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Autor Thema: Und noch einmal Dummheit: Untaugliche, aber billige Waffen für die Bundeswehr  (Gelesen 1177 mal)
Tom_
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« am: April 08, 2011, 10:39:52 »

Zitat
Das Verteidigungsministerium hat Gewehre gekauft, mit denen Soldaten nichts anfangen können. Zudem soll der Auftrag rechtswidrig vergeben worden sein.

Die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt gegen die Bundeswehr und den Waffenhersteller Heckler & Koch wegen wettbewerbsbeschränkender Absprachen bei Ausschreibungen. Grund ist das erst seit wenigen Wochen an die Truppe ausgelieferte Gewehr "G3 DMR", bei dessen Auftragsvergabe es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein soll. Auch meldeten sich bereits mehrere Scharfschützen beim Büro des Wehrbeauftragten und beklagten sich über die aus ihrer Sicht mangelhafte Waffe. Ihr Vorwurf: Sie seien als Nutzer dieser Waffen niemals zu dem Projekt befragt worden.

Das Gewehr G3 wurde bereits 1959 in die Bundeswehr eingeführt und offiziell längst durch das G36 weitgehend ersetzt. Doch in den Gefechten in Nordafghanistan haben sich Restbestände der Waffe für die Soldaten als wertvoll erwiesen. Weil sie mit dem G3 weiter schießen können und mehr Wirkung erzielen, nutzen die Bundeswehrsoldaten das alte Gewehr, wann immer sie in Depots oder Waffenkammern noch eines finden. Auf dem zivilen Zubehörmarkt kaufen einige Soldaten selbst Ersatzteile aus früheren Bundeswehrbeständen und rüsten die Gewehre auf, um sie auf einen halbwegs modernen Stand zu bringen. Doch zumindest in einem Fall soll inzwischen ein Disziplinarverfahren gegen einen Soldaten geführt werden, der sich mit einer selbst beschafften Notlösung beholfen hat.

Im Sommer 2010 erteilte die Bundeswehr erste Aufträge, um die Eigenschaften des G3 verbessern zu lassen: Als "G3 DMR" sollte die Waffe den Bedürfnissen der Scharfschützen besser entsprechen. Doch die sind unzufrieden, sehen sich damit ihrer eigenen, funktionierenden Lösungen beraubt. So soll sich das G3 DMR im Anschlag nicht entsichern lassen, weil die Daumen der Schützen zu kurz sind, um die Sicherung zu erreichen.

Ungereimtheiten gibt es bei der Entscheidung für die Beschaffung des Gewehrs. Interne E-Mails aus dem Verteidigungsministerium belegen, dass der Hersteller Heckler & Koch am 5. August 2010 bei einer Besprechung im Ministerium anwesend war. Grund dafür soll die "Systemverantwortung" gewesen sein, da die Oberndorfer Firma früher Hersteller des G3 war. ...

Fortsetzung hier:
http://www.zeit.de/politik/2011-04/in-der-schusslinie?page=1
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #1 am: April 08, 2011, 10:50:42 »

Zitat
So soll sich das G3 DMR im Anschlag nicht entsichern lassen, weil die Daumen der Schützen zu kurz sind, um die Sicherung zu erreichen.


Was lernen wir daraus Huh?

Zukünftige "...schützen"  müssen eine "Mindestdaumenlänge" aufweisen  
« Letzte Änderung: April 08, 2011, 10:51:49 von Rudi Wühlmaus »

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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Tom_
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« Antworten #2 am: April 08, 2011, 11:31:47 »

In Zukunft also Genmanipulation ...
Rudi Wühlmaus
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« Antworten #3 am: April 08, 2011, 12:16:58 »

In Zukunft also Genmanipulation ...

Genau, wir züchten uns "...schützen" mit besonders langem Daumen  thumppup

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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Dieter 66
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Je öfter man Geburtstag hat, je älter wird man!!


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« Antworten #4 am: April 08, 2011, 12:20:37 »

Öh? bliink
Wenn ich das richtig verstehe, züchtet die Regierung ihre "Langfinger"
selbst?  deenk

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
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