Aktive Erwerbslose in Deutschland

Allgemeine Diskussionen => News/Tagespresse/Diskussionen => Thema gestartet von: Tom_ am Februar 17, 2011, 02:22:51



Titel: Petition fordert einen höheren Lebensmittelanteil bei den Hartz IV Regelsätzen
Beitrag von: Tom_ am Februar 17, 2011, 02:22:51
Zitat
Eine öffentlich eingereichte Petition an den Deutschen Bundestag fordert eine eine höhere Berechnung des Lebensmittelanteils beim Hartz IV Regelsatz. So heißt es in der Forderung: "Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den Nahrungsmittelanteil in der Grundsicherung für erwerbsfähige Hilfebedürftige von 132,83 Euro monatlich (tgl. 4,43 Euro) auf mindestens 240,00 Euro (8,00 tgl.) zu erhöhen."

In der Begründung heißt es: "Soziale Sicherung bedeutet, dem Einzelnen in Notlagen, die aus eigener Kraft nicht mehr bewältigt werden können, zur Seite zu stehen und darüber hinaus durch langfristig angelegte Maßnahmen vorzubeugen - ob bei Krankheit, Unfall, Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit oder Alter. Somit stellt sich mir die Frage, warum beim Teilaspekt Ernährung immer noch der Empfehlung des Deutschen Vereins gefolgt wird. Mir liegt ein aktueller Rahmenernährungsplan des Deutschen Herzzentrums Berlin vor, wo der Tagessatz (Energieaufnahme 2200 kcal) mindestens verdoppelt werden muss. Langfristig werden durch Mangelernährung weitere Belastungen auf unser Sozial-und Gesundheitswesen zukommen. Auch die ständigen Preisschwankungen durch Lieferengpässe (Dioxinskandal etc.) können mit dem z.Z. zugestandenen Nahrungsmittelanteil nicht aufgefangen werden. Schön, das evtl. im Bildungspaket ein Fortschritt geschafft werden kann. Doch leider kann man "Bücher" nicht essen. ...

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/petition-fuer-hoehere-hartz-iv-regelsaetze-2576.php

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=sign;ssa=petition_sign;petition=16325;st=a5881f0d4f1e0772c62f1f32395d5224