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Autor Thema: Trainingszentren statt Ein-Euro-Jobs für Arbeitslose  (Gelesen 2094 mal)
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« am: Dezember 28, 2010, 16:02:49 »

Die Arbeitsagentur will Hartz-IV-Empfänger intensiver fördern und fordern – und stattdessen Ein-Euro-Jobs abbauen.

Nach Abschluss der nach wie vor umstrittenen Hartz-IV-Reform will die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Umgang mit Langzeitarbeitslosen neue Wege gehen. „Die Zahl der Ein-Euro-Jobs wird künftig heruntergefahren“, sagte BA-Vorstand Heinrich Alt „Welt Online“. Arbeitslose sollen demnach intensiver betreut und vermittelt werden. „Im Aufschwung müssen wir alle unsere Kräfte auf eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt konzentrieren“, begründete Alt den Strategiewechsel.

Im Kampf gegen die anhaltend hohe Langzeitarbeitslosigkeit plädiert Alt zudem für neue Konzepte. Für diejenigen Betroffenen, die keine Chance mehr auf eine reguläre Stelle haben, sollte es einen zweiten „sozialen“ Arbeitsmarkt geben. Auch diese schätzungsweise 200.000 bis 300.000 Arbeitslosen sollten ein Angebot bekommen. Alt verwies beispielhaft auf staatlich geförderte Integrationsbetriebe. „Viele Menschen wären glücklich über eine einfache Tätigkeit.“ Das Beispiel der Behindertenwerkstätten zeige, dass es durchaus möglich sei, dass Menschen mit schweren Handicaps in die Arbeitswelt integriert werden können.

Trainingszentren als Unterstützung für Langzeitarbeitslose

Zur besseren Umsetzung des Konzepts des „Förderns und Forderns“ verwies der BA-Vorstand auch auf Trainingszentren nach niederländischem Vorbild. Dort müssen sich Arbeitslose jeden Morgen melden. Sie erhalten dort Unterstützung bei Bewerbungen, werden weitergebildet oder arbeiten dort in öffentlichen Arbeitsgelegenheiten. Mit diesem Konzept könne man auch die Schwarzarbeit unter Hartz-IV-Empfängern wirksam bekämpfen, sagte Alt.

Für die Bundesagentur ist die Verzögerung der Hartz-IV-Reform auch in den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts begründet. „Ein Bildungs- und Teilhabepaket für mehr als zwei Millionen Kinder kann man nicht von heute auf morgen aus dem Boden stampfen.“, sagte Alt. Das von den Verfassungsrichtern vorgegebene Zeitfenster sei sehr eng gewesen. Auch für Arbeitsministerin Ursula von der Leyen sei es schwierig gewesen, dass Gesetz fristgerecht über die parlamentarischen Hürden zu bringen. Schließlich hätten die für die Regelsatzberechnung notwendigen statistischen Daten erst im Herbst vorgelegen.


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Dieter 66
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« Antworten #1 am: Dezember 28, 2010, 16:35:57 »

„Viele Menschen wären glücklich über eine einfache Tätigkeit.“ Das Beispiel der Behindertenwerkstätten zeige, dass es durchaus möglich sei, dass Menschen mit schweren Handicaps in die Arbeitswelt integriert werden können.
Das einzigste Handicap was die Leute haben ist, dass einfach keine Arbeit da ist.
Es sei denn, für ganz kleines Geld.
Klar, gleich den Behindertenwerkstätten. Stumpfsinnige Arbeit für noch weniger als 1 €.
Wie in den JVAs dieses Landes.
Aber! Sie sind aus der Statistik. Hat doch watt. schlagk

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
Lalelu
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« Antworten #2 am: Dezember 28, 2010, 17:02:42 »

Zitat
Im Aufschwung müssen wir alle unsere Kräfte auf eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt konzentrieren“, begründete Alt den Strategiewechsel.

 Die Bundesagentur für Arbeit will den Aufschwung nutzen, um auch über längere Zeit Arbeitslose zurück in die Berufswelt zu bringen. Dafür sollen Trainingszentren eingerichtet werden


Im Kampf gegen die anhaltend hohe Langzeitarbeitslosigkeit plädiert Alt zudem für neue Konzepte. Für diejenigen Betroffenen, die keine Chance mehr auf eine reguläre Stelle haben, sollte es einen zweiten „sozialen“ Arbeitsmarkt geben. Auch diese schätzungsweise 200.000 bis 300.000 Arbeitslosen sollten ein Angebot bekommen. Alt verwies beispielhaft auf staatlich geförderte Integrationsbetriebe. „Viele Menschen wären glücklich über eine einfache Tätigkeit.“ Das Beispiel der Behindertenwerkstätten zeige, dass es durchaus möglich sei, dass Menschen mit schweren Handicaps in die Arbeitswelt integriert werden können.

Trainingszentren als Unterstützung für Langzeitarbeitslose

Zur besseren Umsetzung des Konzepts des „Förderns und Forderns“ verwies der BA-Vorstand auch auf Trainingszentren nach niederländischem Vorbild. Dort müssen sich Arbeitslose jeden Morgen melden. Sie erhalten dort Unterstützung bei Bewerbungen, werden weitergebildet oder arbeiten dort in öffentlichen Arbeitsgelegenheiten. Mit diesem Konzept könne man auch die Schwarzarbeit unter Hartz-IV-Empfängern wirksam bekämpfen, sagte Alt.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article11850992/Trainingszentren-statt-Ein-Euro-Jobs-fuer-Arbeitslose.html

Was denn nun ?
Behindert, verblödet, dumm, faul , oder alles zusammen und dann in eine Art Behinderteneinrichtung zum Malochen unterbringen. Dann aber doch den 1. Arbeitsmarkt als Ziel nennen. Oder gar Schwarzarbeit bekämpfen wollen. Wie können vertrottelte Langzeitarbeitslose die fit gemacht werden müßen arbeiten ? Zumal man sich auch um eine Schwarzarbeit bewerben muß.

Was das wieder kosten wird. Allein schon, die Meldungen jeden Tag auf dem Jobcenter. Da werden wieder jede Menge neue Blockwarte benötigt. IQ unter 80 langt für diese Tätigkeit.

Sollen sie machen, es wird genug Patienten geben die sich um Trainungseinheiten reißen werden.
Dieter 66
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« Antworten #3 am: Dezember 28, 2010, 17:12:17 »

Oder gar Schwarzarbeit bekämpfen wollen. Wie können vertrottelte Langzeitarbeitslose die fit gemacht werden müßen arbeiten ? Zumal man sich auch um eine Schwarzarbeit bewerben muß.

Fakt dazu ist, dass H4 Leute keine Schwarzarbeit bekommen. Man traut ihnen eine
fachgerechte Arbeit gar nicht zu. Dafür will man nicht bezahlen.
Er bekommt aber auch keine reguläre Arbeit. Gilt er doch als faul. Welcher AG
will schon so einen.

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Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
Linchen©
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #4 am: Dezember 28, 2010, 17:26:45 »

.. und hier könnt ihr euch ansehen, wie das in NL läuft...

http://www.fourstar.nl/fileadmin/user_upload/documenten/Brochures/ATC_folder_Duits_def.pdf

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
Fußmatte
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« Antworten #5 am: Dezember 28, 2010, 22:04:16 »

es wird genug Patienten geben die sich um Trainungseinheiten reißen werden.

Wahrscheinlich sind diese "Patienten" auch noch CDU/FDP-Wähler... deenk
Archetim
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Wer nicht arbeitet, muss auch nicht essen!


« Antworten #6 am: Dezember 29, 2010, 16:43:09 »

.. und hier könnt ihr euch ansehen, wie das in NL läuft...

Ganz besonders wichtig in diesem, unserem Lande ist folgender Absatz:

Zitat
Betreuung & Fürsorge

Vom TA aus bieten wir der Zielgruppe Fürsorge in einem sozialen Kontext an. Dadurch, dass verschiedene Spezialisten anwesend sind, kann die tatsächliche Fürsorge von einem zentralen Punkt aus organisiert werden. Es wird auf die Problematik in den nachfolgenden Bereichen fokussiert:


Schwerpunkt                          Spezialist
Arbeit und Körper                    Arzt/ Physiotherapeut
Arbeit und Psyche                   Psychiater/ Psychologe
Arbeit und Ernährung              Diätist
Arbeit und privates Umfeld      Familiencoach
Arbeit und Fürsorge                Fürsorgeberater
Arbeit und Behinderung          Jobcoach
Arbeit und Bewegung             Sportcoach
Arbeit und Zukunft                  Berufsberater
Arbeit in der Zukunft               Reintegrationsberater/TS-Berater

Alles ist auf das gesellschaftliche und wirtschaftliche Funktionieren des Arbeitnehmers/ Bürgers fokussiert.

Besonders der letzte, hervorgehobene Satz muss ein feuchter Traum für unsere neoliberalen Wirtschaftsnutten in Berlin sein. Da geht dem Guido bestimmt einer ab  Teufelchen

Der sozialökonomische Holocaust hat in Deutschland Einzug gehalten. Später will es wieder niemand gewesen sein - Anonym
lenny
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« Antworten #7 am: Dezember 29, 2010, 18:42:36 »

Ganz besonders wichtig in diesem, unserem Lande ist folgender Absatz:

Besonders der letzte, hervorgehobene Satz muss ein feuchter Traum für unsere neoliberalen Wirtschaftsnutten in Berlin sein. Da geht dem Guido bestimmt einer ab  Teufelchen

Mir erscheint das alles als Notlösung gedacht zu sein, man weiß nicht mehr weiter will, nicht akzeptieren, dass der Arbeitsmarkt nichts mehr her gibt.
Das Grundeinkommen ist  nur hinaus gezögert, eines Tages haben wir es, nur die Höhe steht noch in den Sternen!
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