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Autor Thema: Westerwelle gegen Hartz IV Erhöhungen  (Gelesen 5791 mal)
Rudi Wühlmaus
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Wissen ist Macht


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« am: August 05, 2010, 09:00:34 »

Westerwelle gegen Hartz IV Erhöhungen

Bundesaußenminister Guido Westerwelle spricht sich gegen Hartz IV Erhöhungen aus.



(04.08.2010) Wenn immer es um Hartz IV geht, meldet sich auch Außenminister und FDP Chef Guido Westerwelle zu Wort. So hat sich Westerwelle gegen eine "spürbare Erhöhung" der Hartz IV Regelsätze ausgesprochen. Arbeit müsse sich "ganz persönlich, wirklich lohnen", so Westerwelle. Der FDP-Politiker sieht angeblich das Lohnabstandsgebot bei Anpassung der Regelsätze "bedroht". Bei Kindern soll der Regelsatz ebenfalls nicht erhöht werden, um den Bundesverfassungsgerichts-Urteil genüge zu tun, reiche es aus, Sachleistungen an die Kinder zu verteilen.

Gegen eine Anhebung der Regelsätze von Arbeitslosengeld II Bezieher hat sich Vizekanzler und FDP Parteichef Guido Westerwelle ausgesprochen. Am Mittwoch forderte der Politiker in Berlin, dass das "Lohnabstandsgebot nicht ignoriert" wird. Hartz IV Bezieher hätten durch eine Erhöhung der Regelsätze mehr Geld als andere, die arbeiten gehen. Von einem Mindestlohn will der FDP Politiker allerdings nichts hören. Auch dass Hartz IV erst einen Niedriglohnsektor geschaffen hat, ist für Westerwelle kein Argument. So sagte Westerwelle heute: "Arbeit muss sich ganz persönlich, wirklich lohnen".

Das Bundesverfassungsgericht hatte in einem Urteil zu den ALG II-Regelsätzen von Erwachsenen und Kindern den Gesetzgeber bis Jahresbeginn 2011 beauftragt, verfassungskonforme Regelsätze zu schaffen. Dabei geht es vor allem um eine nachvollziehbare Berechnung des Eckregelsatzes. Sozialexperten vermuten, dass durch eine neue Berechnungsgrundlage die Regelsätze steigen könnten. Im Verlauf der Woche hatten sich bereits mehrere Unionspolitiker gegen eine Erhöhung der Hartz-IV Leistungen ausgesprochen.

Bei den Kindern reiche es nach Ansicht Westerwelles und Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) aus, Gutscheine bzw. Sachleistungen zu vergeben. Beide Politiker sind auch bei Kindern gegen Regelsatz-Erhöhungen. Westerwelle unterstütze diese Haltung deshalb, da angeblich das Geld dann bei den Kindern "nicht ankommen" würde. Zudem dürfe es "keine Leistung ohne die Bereitschaft zur Gegenleistung geben", so Westerwelle.

Geschickt stellt sich Westerwelle in den Schatten von Frau von der Leyen. Denn bereits zu Beginn des Jahres sorgte Westerwelle für heftige Kritik, nach dem er die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland als "Römische Dekadenz" bezeichnete. (sb)



Quelle

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Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
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Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #1 am: August 05, 2010, 09:48:59 »

Hm, der hat wohl einen neuen PR-Berater. Er tölpelt nicht mehr so polterig drauf los sondern schickt andere vor. deenk

Nun ja, lieber Herr Westerwelle, da stimme ich ausnahmsweise einmal mit Ihren Ausdrücken überein.
Es muss sich wieder lohnen, arbeiten zu gehen.

Richtig, da müssen wir wieder hinkommen. Das ei jeder frohgemut morgens zur Arbeit geht.............
....weil er davon auch leben kann. Und das ist die Botschaft, Herr Westerwelle. Geben Sie den Menschen Arbeit, die den Lebensunterhalt finanziert. Und machen Sie keine Politik für die Menschen, die glauben, nur mit Hungerlöhnen könnten sie Gewinne einfahren. Irgendwie scheint die Marktordnung noch nicht bei Ihnen durcchgedrungen zu sein. Bei Hungerlöhnen können sich die Menschen nichts leisten. Bei H4 Aufstockern auch nicht. Und wer kauft dann die Waren die zu Hungerlöhnen produziert teuer verkauft werden?

Nun, ich will keine Unterrichtsstunde abhalten, aber erhöhen Sie die Löhne und verhindern sie Dumpinglöhne. Dann lohnt es sich auch wieder zu arbeiten.
So man denn einen Job bekommt.

canigou
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« Antworten #2 am: August 05, 2010, 09:51:59 »

Wenn wundert es ?

Eine Partei für die ein Mindestlohn ähnlich wie das Weihwasser für den Teufel ist, wird und kann nie einem Mindestlohn zustimmen.
Woodruff
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« Antworten #3 am: August 05, 2010, 11:44:41 »

Zitat von: Westerwelle
"Arbeit muss sich ganz persönlich, wirklich lohnen".

Diejenigen, die einen Arbeitsplatz haben, haben aber überhaupt nichts davon, wenn die Hartz-IV-Sätze weiterhin so niedrig sind  looser

Oder haben sie dadurch etwa mehr Geld in der Tasche?

Zitat
Hartz IV Bezieher hätten durch eine Erhöhung der Regelsätze mehr Geld als andere, die arbeiten gehen.

Diese Behauptung wurde bereits als Lüge entlarvt, und er wiederholt sie trotzdem  wütend
« Letzte Änderung: August 05, 2010, 11:46:06 von Woodruff »

"Jeder, der in Beschäftigung bleibt, ist wertvoller als der, der arbeitslos ist." (Heinrich Alt, SPD-Mann im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, in der Sendung WISO spezial vom 06. April 2009)
Woodruff
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« Antworten #4 am: August 05, 2010, 11:49:26 »

Und es wird trotzdem welche geben, die ihm zustimmen werden - wie der Herr links in dieser Karikatur:



Quelle: stuttmann.de
« Letzte Änderung: August 05, 2010, 11:59:39 von Woodruff »

"Jeder, der in Beschäftigung bleibt, ist wertvoller als der, der arbeitslos ist." (Heinrich Alt, SPD-Mann im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, in der Sendung WISO spezial vom 06. April 2009)
Dieter 66
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Je öfter man Geburtstag hat, je älter wird man!!


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« Antworten #5 am: August 05, 2010, 11:55:47 »


 aber erhöhen Sie die Löhne und verhindern sie Dumpinglöhne. Dann lohnt es sich auch wieder zu arbeiten.
So man denn einen Job bekommt.
Das können die nicht machen. Wie, warum?? Denke an die Spenden. rooopfl
Jeder einzelne von denen tut sich richtig Geld auf die Rippen. Von den Großkonzernen.
Nennt sich Spende (oder eher, Bestechung???) Darauf will man auf gar keinen Fall verzichten.
Das gibt es aber dann nicht mehr, wenn die Arbeiter mehr Geld bekommen.
Also, Billiglohnland. Nicht wahr Gerhard.

Ich bin nicht abergläubig. So was bringt nur Unglück!!
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #6 am: August 05, 2010, 12:12:17 »

Der nächste Crash kommt bestimmt.. ob Westerwelle und Murxel das denn auch noch aussitzen könne ?

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
Anonym
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« Antworten #7 am: August 05, 2010, 21:30:44 »



Nun ja, lieber Herr Westerwelle, da stimme ich ausnahmsweise einmal mit Ihren Ausdrücken überein.
Es muss sich wieder lohnen, arbeiten zu gehen.

Richtig, da müssen wir wieder hinkommen. Das ei jeder frohgemut morgens zur Arbeit geht.............
....weil er davon auch leben kann. Und das ist die Botschaft, Herr Westerwelle. Geben Sie den Menschen Arbeit, die den Lebensunterhalt finanziert. Und machen Sie keine Politik für die Menschen, die glauben, nur mit Hungerlöhnen könnten sie Gewinne einfahren. Irgendwie scheint die Marktordnung noch nicht bei Ihnen durcchgedrungen zu sein. Bei Hungerlöhnen können sich die Menschen nichts leisten. Bei H4 Aufstockern auch nicht. Und wer kauft dann die Waren die zu Hungerlöhnen produziert teuer verkauft werden?

Nun, ich will keine Unterrichtsstunde abhalten, aber erhöhen Sie die Löhne und verhindern sie Dumpinglöhne. Dann lohnt es sich auch wieder zu arbeiten.
So man denn einen Job bekommt.

 thumppup
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« Antworten #8 am: August 05, 2010, 22:25:26 »

Westerwelle wieder!!!
Diesen Namen kann ich genauso wenig mehr höhren wie den Namen Schröder! motz
akie
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« Antworten #9 am: Juli 02, 2015, 18:23:10 »

Boa, wer kennt denn dieses kleine Lichtchen noch, der hat ja sooo einen Bart!
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