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Autor Thema: Pleitewelle zermürbt die deutschen Bäcker  (Gelesen 1577 mal)
Falke
Gast
« am: Juli 25, 2010, 12:53:48 »

Deutschlands Bäcker leiden unter einer grausamen Pleitewelle. Wie der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks warnt,
stirbt jeden Tag statistisch gesehen irgendwo im Land eine Bäckerei. Rund 14.500 traditionell arbeitende Betriebe gebe es zur Zeit
noch in Deutschland, sagte der Vorsitzender des Bäckerinnungs-Verbands Westfalen-Lippe, Heribert Kamm. Vor 50 Jahren waren es noch 55.000.

Lesen:

http://wirtschaft.t-online.de/pleitewelle-zermuerbt-die-deutschen-baecker/id_42360678/index
rintho
Gast
« Antworten #1 am: Juli 25, 2010, 13:13:46 »

Wundern tuts mich nicht.....
Wenn man auch in der richtigen Bäckerei Brötchen aus Teiglingen unbekannter Herkunft bekommt, das Brot eine krümmelige Krume hat, weil der Teig nicht geknetet wird sondern so flüssig hergestellt wird, das man ihn in die Form gießen kann - - warum soll ich dann die hohen Preise zahlen? Diesen Mist bekomme ich auch in den Backshops .....
Lalelu
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« Antworten #2 am: Juli 25, 2010, 13:39:39 »



In D ist sich jede Gruppierung selbst die nächste.
Somit jeder seines Glückes Schmied.

Mal abgesehen von den geringen finanziellen Mitteln......warum aus Mitleid 2,90 € für ein Stück Käsekuchen beim Bäcker zahlen, wenn man einen ganzen TK Käsekuchen zum kurzen Aufbacken für 2,99 € bei Albrecht Nord bekommt ?
Und die Qualität nicht schlechter ist, als die beim Bäcker.

Jammern die Metzger auch schon ? Man nehme mal den Preis für 1 Kilo Rinderfilet zu DM Zeiten u. den jetzigen Europreis.
 lol Der hat sich verdoppelt. Transportkosten können nicht schuld sein, bei etwa Fleisch aus Argentinien. Man nehme mal zum Vergleich die massenweise angebotenen Ananas u. die heimischen Äpfel.

Wenn man 5 € Brutto Std.-lohn erhält, kann man weder beim Bäcker, noch beim Metzger um die Ecke einkaufen gehen.
Mich ärgert es schon so manches Mal nur abgepackte Ware aus dem Discounter einkaufen zu können.
Archetim
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Wer nicht arbeitet, muss auch nicht essen!


« Antworten #3 am: Juli 25, 2010, 13:41:31 »

Vom Geschmack mal ganz abgesehen ... hier bei unseren Bäckern kostet ein Kilo normales Graubrot, also Roggenmischbrot 2,20 €
Im Aldi bekomme ich das Kilo Graubrot für 0,99 €. Schmeckt zwar nicht ganz so gut, aber wer fragt danach, wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist ?
« Letzte Änderung: Juli 25, 2010, 13:42:58 von Archetim »

Der sozialökonomische Holocaust hat in Deutschland Einzug gehalten. Später will es wieder niemand gewesen sein - Anonym
rintho
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« Antworten #4 am: Juli 25, 2010, 13:45:08 »

Beim Metzger würde ich etwas differenzieren:

Es gibt noch ein paar gute Metzgereien, bei denen man 1. Fleisch von vernünftigen Tieren aus vernünftiger Aufzucht bekommt und bei denen 2. dem Fleisch auch eine gute Behandlung wiederfährt - es also zum Beispiel lange genug abhängt. DAs ist seinen Preis allemal wert!

Denn eigentlich sind unsere Fleischpreise viel zu niedrig - dafür kann nichts vernünftiges produziert werden - von den Bedingungen für die Tiere mal ganz zu schweigen ....
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #5 am: Juli 25, 2010, 13:46:11 »

ich hole mein Brot nicht beim Bäcker, weil es einfach für nen Hartzer gar nicht bezahlbar ist, allerdings auch nicht im ALDI, weil keines dabei ist, welches mit schmeckt... Mein Brot hole ich im Famila, in der eigenen Frischbrotabteilung und zwar nehme ich dort ein Gerstenbrot, schmeckt dem Graubrot nicht ganz unähnlich....

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
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Je öfter man Geburtstag hat, je älter wird man!!


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« Antworten #6 am: Juli 25, 2010, 13:51:27 »

Die Hauptursache ist die Kaufkraft, die es kaum noch gibt.
Wir wohnen in recht guter Gegend/Wohnlage.
Ab dem 20. ist hier Ende. Die Leute gehen mit abgezähltem Geld
einkaufen. Hauptsächlich Rentner und Hausfrauen deren Männer mittlerweile
zwei Jobs haben und dennoch nicht rum kommen.

Als ich dicht machen musste, wollte fast niemand mehr einen soliden Markenfernseher
mehr. Das Billigteil vom Aldi und co. reichte. Also, auch keine Reparaturen mehr.

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
Lalelu
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« Antworten #7 am: Juli 25, 2010, 13:56:19 »

Beim Metzger würde ich etwas differenzieren:

Es gibt noch ein paar gute Metzgereien, bei denen man 1. Fleisch von vernünftigen Tieren aus vernünftiger Aufzucht bekommt und bei denen 2. dem Fleisch auch eine gute Behandlung wiederfährt - es also zum Beispiel lange genug abhängt. DAs ist seinen Preis allemal wert!

Denn eigentlich sind unsere Fleischpreise viel zu niedrig - dafür kann nichts vernünftiges produziert werden - von den Bedingungen für die Tiere mal ganz zu schweigen ....

Warum hat sich dann der Preis über Nacht verdoppelt ?

Fast 100 DM für 1 Kilo Rinderlende ist seinen Preis wert ?

Vor dem Euro, vor Hartz IV war noch das meiste ausgeglichen. Löhne u. Preise verlangten keinen Verzicht.
Wann ging es los mit Frischfleisch im Discounter ?
In Supermärkten unterhielten ja schon etliche Metzgereien eigene Frischetheken.
Je mehr Unterschichtler, desto mehr Billigfleischproduktion.
Jede Wette, daß diese vollgestopften übersatten Verbrecher noch niemals ein Stück Discounter Fleisch in der Pfanne hatten.
Aber den faulen Hartzern in Kochkursen wirtschaftliches Verhalten beibringen wollen.
rintho
Gast
« Antworten #8 am: Juli 25, 2010, 14:17:02 »

Warum hat sich dann der Preis über Nacht verdoppelt ?

Fast 100 DM für 1 Kilo Rinderlende ist seinen Preis wert ?
Kommt drauf an, wem ....

Vor dem Euro, vor Hartz IV war noch das meiste ausgeglichen. Löhne u. Preise verlangten keinen Verzicht.
Wann ging es los mit Frischfleisch im Discounter ?
In Supermärkten unterhielten ja schon etliche Metzgereien eigene Frischetheken.
Je mehr Unterschichtler, desto mehr Billigfleischproduktion.
Jede Wette, daß diese vollgestopften übersatten Verbrecher noch niemals ein Stück Discounter Fleisch in der Pfanne hatten.
Aber den faulen Hartzern in Kochkursen wirtschaftliches Verhalten beibringen wollen.


Beim Rest will und kann ich dir nicht wiedersprechen
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