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Autor Thema: Wer hätte das gedacht...Vorwürfe gegen „Innocence in Danger“  (Gelesen 594 mal)
Tom_
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« am: November 30, 2010, 16:04:58 »

Zitat
Guttenbergs Verein gegen Kindesmissbrauch weigert sich weiter, die Verwendung ihrer Spenden offen zulegen. Spendenexperten verstehen nicht, warum.

Stephanie zu Guttenbergs Verein gegen Kindesmissbrauch, „Innocence in Danger“, weigert sich weiter, seine Finanzen zu veröffentlichen und Spendern anhand von Zahlen zu erklären, was mit ihrem Geld gemacht wurde. Stattdessen verweist der Verein auf seinen „Jahresbericht“, „in dem angeblich „genaue Auskunft“ darüber gegeben werde. Doch dort ist in blumiger Sprache lediglich viel von „Vernetzung“ die Rede, von „Expertentreffen“ und „Kunstwochen für traumatisierte Kinder“ und einer Info-Hotline für besorgte Eltern, die allerdings kostenpflichtig ist.

Konkrete Nachweise fehlen

Eine echte Jahresbilanz, oder konkrete Nachweise über die Verwendung des Spendengelds sucht man vergebens. „Hier fehlen jegliche Angaben zu den Verwaltungskosten, zum Spendenvolumen und zur Mittelverwendung“, sagt Lothar Schruff, Professor für Rechnungslegung an der Universität Göttingen.

„In diesem Jahresbericht erfährt man dazu gar nichts.“ Schruff, der auch in der Jury des angesehenen Tranzparenzpreises von Price Waterhouse Coopers für Spendenorganisationen sitzt, wundert sich: „Jede Organisation, die etwas auf sich hält, sollte hier freiwillig die Zahlen offenlegen“, sagt Schruff, „das ist guter Standard in der Spendenbranche.“ Warum sich zu Guttenbergs Verein weigert, versteht der Experte nicht: „Wenn man nichts zu verbergen hat, kann man seine Zahlen der Öffentlichkeit auch zeigen.“

Die Organisation hat mittlerweile bekanntgegeben, dass sie nur 2,5 feste Stellen habe. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau benötigen diese wenigen Mitarbeiter aber offenbar zwei Büros in zwei Großstädten: Neben dem auf der Internetseite genannten Hauptsitz in Köln unterhält Innocence in Danger ein weiteres Büro in Berlin. Der Berliner Sitz in einem repräsentativen Gebäude in der Mommsenstraße gilt laut Vereinsregister als Hauptsitz. Zur Frage, warum Innocence in Danger zwei Residenzen hat und wie viel Spendengeld diese Büros kosten, hat sich der Verein am Montag nicht geäußert.
http://www.fr-online.de/politik/vorwuerfe-gegen--innocence-in-danger-/-/1472596/4880894/-/index.html
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