Storch HeinarStorch Heinar
Aktive Erwerbslose in Deutschland (AEiD)

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Übersicht Aktuelles Hartz IV Infobank Daily News Impressum Mitglieder Registrieren
News:


Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Regierung gerät unter Druck  (Gelesen 1157 mal)
schimmy
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 1.898



« am: Juli 28, 2010, 14:57:59 »

<<Gewerkschaften, Opposition und Forscher fordern eine Lohn-Untergrenze. Der Druck auf die Bundesregierung wächst, aber das Arbeitsministerium will hart bleiben.

Der Druck auf die Bundesregierung wächst, ihre Haltung zu Mindestlöhnen zu ändern. „Der Fall der Löhne ins Bodenlose muss endlich unterbunden werden“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki der FR. Er reagierte damit auf eine neue Studie, nach der in Deutschland mittlerweile 6,55 Millionen Menschen im Niedriglohnsektor arbeiten. Mehr als eine Million Beschäftigte erhalten extrem geringe Einkommen von weniger als fünf Euro pro Stunde. Solche Mini-Einkünfte sind in anderen europäischen Ländern nicht zulässig, weil es dort Untergrenzen gibt. Auch die „Bundesregierung darf sich nicht länger dem gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro pro Stunde verweigern“, fordert Matecki.

Die CDU/CSU habe immerhin ihre strikte Ablehnung von Branchenmindestlöhnen aufgegeben, meint Matecki. Dort setze sich die Erkenntnis durch, dass mit der vollen Arbeitnehmer-Freizügigkeit ab Mai soziale Verwerfungen drohten, wenn nicht gegengesteuert werde. Doch nun blockiere die FDP in Gestalt von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle.

Die Grünen forderten Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf, eine Kommission einzuberufen, die einen Mindestlohn bestimmt. Doch das Ministerium will davon nichts wissen: Eine einheitliche Untergrenze sei keine Lösung, so eine Sprecherin.

Das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit sieht das anders. Wenn man zunächst einen niedrigen Satz festlege, sei dies „beschäftigungspolitisch unschädlich“, sagte der Direktor des IAB-Instituts, Joachim Möller, kürzlich der FR. Für Westdeutschland empfiehlt er eine Untergrenze von rund sieben Euro, für Ostdeutschland von 6 bis 6,50 Euro.

http://www.fr-online.de/wirtschaft/regierung-geraet-unter-druck/-/1472780/4510908/-/index.html

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Woodruff
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 381



« Antworten #1 am: Juli 28, 2010, 15:01:04 »

Warum eigentlich immer unterschiedliche Löhne ist Ost und West? 

"Jeder, der in Beschäftigung bleibt, ist wertvoller als der, der arbeitslos ist." (Heinrich Alt, SPD-Mann im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, in der Sendung WISO spezial vom 06. April 2009)
Linchen©
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 1.023


Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #2 am: Juli 28, 2010, 15:09:27 »

Warum eigentlich immer unterschiedliche Löhne ist Ost und West? 

Das frage ich mich schon länger....

Im Osten sind die Lebenshaltungskosten inzwischen dem Westen angeglichen, trotzdem werden weiterhin Unterschiede gemacht. Ich frage mich: Mit welcher Berechtigung....

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
Patrik
Gast
« Antworten #3 am: Juli 28, 2010, 18:31:18 »

7 Euro bzw. 6 Euro. was bleibt da netto bei steuerklasse 1? Zuviel zum sterben , zu wenig zum Leben

10 Euro Mindestlohn/Untergrenze.

Hartz 4 abschaffen. Stattdessen ein BGE.

Leiharbeit wieder an die Leine nehmen.

Gleiche Arbeit und damit gleicher Lohn für Ost und West für Frau und Mann.

Aber das diese Regierung sich dermassen dagegen sträubt. Also gegen den Mindeslohn zeigt mir das da eine unvorstellbare wirtschaftgelenkte Macht hinter steht. Es regiert das Kapital. Nicht vom Volke gewählte Menschen
Lalelu
Normale Mitglieder
*
Offline Offline

Beiträge: 1.064



« Antworten #4 am: Juli 28, 2010, 23:52:46 »


Diese z.B. 8,50 € Mindestlohn lassen sich ganz einfach unterlaufen.
Man setzt eine Zeitvorgabe für eine Arbeit 1 Std. / 8,50 €
Daß aber mehr Zeit benötigt wird wissen die Arbeitgeber verschiedener Branchen jetzt schon.
Also ist der Arbeitnehmer selbst schuld, benötigt er mehr Zeit.
Dieser Mindestlohn ist als Akkord anzusehen, welcher nicht einzuhalten ist.
Mindestlohn, zumindest in dieser Höhe wird gar nichts ändern, auch keine 10 €.
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.051 Sekunden mit 21 Zugriffen. (Pretty URLs adds 0.005s, 2q)
© Design 2010 - 2020 by Rudi Wühlmaus