer Zeitung". Was passiert sei, lasse an der medizinischen und pflegerischen Professionalität zweifeln. "Es ist die Kernschmelze", so der Klinikchef. Vergleichbares sei ihm aus keinem anderen Krankenhaus bekannt.

Normalerweise wird benutztes OP-Besteck zunächst desinfiziert, kommt dann in die Sterilisation und von dort in den Operationssaal. "Der Prozess der Reinigung ist ein Kreislauf. Der wurde bewusst unterbrochen", sagte der Klinikleiter der Tageszeitung zufolge. Offenbar habe ein Mitarbeiter einen Fehler gemacht, so Jeguschke: "Es war menschliches Versagen höchster Stufe." Die Fuldaer Staatsanwaltschaft nimmt die Ermittlungen auf.

Laut Jeguschke hatte eine Schwester im OP auf die katastrophale Panne aufmerksam gemacht. "Ihr fiel auf, dass eine Markierung fehlte, die normalerweise darauf hinweist, dass das Besteck sterilisiert worden ist", zitierte die "Fuldaer Zeitung" den Klinikleiter.

Doch es war schon zu spät: Mindestens zwölf, vielleicht sogar 19 Personen wurden zwischen dem 31. März und dem 5. April mit nicht sterilisiertem Besteck operiert.

"Bislang ist uns nicht bekannt, dass sie in Gefahr sind, weil sie mit dem Besteck operiert wurden", erklärte der Medizinische Leiter am Klinikum, Winfried Fassbinder. Derzeit lägen "keine Erkenntnisse über etwaige Komplikationen" bei den Patienten vor, hieß es in einer Erklärung der Klinik. Wahrscheinlich sei niemand zu Schaden gekommen, mit Sicherheit könne man dies allerdings erst Anfang nächster Woche sagen.

Zweiter Hygiene-Skandal in diesem Jahr

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,755810,00.html
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #1 am: April 08, 2011, 12:49:46 »

Zitat
... Offenbar habe ein Mitarbeiter einen Fehler gemacht, so Jeguschke...

Den kenne ich, der nennt sich "Verwaltungschef"  teach

Gewinnmaximierung auf Teufel komm raus, mit dem daraus folgendem RESTRISKO von 98 % müssen die Patienten dann leben oder vielleicht doch sterben
« Letzte Änderung: April 08, 2011, 12:51:41 von Rudi Wühlmaus »

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
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