Aktive Erwerbslose in Deutschland

Allgemeine Diskussionen => News/Tagespresse/Diskussionen => Thema gestartet von: schimmy am März 14, 2012, 12:46:42



Titel: Senat lehnt Mindestlohn von 8,50 Euro ab
Beitrag von: schimmy am März 14, 2012, 12:46:42
Beim neuen Arbeitsbeschaffungsprogramm des Berliner Senats bleibt es bei einem Mindest-Stundenlohn von 7,50 Euro. Der Regierende Bürgermeister Wowereit (SPD) lehnte am Dienstag eine Erhöhung auf 8,50 Euro ab

Mit der Entscheidung stellt sich der Senat gegen einen Beschluss der SPD-Fraktion, die vergangene Woche mit knapper Mehrheit für den höheren Mindestlohn plädiert hatte. Vor allem der neue SPD-Fraktionschef im Abgeordnetenhaus, Raed Saleh. hatte sich für die 8,50 Euro stark gemacht.

Das Beschäftigungsprogramm richtet sich an Langzeitarbeitslose.

6500 Beschäftigungsmaßnahmen geplant

Bis Ende des Jahres sollten jetzt 6500 Beschäftigungsmaßnahmen im zweiten Arbeitsmarkt entstehen, kündigte Wowereit an.

Ein Mindestlohn von 7,50 Euro ermögliche 1400 Maßnahmen mehr als der von der SPD-Fraktion geforderten höhere Stundensatz. Das auf 36 Millionen Euro gekürzte Budgets der Senatsverwaltung für Arbeit werde voll ausgeschöpft.

Auf dem ersten Arbeitsmarkt bleibe das Ziel dennoch ein Mindestlohn von 8,50 Euro, betonte Wowereit. Bei den Job-Programmen aber müsse es zunächst darum gehen, möglichst vielen Menschen den
Schritt aus der Arbeitslosigkeit in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_03/senat_lehnt_mindestlohn.html