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Autor Thema: Wäscherei-Belegschaft droht mit Hungerstreik  (Gelesen 521 mal)
Rudi Wühlmaus
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« am: April 26, 2010, 14:32:38 »

Angst um Arbeitsplätze
Wäscherei-Belegschaft droht mit Hungerstreik

Seit dem Wochenende halten sie ihr Unternehmen besetzt, nun drohen die Angestellten einer norddeutschen Großwäscherei mit einem noch radikaleren Schritt im Kampf um ihre Arbeitsplätze: Die Belegschaft will notfalls sogar in Hungerstreik treten, sollte ein Großauftrag verloren gehen.

Glückstadt - Es ist eine verzweifelte Aktion im Kampf um rund 120 Jobs: Mit einem Hungerstreik wollen sich Mitarbeiter einer Wäscherei im schleswig-holsteinischen Glückstadt für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze einsetzen. Wenn die Gespräche mit der Firmenleitung und der Landesregierung zu keinem Ergebnis führten, würden die Beschäftigten Ende der Woche in den Hungerstreik treten, sagte Gewerkschafter Uwe Zabel.

Aus Angst vor dem Job-Verlust besetzten die Großwäscherei-Mitarbeiter bereits am Sonntag den Betrieb. Ein Teil der Beschäftigten übernachtete in der Wäscherei. "Die Besetzung wurde am Montagmorgen unterbrochen, um den Konflikt nicht auf dem Rücken des Universitätsklinikums auszutragen", sagte Zabel.

Das Unternehmen belieferte bislang das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) mit steriler Wäsche. Nun droht die Wäscherei zum 1. Mai einen sogenannten Notversorgungsauftrag an eine Rostocker Firma zu verlieren. Diese arbeitet Zabel zufolge zu Dumpinglöhnen. Mit dem Verlust des Auftrags im Volumen von rund fünf Millionen Euro seien die Arbeitsplätze in Glückstadt bedroht.

Die Wäscherei hatte den Auftrag bereits im vergangenen Jahr verloren, sich aber mit juristischen Mitteln gewehrt. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig entschied, dass der Großauftrag neu ausgeschrieben werden muss. Bis dahin sollte das Unternehmen das UKSH im Rahmen des Notversorgungsauftrags beliefern. Dieser sei aber nun an die Rostocker Firma vergeben worden, sagte Zabel. Er forderte die Landesregierung auf, sich in den Fall einzuschalten.

jok/ddp


Quelle

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Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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