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Autor Thema: Tafel bleibt auf Gurken und Tomaten sitzen  (Gelesen 1716 mal)
schimmy
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« am: Juni 03, 2011, 21:34:25 »


Oskar Splettstößer steht etwas ratlos vor einer Palette mit spanischen Tomaten. "Die haben wir schon seit vier Tagen hier. Entweder wir werfen sie weg oder wir verteilen sie mit dem Hinweis, dass die Leute sie auf jeden Fall kochen sollen", überlegt der Vorsitzende der Bremer Tafel. Denn bei der Versorgungseinrichtung für Hartz-IV-Empfänger ist es wie in jedem Supermarkt:


http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/388246/Tafel-bleibt-auf-Gurken-und-Tomaten-sitzen.html

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Rudi Wühlmaus
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« Antworten #1 am: Juni 03, 2011, 23:14:31 »

Oskar Splettstößer steht etwas ratlos vor einer Palette mit spanischen Tomaten. "Die haben wir schon seit vier Tagen hier. Entweder wir werfen sie weg oder wir verteilen sie mit dem Hinweis, dass die Leute sie auf jeden Fall kochen sollen", überlegt der Vorsitzende der Bremer Tafel. Denn bei der Versorgungseinrichtung für Hartz-IV-Empfänger ist es wie in jedem Supermarkt:


http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/388246/Tafel-bleibt-auf-Gurken-und-Tomaten-sitzen.html


Interessant: Tafel =  Versorgungseinrichtung für Hartz-IV-Empfänger

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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Dieter 66
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Je öfter man Geburtstag hat, je älter wird man!!


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« Antworten #2 am: Juni 04, 2011, 10:37:38 »

Interessant: Tafel =  Versorgungseinrichtung für Hartz-IV-Empfänger
Auf das es rege in Anspruch genommen werde.
Wer es nicht in Anspruch nimmt erlebt Kürzungen.
Irgendeiner muss den Abfall ja vertilgen.
Und für Arbeitssuchende Schmarotzer, drückebergende Rollstuhlfahrer sowie sonstige
angebliche Kranke (mit Gutachten) und auch noch Alterschwache
ist der Kram ja wohl noch gut genug.
Zum normalen Ladenpreis versteht sich.

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
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« Antworten #3 am: Juni 04, 2011, 23:35:24 »

Dieter: Du hast die Geburtsmaschinen vergessen. Die, die ihre Kinder natürlich nur in die Welt setzen, um nie wieder arbeiten zu müssen. Damit sie dann in aller Ruhe die 5€ Erhöhung versaufen können, während ihre Kinder Gras fressen müssen.
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #4 am: Juni 05, 2011, 08:18:16 »

Auf das es rege in Anspruch genommen werde.
Wer es nicht in Anspruch nimmt erlebt Kürzungen.
Irgendeiner muss den Abfall ja vertilgen.
Und für Arbeitssuchende Schmarotzer, drückebergende Rollstuhlfahrer sowie sonstige
angebliche Kranke (mit Gutachten) und auch noch Alterschwache
ist der Kram ja wohl noch gut genug.
Zum normalen Ladenpreis versteht sich.

Es könnte auch anders betrachtet werden!
Wenn die Tafel, die Versorgungseinrichtung für Hartz4 Empfänger ist, ist jedes Lebensmittel vom Wert her als "Geldzufluss" zu sehen. Damit könnte dann der RS um diesen Geldzufluss gemindert werden. Da wäre dann wieder das "Gutscheinprinzip" ein gut Ansatz.
Der Geldwerte-RS wird um 30 % gemindert und dafür werden Lebensmittelgutscheine ausgegeben, die ausschließlich bei den "Tafeln" eingelöst werden dürfen.
Die Tafeln könnten ihre gesponserte, vergammelte, abgelaufene Ware zum Ladenpreis beim JC abrechnen und würden endlich ihre Gewinne maximieren können.
Die JC könnten ihre Kosten minimieren weil die Gutscheine selbstverständlich nur auf Antrag und nach eingehender "Bedürftigkeitsprüfung" mit 6 monatiger Verzögerung, ausgehändigt werden.
Die JC könnten natürlich auch vorsätzlich "fehlerhafte Bescheide" produzieren damit dann SG´s über die "Bedürftigkeit" ( selbstverständlich nicht auf dem Wege des EA ) entscheiden müssen.

Ich könnte diesen Faden auch noch weiter spinnen, auf jeden Fall sind die Versorgungseinrichtungen für Hartz4 Empfänger ein guter Weg für den "Einstieg",  denn wo es "Versorungseinrichtungen"  gibt wird es auch ganz schnell "Unterkunftseinrichtungen" geben und dann tragen alle


diesen Stern.

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
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Lalelu
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« Antworten #5 am: Juni 05, 2011, 08:39:22 »

So abwegig ist der Gedanke gar nicht, Tafel"einkäufe" am Regelsatz abzuziehen.
Hier war das bereits vor Jahren öffentlich im Mitteilungsblatt der Stadt in einem Artikel im Gespräch.
Adimin
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« Antworten #6 am: Juni 05, 2011, 09:29:18 »

Die Diskussionenen über solche Einrichtungen gab es schon zu allen Zeiten.
Öfters wurden diese "Einrichtungen" auch Wirklichkeit.
Früher hieß das dann Armenhäuser.

Aber auch in den Neuzeiten gab es soetwas schon.
In Lübeck hatte die GAB quasi ein Monopol als Versorgungseinrichtung.
Sozialhilfeempfänger durften bei benötigten Gegenständen wie z.B. Waschmaschinen nicht mehr im normalen Laden einkaufen, sondern bekamen einen "Gutschein", den sie dann im Kaufhaus der GAB einlösen konnten. Desgleichen machte die GAB Umzugsservice, Maler- undf Reparaturarbeiten, usw.,usw. Natürlich alles nur für Sozialhilfeempfänger.

Hier wurden schon die Hartzer-Möglichkeiten frühzeitig ausgetestet.

Dieter 66
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« Antworten #7 am: Juni 05, 2011, 11:03:43 »

Rudi, Du sprichst mir voll aus der Seele.  thumppup
Sicher streben einige Politiker sowas an. Geht aber noch nicht. Man hat den Rest der Gesellschaft noch nicht weit
genug um  so was mit zu machen. Nur, was unter Hi.... ging geht auch unter Me....!!
Das hier:
Zitat
Ich könnte diesen Faden auch noch weiter spinnen,
Könnte auch ich, würde ich auch. Nur, würde es verstanden? Nö. Selbst hier und ähnlichen Foren nicht.
Und sollte es verstanden werden, würde es heissen, der Opa spinnt. Hier in der BRD doch nicht.
Egitt. schlagk

Die Diskussionenen über solche Einrichtungen gab es schon zu allen Zeiten.
Öfters wurden diese "Einrichtungen" auch Wirklichkeit.
Früher hieß das dann Armenhäuser.

Aber auch in den Neuzeiten gab es soetwas schon.
In Lübeck hatte die GAB quasi ein Monopol als Versorgungseinrichtung.

Jou. Diese GAB gibt es auch hier in Essen. Machen sogar Werbung.
Man sammelt Geräte aller Art für "Bedürftige"!!!
Allerdings kostet eine gebrauchte überholte rooopfl Waschmaschine 250,00 Euro.
Gegen einen kleinen Aufpreis liefert man sie auch.
So ein Hohn!!
Jetzt gebe ich Euch zu raten, wer da wohl für eine kleine Mark arbeitet und sich benimmt wie Graf Koks.

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Rudi Wühlmaus
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« Antworten #8 am: Juni 05, 2011, 19:06:39 »


Allerdings kostet eine gebrauchte überholte rooopfl Waschmaschine 250,00 Euro.


Da lege ich doch 10 Euronen drauf und bekomme eine niegel nagel neue  Smeil

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