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Autor Thema: Pharmamafia: BKA ist Millionenbetrug auf der Spur  (Gelesen 790 mal)
Tom_
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« am: Februar 24, 2011, 17:27:11 »

Zitat
Aids-Aktivisten in Nairobi demonstrieren vor dem EU-Büro für einen fairen Handel mit HIV-Medikamenten
Pharmaunternehmen sollen für Afrika bestimmte, subventionierte HIV-Arzneien umverpackt und illegal nach Deutschland gebracht haben. Wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten, könnte dies einer der größten Medikamente-Skandale sein.
Nach Recherchen des Radiosenders NDR Info ermitteln die Fahnder gegen verschiedene Pharmagroßhändler. Diese sollen unter anderem für Patienten in Afrika vorgesehene, subventionierte Präparate in großen Mengen neu verpackt, illegal nach Deutschland gebracht und hier mit extrem hohen Gewinnen verkauft haben.

„Da mit Südafrika, der Schweiz und Belgien auch andere Länder beteiligt sind, zählt dieses Verfahren sicher zu unseren größten“, sagte der leitende Oberstaatsanwalt in Flensburg, Rüdiger Meienburg.

Das Bundeskriminalamt (BKA) bestätigte die Ermittlungen. Federführend seien die Staatsanwaltschaften Trier, Lübeck und Flensburg, sagte eine BKA-Sprecherin am Donnerstag in Wiesbaden. Das BKA sei wegen der Dimension der Fälle und wegen der Verbindungen ins Ausland eingeschaltet worden.

Gefälschte Produkte zu regulären Preisen
Die AOK Niedersachsen schätzt, dass der finanzielle Schaden allein für die Krankenkassen mindestens einen zweistelligen Millionenbetrag erreiche. Die Täter sollen die gefälschten Produkte zu regulären Preisen abgerechnet haben, berichtete der Radiosender.

„Die Medikamente waren von Hilfsorganisationen für die Behandlung von HIV- Patienten in Südafrika vorgesehen. Die Großhändler haben die Präparate nach Deutschland geholt, obwohl sie hier nicht zugelassen waren“, sagte der Sprecher der niedersächsischen AOK, Oliver Giebel.

Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz
Die HIV-Präparate sollen zum Teil als sogenannte Bulkware – also lose Tabletten in Kisten und Säcken – illegal aus Südafrika über Belgien und die Schweiz nach Deutschland importiert worden sein. Dabei sollen die Händler die Medikamente mit erheblichen Gewinnen verkauft haben, so die Staatsanwaltschaft Flensburg. Die Beschuldigten sollen gegen das Arzneimittelgesetz verstoßen haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Flensburg drohen den mutmaßlichen Tätern wegen gewerbsmäßigen Betrugs zwischen drei Monaten und zehn Jahren Haft.

Die Beschuldigten aus Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz streiten laut NDR Info die Vorwürfe ab oder wollen sich nicht äußern.

http://www.focus.de/panorama/welt/hiv-medikamente-bka-ist-millionenbetrug-auf-der-spur_aid_602988.html
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