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Autor Thema: Zahnarzt Behandlungen für AOK-Patienten in Berlin gefährdet?  (Gelesen 1109 mal)
schimmy
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« am: Oktober 26, 2010, 14:12:26 »



Weil bei der Allgemeine Ortskrankenkasse AOK-Berlin-Brandenburg das jährliche Budget für Zahnbehandlungen um satte 7,6 Millionen Euro überschritten wurde, müssen AOK Patienten in Berlin mit Einschränkungen bei der zahnärztlichen Versorgung rechnen, wie die Kassenzahnärztliche Vereinigung in Berlin (KZV) gestern mittelte.

Für das Jahr 2010 ist das Budget bei der AOK Berlin-Brandenburg für Behandlungen beim Zahnarzt bereits aufgebraucht. Zahnärzte, die AOK-Patienten behandeln, müssten deshalb für den Rest des Jahres eigentlich auf ihr Honorar verzichten, weil die Krankenkasse kein weiteres Geld zur Verfügung stellt, so die Ärzte-Vereinigung. Die Anzahl der erbrachten Zahnbehandlungen könnten dabei nicht gesteuert werden. Denn je mehr Patienten unter Zahnschmerzen leiden und eine Wurzelbehandlung oder eine Füllung benötigen, um so höher steigen auch die Kosten. Das Budget wurde mit 12,49 Prozent (7,6 Millionen Euro) überzogen, obwohl das Jahr noch zweieinhalb Monate bis zum Jahreswechsel andauert.

Zahn-Notfälle werden behandelt

Die Krankenkasse beteuert, dass die Behandlungen beim Zahnarzt sicher gestellt sind. "Notfälle müssen in jedem Fall behandelt werden", so die AOK. Wenn es aus medizinischer Sicht vertretbar sei, könnten Zahnärzte die Therapien in das kommende Jahr verlegen. Zahnarztpraxen dürften allerdings Patienten mit der Begründung, sie seien „AOK-Versicherte“, nicht einfach abweisen. Ob Patienten tatsächlich nachprüfen können, ob sie bei einer Terminvereinbarung bereits abgewiesen werden, weil sie bei der AOK versichert sind, ist indes mehr als fraglich. Allerdings betont die Kassenärztliche Vereinigung, dass man den Kampf um höhere Honorare nicht auf dem Rücken der Patienten austragen wolle. "Wir wollen den Kampf um die Honorare nicht auf dem Rücken der Patienten austragen und werden zähneknirschend weiter behandeln", sagte Dr. Jörg-Peter Husemann, selbst Zahnarzt und Vorstandsvorsitzender der Zahnärzte-Vereinigung. Im Zuge dessen forderte der Ärztevertreter höhere Budgets für das kommende Jahr, um solche Situationen zu vermeiden. Husemann verwies darauf, dass andere Ortskrankenkassen in Bayern oder Baden-Württemberg überzogene Budgets einfach zum Teil auffüllen. Die AOK Berlin-Brandenburg weigert sich allerdings nach wie vor die Budgets aufzufüllen.


http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/zahnarzt-behandlungen-fuer-aok-patienten-gefaehrdet-1091.php

Arbeitslos - aber nicht machtlos! ALG II abhängig - aber nicht rechtlos!

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe da, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
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Lebe den Tag als wär's der Letzte


« Antworten #1 am: Oktober 26, 2010, 14:50:23 »

AOK - Die Gesundheitskasse

Der Werbeslogan ist aber bei der AOK Berlin- Brandenburg ziemlich daneben.

Wenn ich also meine Zähne auch ohne Schmerzen zu haben richten lassen will, werde ich wegen Budgetüberschreitung aufs nächste Jahr vertröstet?

Das kanns ja wohl nicht sein...

Sprächen die Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich.
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Lalelu
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« Antworten #2 am: Oktober 26, 2010, 15:01:04 »

(Was ich zu berichten habe, handelt auch zum Thema Zahnarzt.
Falls hier fehl am Platze, bitte verschieben, oder Bescheid geben, dann eröffne ich einen neuen Thread.)

Nachdem mein Zahnarzt nun an einem Zahn eine Wurzelbehandlung vorgenommen hat, an einem weiteren Zahn eine Extraktion vorgenommen hat, hat er mir aus eine weitere Behandlung gekündigt.
Exakter Wortlaut der Sprechstundenhilfe: "Sie sind für Herrn Dr. ................ unwirtschaftlich und aus diesem Grund kann er sie nicht mehr behandeln"
Ich will jetzt nicht den ganzen Ablauf, einen halben Roman niederschreiben, deshalb die Kurzform.
Jedenfalls hatte ich 2 Termine, die ich auf Grund der obigen Mitteilung nicht mehr wahr nehmen konnte. Die termine hatten einen Vorlauf von 4 Wochen. Da die Vorbehandlungen komplett abgeschlossen waren, hätte ab diesen Terminen der Zahnersatz eingesetzt werden sollen. Abdrücke etc. alles komplett fertig, auch das Ja der KK.
Jedoch mußte ich mich aufgrund der Finanzen für eine Regelleistung entscheiden.
Ganz zu Beginn wollte man mir teuren Zahnersatz aufschwatzen. Ich könne ja in Raten zahlen..........ich solle mir das in Ruhe überlegen........
Ich war nun bei der KK um nachzufragen, welche Kosten auf mich zukommen, da ja wegen der Termine von bereits gefertigtem Zahnersatz ausgegangen werden mußte.
DEr SB bei der KK stellte fest, daß die bisherigen Leistungen komplett abgerechnet wurden, aber kein Zahnersatz angefertigt wurde.
Dieser feine Arzt hat also das kassiert was er auch bei einem normal Sterblichen kassieren könnte, als es nun ans Eingemachte ging, war ich unwirtschaftlich. Ein dreckiger Hartzer, der ja nun sehen kann wie er mit dem Schrott im Mund weiter kommt.
« Letzte Änderung: Oktober 26, 2010, 15:03:01 von Lalelu »
Adimin
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Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #3 am: Oktober 26, 2010, 15:25:40 »

Dem würde ich aber zeigen wo der Hammer hängt.
Wenn er einen genehmigten Kostenplan vorliegen hat, dann muss er den auch durchführen.
Da würde ich über die Krankenkasse mal Druck machen lassen.

Mit dem bewilligten Kostenplan kannst Du aber auch zu einem anderen Zahnarzt gehen.
Solltest Du aber vorher mit der Kasse abklären.

Halleluja, gibbbet Ekel. motz

Lalelu
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« Antworten #4 am: Oktober 26, 2010, 15:35:36 »

Dem würde ich aber zeigen wo der Hammer hängt.
Wenn er einen genehmigten Kostenplan vorliegen hat, dann muss er den auch durchführen.
Da würde ich über die Krankenkasse mal Druck machen lassen.

Mit dem bewilligten Kostenplan kannst Du aber auch zu einem anderen Zahnarzt gehen.
Solltest Du aber vorher mit der Kasse abklären.

Halleluja, gibbbet Ekel. motz

Na du bist lustig.
Erstens gehe ich nicht betteln u. zweitens besteht die Gefahr, daß er mir absichtlich Schmerzen zufügt bei einer Weiterbehandlung. nahrr nahrr nahrr

Klar hat er den genehmigten Plan vorliegen.
Der SB von der KK hat blöde geschaut, als ich ihm das erzählte. Bestätigung hat er sich in meinem Beisein mit einem Anruf beim Arzt geholt. Da kam die Sprechstundenhilfe allerdings mit der Ausrede, ich wäre telef. nicht erreichbar. Was nicht stimmt. Erst 1 Tag vor dem einen Termin hat sie bei mir auf Band gesprochen u. um Rückruf gebeten, was ich auch gemacht habe, allerdings konnte ich auch nur eine Nachricht auf Band hinterlassen.
Ich gehe mal davon aus, daß sie mir da schon den Behandlungsabbruch mitteilen wollte

Ich bin nun auf der Suche nach meinem alten Zahnarzt, der vorüber gehend aufgehört hatte zu praktzieren, jetzt aber laut dem KK SB wieder am werkeln wäre.
« Letzte Änderung: Oktober 26, 2010, 15:37:37 von Lalelu »
Lalelu
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« Antworten #5 am: Oktober 26, 2010, 15:42:25 »



Nachtrag:

So, und nun kann sich mal Jeder darüber Gedanken machen, was noch alles auf uns zu kommen wird.

Letztes Jahr war ich krank geschrieben, weil ich wegen der Maßnahme schlapp gemacht hatte.
Großer Check beim Internisten, leider bei einer Vertretung. Beim Abschluß Gespräch faselte er was davon, ich solle mich zusammen reißen u. an meine Rente denken.  phobiie deenk nahrr motz keine Ahnung
Fußmatte
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« Antworten #6 am: Oktober 26, 2010, 19:02:30 »

Ist denn nur noch alles Scheiße in Deutschland? deenk
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