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Autor Thema: Von der Leyen will elektronische Bildungs-Card für alle Kinder  (Gelesen 2449 mal)
Lalelu
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« am: August 14, 2010, 11:09:48 »

   

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen will die geplante elektronische Bildungs-Card für Hartz-IV-Kinder nach und nach allen Kindern zur Verfügung stellen.

"Wir wollen mittelfristig bedürftigen Kindern eine elektronische Bildungs-Card mit einem persönlichen Bildungsguthaben geben", sagte von der Leyen in einem Gespräch mit dem "Spiegel". Damit sollen sie Zugang zu Förderkursen oder Musikunterricht bekommen.

In weiteren Schritten sollen die Bildungs-Card mit finanzieller Unterstützung von Stiftungen, Wirtschaft und privaten Spendern auch Kinder von Eltern mit niedrigen Einkommen nutzen können. "Am Ende könnte im Prinzip jedes Kind die Bildungs-Card nutzen", sagt von der Leyen. Bis Ende des Jahres muss die Regierung nach dem Willen des Bundesverfassungsgericht die Hartz-IV-Regelsätze neu berechnen und die Bildungs- und Teilhabechancen der Hartz-IV-Kinder verbessern. Als Antwort auf das Urteil will von der Leyen ein Bildungspaket schnüren, dass aus vier Komponenten besteht: Lernförderung für bedürftige Kinder, freies Schulmaterial und Mittagessen sowie die Möglichkeit, kostenfrei Musikschulen oder Sportvereine besuchen zu können. Der Forderung, das Bildungspaket als Geldleistung auszuzahlen, erteilt von der Leyen ein klare Absage. Würde dies geschehen, hätte zwar jeder ein paar Euro zur Verfügung. "Um die Nachhilfe zu bezahlen, reicht das Geld aber immer noch nicht", sagt die Arbeitsministerin.

http://www.derNewsticker.de/news.php?id=193032&i=bferpi
Galigula
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« Antworten #1 am: August 14, 2010, 19:39:49 »

Hallo!
Bei vdL kann im Kopf etwas nicht stimmen.Jeder weiß,dass überbordende Bürokratie eines unserer allergrößten Hauptprobleme in BRD sind.
Jeder normele Durchschnittsmensch kann nach kurzem Nachdenken erkennen,dass die Schnapsidee,Sachleistungen statt Barauszahlung zu gewähren,nichts anderes als die Erschaffung eines geldfressendes Bürokratiemonsters ist.

Nur ein absolut gehirnamputierter Vollidiot kann so einen Schwachsinn ausbrüten,für solchen fabelhafte Ideen kassiert die ca. 17 Scheine pro Monat.

Gute Nacht Deutschland!

Linchen©
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #2 am: August 14, 2010, 19:55:19 »

Moin Galigula und 

Die schöpfen noch ab, solange es was zu schöpfen gibt  Mrgreen

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
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rintho
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« Antworten #3 am: August 14, 2010, 19:58:50 »

   

"Um die Nachhilfe zu bezahlen, reicht das Geld aber immer noch nicht", sagt die Arbeitsministerin.

http://www.derNewsticker.de/news.php?id=193032&i=bferpi


Da hat unsere Super-Mutter mal ausnahmsweise recht - aber nicht, weil die Eltern das Geld verjubeln würden, sondern weil Kinder teuer sind! Und eben nicht nur "ein paar Euro" zuwenig bekommen!!
« Letzte Änderung: August 14, 2010, 19:59:19 von rintho »
Lalelu
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« Antworten #4 am: August 15, 2010, 09:57:41 »



Bisher war die Nachhilfe aber im Gespräch.
Die laabert ständig was anderes, man kann die nicht für voll nehmen.

Die Trulla soll sich mal die Zustände an den deutschen Schulen ansehen, dann weiß sie warum der Bildungsstand auf niedrigem Niveau angekommen ist. Mit Hartz IV Kindern u. ihren saufenden Erzeugern hat das sehr wenig zutun.

Lalelu
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« Antworten #5 am: August 15, 2010, 15:53:33 »

Zitat
So will die Ministerin ein Bildungspaket schnüren, dass aus vier Komponenten besteht: Lernförderung für bedürftige Kinder, freies Schulmaterial und Mittagessen sowie die Möglichkeit, kostenfrei Musikschulen oder Sportvereine besuchen zu können."Dazu wird künftig ein Familienlotse im Jobcenter die Aufgabe übernehmen, das Amt mit allen Sozial-, Kultur- und Betreuungseinrichtungen vor Ort zu vernetzen", sagte sie dem Spiegel

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-08/leyen-bildungskarte-kinder

Also wie vermutet, Kontrolle pur.

Das Selbe, nur in Grün, wie der Vorschlug die Zahlung per Gutschein in einer EGV zu regeln.

Man kann davon ausgehen, wer die Karte nicht nutzt, der bekommt es mit den Familienhilfen der Jobcenter zutun. Genug Maßnahmeträger mischen da ja bereits schon mit.

« Letzte Änderung: August 15, 2010, 15:56:22 von Lalelu »
Lalelu
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« Antworten #6 am: August 16, 2010, 10:44:35 »

Zitat
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Manuela Schwesig hat sich kritisch gegenüber der angedachten Einführung einer Bildungs-Chipkarte geäußert.

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk sagte sie, dass Geld- und Sachleistungen wie etwa ein gesundes Mittagessen benötigt werde. Dazu sei es aber nicht notwendig eine extra Chipkarte einzuführen.

Man solle die Leistung "unbürokratisch den Kindern zu Gute kommen lassen", betonte die Politikerin. Außerdem sei ein Kartensystem finanziell aufwendig. Man müsse ebenso die Hartz-IV-Regelsätze prüfen und gegebenenfalls anpassen, so Schwesig. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hatte sich im Rahmen einer Neuregelung der Bedarfssätze für Kinder aus Hartz-IV-Familien für die Einführung einer Bildungs-Karte ausgesprochen. Dies soll den betroffenen Kindern kostenlosen Zugang zu Musik- und Sportkursen, Schwimmbädern oder Museen ermöglichen.

http://www.derNewsticker.de/news.php?id=193097&i=gksmid

Wenn es ehrlich gemeint ist..........

Soll + Haben
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« Antworten #7 am: August 16, 2010, 11:45:56 »

Lernförderung für bedürftige Kinder, freies Schulmaterial und Mittagessen sowie die Möglichkeit, kostenfrei Musikschulen oder Sportvereine besuchen zu können.

1. Lernförderung ist meiner Ansicht nach Auftrag der Schulen! Es kann doch nicht sein, dass Nachhilfe erforderlich ist und privat bzw staatlich gezahlt wird. Es muss mehr Förderunterricht an Schulen geben, basta!
2. Freies Schulmaterial: Super Idee! Und zwar für ALLE Kinder!
3. Kostenloses Mittagessen: Bitte gesund und abwechslungsreich und für alle Kinder!
4. Musikschulen, Sportvereine: was ist mit anderen tollen Bildungseinrichtungen wie z.B. Malen, Theater, Museen, Werkstätten und Experimentierlaboren usw.

Jeder normele Durchschnittsmensch kann nach kurzem Nachdenken erkennen,dass die Schnapsidee,Sachleistungen statt Barauszahlung zu gewähren,nichts anderes als die Erschaffung eines geldfressendes Bürokratiemonsters ist.

Da steht die Angst dahinter, dass das Geld nicht dafür eingesetzt ist, wofür es gedacht ist bzw dies dann kontrolliert werden sollte, was genau so viel Aufwand wäre. Man darf nicht vergessen, dass es Eltern gibt, die sich einen Sch** darum kümmern, ob die Kinder etwas lernen und eine warme Mahlzeit haben. Sicherlich ist dies nur ein Teil der Eltern - und durch dieses Gutscheinsystem nimmt man sie ja noch mehr aus der Verantwortung. Das kann's ja auch nicht sein  looser
Lalelu
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« Antworten #8 am: August 17, 2010, 15:33:55 »



Zitat
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Chef der Unions-Mittelstandsvereinigung MIT, Josef Schlarmann, hat die Pläne von Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) scharf kritisiert, schrittweise eine Bildungs-Chipkarte für alle Kinder einzuführen.

"Ich hoffe sehr, dass Frau von der Leyen sich nicht als eine Art Übermutter der Nation begreift", sagte Schlarmann der "Rheinischen Post". Der Staat müsse den Familien nicht vorgeben, wie sie ihre Kinder erziehen sollen, so Schlarmann.

Eine kostenlose Chipkarte für alle Kinder lehne er ab. Schlarmann forderte stattdessen, eine kostenlose Chipkarte nur für Problemfamilien innerhalb des Kreises der Hartz-IV-Familien anzubieten. "Bei den Hartz-IV-Familien muss man differenzieren: Es gibt viele, die ihre Kinder sehr gut betreuen", sagte Schlarmann. "Es gibt aber auch eine wachsende Gruppe, in der sich die Familienstrukturen auflösen, die Kinder morgens ohne Frühstück in die Schule kommen und niemand mit ihnen Schulaufgaben macht. Hier muss der Staat einspringen."

http://www.derNewsticker.de/news.php?id=193183&i=hjfisp


Es wären bei den Problemfamilien wohl eher fachlich kompetente Familienhelfer ( unabhängige  von den Argen ) - angebracht, anstatt eine Plastikkarte.
Vor allem, da die Nutzung ja von vollkommen qualifizierten SB überwacht werden soll.

Außerdem steht die Frage im Raum, warum sich bei manchen Familien Strukturen auflösen.
Dieter 66
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« Antworten #9 am: August 17, 2010, 15:47:50 »

Zitat von: Soll + Haben link=topic=9557.msg 150092#msg 150092 date=1281948356
Sicherlich ist dies nur ein Teil der Eltern - und durch dieses Gutscheinsystem nimmt man sie ja noch mehr aus der Verantwortung. Das kann's ja auch nicht sein  looser
Du kannst sicher sein, niemand in der Regierung will ernsthaft was für Kinder tun. Wozu auch, die
sollen verblödet sein, um sie als sehr billige Arbeiter ein zu setzen.
Gemacht wird es nur, weil da das Urteil des Bundesverfassungsgericht ist. Geld will man nicht
locker machen. Daher die Ausrede, die Eltern versaufen es. Diese Karten sollen gesponsert werden.
Also, wieder, nichts kosten.
Und eines ist sicher, die Eltern die jetzt nichts für ihre Kinder tun, (meist aus ganz anderer Kultur
und die ewigen Faulenzer [6% von allen]) werden auch dann nichts für ihre Kinder tun, wenn sie
diese Karte haben.
Denn denen, ist es einfach scheissegal!!

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Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
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« Antworten #10 am: August 17, 2010, 15:51:36 »

Und eines ist sicher, die Eltern die jetzt nichts für ihre Kinder tun, meist aus ganz anderer Kultur
und die ewigen Faulenzer [6% von allen]) werden auch dann nichts für ihre Kinder tun, wenn sie
diese Karte haben.

Nur mal so frage, woher stammen diese Zahlen?
Lalelu
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« Antworten #11 am: August 17, 2010, 15:55:12 »


Mal abgesehen von den Zahlen......keine Ahnung ob die stimmen.....
hat er vollkommen recht
Dieter 66
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« Antworten #12 am: August 17, 2010, 15:57:50 »

Nur mal so frage, woher stammen diese Zahlen?
Du meinst diese sechs Prozent??
Das war vor Jahrzehnten so. Ich weiss jetzt nicht mehr genau wo ich das
mal gelesen habe. Nur soviel. Es gibt Notorische, es gab sie und, es wird sie
weiter geben. Damit muss ein Staat fertig werden.

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Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
Falke
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« Antworten #13 am: August 17, 2010, 16:17:15 »

Du meinst diese sechs Prozent??  >> Ja

Das war vor Jahrzehnten so. Ich weiss jetzt nicht mehr genau wo ich das
mal gelesen habe. Nur soviel. Es gibt Notorische, es gab sie und, es wird sie
weiter geben. Damit muss ein Staat fertig werden. >> Müssen muss der Staat nichts, er reagiert ....

Genauso könnte ich vermuten, dass ein Drittel aller HE's keinen Bock auf Arbeit haben ....
ERGO:
Ohne fundamentierte Quellenangaben sollte man sehr vorsichtig sein.
Dieter 66
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« Antworten #14 am: August 17, 2010, 16:23:10 »

Genauso könnte ich vermuten, dass ein Drittel aller HE's keinen Bock auf Arbeit haben ....
ERGO:
Ohne fundamentierte Quellenangaben sollte man sehr vorsichtig sein.
bliink Entschuldige. Ich habe keine Quelle angegeben. Es gibt nichts zu dokumentieren im meinem
Post.

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