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Autor Thema: Städtische „Arge" erhält 2011 nur noch die Hälfte des Geldes für zweiten Arbeits  (Gelesen 524 mal)
Rudi Wühlmaus
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« am: Juli 06, 2010, 07:34:52 »

LANGZEITARBEITSLOSIGKEIT: Die Ein-Euro-Jobs sind fast heilig
Städtische „Arge" erhält 2011 nur noch die Hälfte des Geldes für zweiten Arbeitsmarkt

Um Brandenburger Langzeitarbeitslose zu qualifizieren oder in Beschäftigung zu bringen steht der städtischen Hartz-IV-Behörde „Arge“ jedes Jahr ein bestimmter Geldbetrag zur Verfügung. Für dieses Jahr sind dies rund sieben Millionen Euro.

Die Verpflichtungsermächtigung des Bundes für das kommende Jahr fällt bisher deutlich geringer aus. Sie liegt nach derzeitigem Stand nur noch bei etwa der Hälfte, also bei 3,36 Millionen Euro, wie der stellvertretende Arge-Geschäftsführer Martin Blatt bestätigt. Einzelne Bildungsträger sorgen sich daher um den Fortbestand der so genannten Ein-Euro-Jobs in der bisherigen Größenordnung.

Die Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung werde die Arge möglichst nicht reduzieren, versichert Blatt vor dem Hintergrund, dass in der Stadt knapp 1500 Bürger in solchen staatlich geförderten Ein-Euro-Jobs beschäftigt sind. Eine deutliche Reduzierung hätte sonst einen sprunghaften Anstieg der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit zur Folge.

Die vorläufige Halbierung der Eingliederungshilfe schränke die Arge in ihrer Planung für 2011 ein, da viele Angebote für Langzeitarbeitslose und schwer vermittelbare Bürger im nächsten Monat beginnen und bis in das nächste Jahr hinein laufen.

Konkrete Aussagen, wie die Arge auf eine Mittelkürzung reagieren und sich strategisch aufstellen würde, ließen sich noch nicht treffen, weil alles noch im Fluss sei, sagt Blatt.

Ein deutlich höheres Sparpotenzial als die Ein-Euro-Jobs hätten die monatlich etwa 130 „Arbeitsgelegenheiten mit Entgeltvariante“. Im Juni hatte die Arge beispielsweise 128 solcher Jobs finanziert. Es handelt sich um mit Lohnkostenzuschuss geförderte, sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, welche die Arge im Jahr rund zwei Millionen Euro kosten. Denn sie schlagen mit monatlich rund 1300 bis 1400 Euro pro Platz zu Buche, während die Arge für einen Ein-Euro-Job nur etwa 350 Euro im Monat einsetzt.

Der Arge-Vizechef hofft, dass die Behörde die zu erwartenden rund 3,5 Millionen Euro an Einbußen im nächsten Jahr zumindest in Teilen mit Hilfe neuer Arbeitsmarktprogramme ausgleichen kann.

Im Bundesprogramm „Bürgerarbeit“ sollen 150 Brandenburger Langzeitarbeitslose sozialversicherungspflichtig arbeiten. Aus dem Landesprogramm „Arbeit für Brandenburg“, das mit der „Bürgerarbeit“ kombiniert werden kann, bekommen die Stadt und ihre Hartz-IV-Geld-Empfänger 42 Teilnehmerplätze.

Martin Blatt kündigte für August ein Treffen mit den Bildungsträgern an, um über die veränderten Bedingungen des Marktersatzes zu reden. (Von Jürgen Lauterbach)


Quelle

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Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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