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Autor Thema: Zigtausenden Leiharbeitern droht die Armut  (Gelesen 624 mal)
Tom_
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« am: Februar 07, 2011, 13:06:35 »

Zitat
Arbeiter im Fahrgestellbau: 92.000 Leiharbeiter brauchen laut DGB staatliche Unterstützung

Sie arbeiten Vollzeit, aber es reicht nicht. Viele Leiharbeiter sind trotz Job auf staatliche Hilfe angewiesen, in einigen Branchen verdienen sie nicht einmal halb so viel wie regulär Beschäftigte. Laut einer DGB-Studie ist der Abstand sogar noch größer geworden.

Berlin - Der Zeitpunkt dürfte ganz bewusst gewählt sein: Pünktlich zu den Hartz-IV-Verhandlungen von Regierung und Opposition veröffentlicht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine Studie zum Einkommen von Leiharbeitern. Ziel der Gewerkschafter ist es, den Druck auf Schwarz-Gelb zu erhöhen - die Regierung soll sich doch noch mit der Opposition auf ein Modell einigen, das gleichen Lohn für Leiharbeiter und Stammarbeitskräfte vorsieht.

Bislang sieht es jedoch nicht nach einer Einigung aus. Zumal die Regierungsvertreter betonen, im Mittelpunkt der Verhandlungen stünden der Hartz-IV-Regelsatz und das Bildungspaket. Die Ergebnisse der DGB-Studie, die die "Süddeutsche Zeitung" zitiert, zeigen jedoch, wie groß das Gefälle zwischen Leiharbeitern und regulär Beschäftigten ist.

So verdienen Leiharbeiter im Schnitt nur etwa halb so viel wie Vollzeitbeschäftigte insgesamt. Nur 19,1 Prozent kommen der Studie zufolge auf monatlich mehr als 2000 Euro brutto - Festangestellte schafften dies in 70 Prozent aller Fälle.

Viele Leiharbeiter könnten von ihrer Arbeit nicht leben, heißt es laut "SZ" in der Studie. 92.000 Menschen seien Mitte vergangenen Jahres auf Hartz IV angewiesen, zählten also zu den sogenannten Aufstockern. Das sei fast jeder achte. "Das Verarmungsrisiko der Leiharbeiter ist damit fast vier bis fünf Mal größer als in der Gesamtwirtschaft", sagte der Autor der Studie, Wilhelm Adamy, der Zeitung. In keiner anderen Branche sei das Risiko der Hartz-IV-Bedürftigkeit so groß.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,743871,00.html
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