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Autor Thema: Einsatz bei Streit zwischen Bürgern und Hauptabteilung Arbeit und Soziale Sicher  (Gelesen 1827 mal)
Rudi Wühlmaus
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Wissen ist Macht


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« am: Juli 04, 2010, 11:50:22 »

Ruhr ist neuer Vermittler für Hartz-IV-Empfänger

Soziales: Einsatz bei Streit zwischen Bürgern und Hauptabteilung Arbeit und Soziale Sicherung
ERBACH.


Im Odenwaldkreis ist eine Hartz-IV-Ombudsstelle eingerichtet worden. Sie vermittelt bei strittigen Fällen bei Hartz-IV-Ansprüchen zwischen Bürgern und der Hauptabteilung Arbeit und Soziale Sicherung beziehungsweise dem Kommunalen Job-Center. Ehrenamtlicher Ombudsmann ist Reinhold Ruhr (Michelstadt), seine Vertreterin heißt Renate Löw (Beerfelden). Die Stelle bleibt vorerst für zwei Jahre bestehen und soll vier Stunden in der Woche besetzt sein. Ermöglicht wurde die Neuerung mit Beschlüssen von Kreisausschuss und Kreistag.

Wie der Odenwaldkreis mitteilt, geht es darum, im Konfliktfall ohne großen bürokratischen Aufwand Klarheit zu schaffen und gerichtliche Auseinandersetzungen möglichst zu vermeiden. Die Hartz-IV-Ombudsstelle ist Bindeglied zwischen Kreisverwaltung und Betroffenen und soll außerhalb von Widerspruchs- und Klageverfahren unterstützend wirken. Klagefristen oder Fristen bei Widersprüchen werden durch das Einschalten der Schlichtungsstelle aber weder aufgehoben noch verlängert. Die Beratung der ehrenamtlichen Mitarbeiter entspricht nicht einem Rechtsbehelfsverfahren und kann Widerspruch oder Klage nicht ersetzen, teilt der Pressedienst weiter mit.





Quelle

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Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
rintho
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« Antworten #1 am: Juli 04, 2010, 12:55:01 »

...

Klagefristen oder Fristen bei Widersprüchen werden durch das Einschalten der Schlichtungsstelle aber weder aufgehoben noch verlängert. Die Beratung der ehrenamtlichen Mitarbeiter entspricht nicht einem Rechtsbehelfsverfahren und kann Widerspruch oder Klage nicht ersetzen, teilt der Pressedienst weiter mit.





Quelle

DAS ist gefährlich für die betroffenen Elos! Schlichtung anrufen und dadurch Klagefrist verpassen - auch so kann man die "Klagewelle" bremsen ....
canigou
Gast
« Antworten #2 am: Juli 04, 2010, 12:59:33 »

DAS ist gefährlich für die betroffenen Elos! Schlichtung anrufen und dadurch Klagefrist verpassen - auch so kann man die "Klagewelle" bremsen ....

Es sei denn, den Betroffenen ist dieses deutlich bzw. sie werden von der Schlichtungsstelle darauf hingewiesen, dass die Fristen bei Widersprüchen nicht verlängert werden.
hergau
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27.09.1996-04.02.2010


« Antworten #3 am: Juli 04, 2010, 15:48:34 »

Duisburg hatte auch mal so einen Ombudsmann.
Der war recht erfolgreich und hat sich vorbildlich für die Hartzer eingesetzt.
Ist raus auf die Strasse vor die Argen und hat die Leute angesprochen.

Das Ende vom Lied war, das die Stadt diese Stelle wieder gestrichen hat.

Leben und leben lassen
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Aus dem Rahmen gefallen....


« Antworten #4 am: Juli 04, 2010, 15:56:39 »

Duisburg hatte auch mal so einen Ombudsmann.
Der war recht erfolgreich und hat sich vorbildlich für die Hartzer eingesetzt.
Ist raus auf die Strasse vor die Argen und hat die Leute angesprochen.

Das Ende vom Lied war, das die Stadt diese Stelle wieder gestrichen hat.

Ich hab bei Phoenix mal eine Reportage über ihn gesehen:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Maulkorb-fuer-den-Ombudsmann-id927024.html

Das "V" steht für Vrau :-)

Ich lande lieber ab und an in einer Sackgasse, als mein Leben in einer Einbahnstrasse zu verbringen !


Wer eine andere Meinung hat als ich ist nicht automatisch dumm, nicht hinterfragend, steinzeitlich, krank und nicht zur Verleumdung freigegeben
ShankyTMW
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« Antworten #5 am: Juli 04, 2010, 18:37:01 »

Die Reportage über Schoch kenn ich ebenfalls. Kanns nur auf die Ferne sagen, aber wenn Ruhr sich nur halb so gut einsetzt wie das was man über Schoch mitkam ist es zu begrüßen. Aber das wird die Zeit erst zeigen - von solchen Leuten wie damals Schoch haben wir leider viel zu wenige, leider.

Liebe Grüße aus Regensburg

Klaus
Patrik
Gast
« Antworten #6 am: Juli 04, 2010, 18:49:28 »

Naja nichts gegen die Menschen die sich da einsetzen

Aber wollen wir mal ehrlich sein. Wozu braucht man diesen Schlichter erst? Wegen einer verfehlten Gesetzgebung mit Mechanismen wie dem Sanktions § 31 und der damit verbundenen Macht einem Menschen die Existenz zu nehmen.

Hartz 4 muss weg und gehört ersetzt durch ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Ludwig Erhard sagte glaub ich mal vorraus das in naher Zukunft nicht für jeden Menschen mehr arbeit da ist von der er Leben könnte. Dies tritt nun ein. Oder besser gesagt ist schon bittere Realität. 10 Millionen Erwerbslose sprechen für sich. wird nur von der jetzigen regierung geschickt versteckt indem man die Betroffenen in sinnlos massnahmen stopft oder in arbeit wo das Gehalt nichtmals aussreicht um seine Existenz zu sichern.

Und dagegen wehren die meisten sich. viele sehr geschickt (heisst man will seine Zukunft mitbestimmen) und andere resignieren einfach.
Ludwigsburg
Gast
« Antworten #7 am: Juli 04, 2010, 20:35:10 »

Duisburg hatte auch mal so einen Ombudsmann.
Der war recht erfolgreich und hat sich vorbildlich für die Hartzer eingesetzt.
Ist raus auf die Strasse vor die Argen und hat die Leute angesprochen.

Das Ende vom Lied war, das die Stadt diese Stelle wieder gestrichen hat.

Ja, ich hab den Bericht auch gesehen!

Die ARGE war gar nicht gut auf ihn zu sprechen... kein Wunder, hat er doch eingefordert, was man verweigern wollte.


hergau
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27.09.1996-04.02.2010


« Antworten #8 am: Juli 04, 2010, 20:39:38 »

Wie gesagt, er hat sich für die Hilfebedürftigen eingesetzt.
Und das mehr, als der Arge lieb war.

Nach einer gewissen Zeit hat man die Stelle wieder gestrichen.
Kann ja nicht sein, das jeder Hartzer auch wirklich das bekommt, was ihm zusteht.

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