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Autor Thema: Schlappe für Leiharbeit-Gewerkschaft  (Gelesen 788 mal)
schimmy
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« am: Dezember 15, 2010, 12:09:06 »


Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt hat der Spitzenorganisation der Christlichen Zeitarbeitsgewerkschaften (CGZP) die Rote Karte gezeigt. Das Kürzel CGZP steht für "Christliche Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen". Die Gewerkschaft darf künftig keine Tarifverträge mehr abschließen, weil ihr das BAG die Tariffähigkeit absprach (Az.: 1 ABR 19/10). Zur Gültigkeit bestehender Verträge für zehntausende Leiharbeiter machten die Bundesrichter zunächst keine konkreten Angaben.

Es sei jedoch zweifelhaft, dass die CGZP in der Vergangenheit tariffähig war, sagte der Sprecher des Bundesarbeitsgerichts, Christoph Schmitz-Scholemann. Die Chancen von Leiharbeitern auf gleiche Bezahlung wie die Stammbelegschaften von Unternehmen hätten sich mit der Entscheidung erhöht.

Urteil könnte noch teuer werden

Die Zeitarbeitsbranche hatte vor dem Urteil noch versucht, Druck zu machen. Sie warnte vor milliardenschweren Auswirkungen und einer Pleitewelle in der Branche. Dabei geht es um das sogenannte Equal-Pay-Gebot, wonach Leiharbeiter Anspruch auf den gleichen Lohn wie die Stammbelegschaft haben - sofern nicht für sie ein eigenständiger Tarifvertrag gilt.


http://wirtschaft.t-online.de/bundesarbeitsgericht-bag-stoppt-christliche-leiharbeit-gewerkschaft/id_43742038/index

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
Dopamin
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« Antworten #1 am: Dezember 18, 2010, 00:45:04 »

Na, dann versuchmal nem Nackten inne Tasche zu fassen, wenns ihn denn überhaupt noch gibt - die Firmen , die mit diesem Tarifvertrag, der ja nun keiner war, unterwegs waren sind wahrscheinlich fixer aufgelöst als irgendwer Ansprüche hätte anmelden können...

Dopamin

Bei großen Problemen mit der "ARGE des Vertrauens" kann man sich auch an die örtliche Regionaldirektion, oder das Kundereaktionsmangement in Nürnberg wenden.

Sorgen wir dafür, dass sie nicht arbeitslos werden...
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