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Autor Thema: Unternehmen setzen zunehmend auf Zeitarbeit  (Gelesen 903 mal)
HartzV
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« am: Juli 28, 2010, 13:01:12 »

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1020636

Zitat
Demnach haben sich die Jobangebote in der Leiharbeit seit Jahresanfang mehr als verdoppelt, während die Zahl der übrigen Stellen lediglich um ein Drittel zulegte. Entsprechend kletterte der Anteil der Leiharbeitsposten an allen neuen Stellen von 25 Prozent im Januar auf 35 Prozent im Juni.

Ich habe eher das Gefühl, dass die Zeitarbeit  80-90 % aller Stellenangebote ausmacht  wütend

Das "V" steht für Vrau :-)

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« Antworten #1 am: Juli 28, 2010, 13:16:04 »

Ich habe eher das Gefühl, dass die Zeitarbeit  80-90 % aller Stellenangebote ausmacht  wütend

Das kommt schon noch - nur die Ruhe  zwinker
Wir sind ja mittlerweile - siehe Deinen Schnipsel - schon bei 35% aller neuen Stellen!
Also ist aktuell jede 3. neue Stelle der super modernen, tollen Leihbarbeit vorbehalten.

Der sozialökonomische Holocaust hat in Deutschland Einzug gehalten. Später will es wieder niemand gewesen sein - Anonym
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« Antworten #2 am: Juli 28, 2010, 13:19:07 »

Das kommt schon noch - nur die Ruhe  zwinker
Wir sind ja mittlerweile - siehe Deinen Schnipsel - schon bei 35% aller neuen Stellen!
Also ist aktuell jede 3. neue Stelle der super modernen, tollen Leihbarbeit vorbehalten.

Ich frag mich halt nur immer, wo diese Zahlen herkommen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es "nur" 35 % sein sollen....

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« Antworten #3 am: Juli 28, 2010, 15:46:11 »

Du darfst nicht den Fehler machen die Zeitarbeit zum Niedriglohnsektor zu zählen.
Seit dem 1.7.2010 haben sich Zeitarbeitsfirmen an Tariflöhne zu halten und nur die beiden untersten Entgeldgruppen (beide für ungelerntes Personal) liegen offiziell unter der Niedriglohnschwelle von 9,19 € netto/Stunde. Alle anderen Leiharbeiter gehören also offiziell zu den Gering- oder Normalverdienern.

Wenn Du jetzt die Informationen aus canigous Thread bedenkst,
Zitat
Die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten ist demgegenüber seit 1998 kontinuierlich gestiegen: Im Jahr 2008 arbeiteten 6,55 Millionen Beschäftigte für Löhne unterhalb der Niedriglohnschwelle und damit rund 162.000 mehr als 2007. Gegenüber 1998 ist die Zahl der gering Verdienenden sogar um fast 2,3 Millionen gestiegen.
dann erscheinen die Zahlen gleich in einem ganz anderen Licht.

In Wirklichkeit haben wir nämlich zwei Probleme am Arbeitsmarkt. Zum einen den riesigen Niedriglohnsektor, der immer weiter ausgebaut wird, und zum Anderen den Sektor Zeitarbeit, der ebenfalls reguläre Arbeitsplätze vernichtet, viel billigere und unsichere Arbeitsplätze schafft und durch die geringen Löhne schon für Facharbeiter den ungelernten Arbeitern jede Chance auf ein Entkommen aus dem Niedriglohnsektor nimmt.

Hier differenzieren die "Qualitätsmedien" viel zu selten und erwecken den Eindruck, dass die Zeitarbeit doch ein guter Weg aus den Niedriglöhnen sei. Verwerflich, oder dumm - aber so sind's halt, die großkopferten Qualitätsjournalisten

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« Antworten #4 am: Juli 28, 2010, 16:55:38 »

Nein, mein "Gefühl" bezieht sich auf Jobbörsen, Anzeigen und sonstige Job-Auschreibungen. Und da kann ich mir nicht erklären, wie die auf einen Anteil von nur 35 % bei den neuen Jobs kommen. Das würde ja heissen, dass 65 % aller Anzeigen von normalen Arbeitgebern (also keine ZAF) sein müssten.....und das sehe ich nicht. Wenn ich in der Jobbörse suche (verschiedene Branchen) dann sind 90-95 % ZAF.....

Mir geht es also nicht um Niedriglohn sondern nur um die aktuellen Stellenangebote und das hier angegebene Verhältnis zwischen ZAF und Angeboten ohne ZAF....

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