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Autor Thema: Berufsförderungswerk bzw. Umschulungsort selbst aussuchen?  (Gelesen 5279 mal)
Diana
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Beiträge: 19



« am: August 17, 2010, 00:56:12 »

Hi Leute

ich habe nun vom Versorgungsamt den GdB zugeschickt bekommen (40) und eine zugesicherte Gleichstellung vom Arbeitsamt.
Die DRV würde mir die Kosten für eine Umschulung in einen neuen Beruf übernehmen. Nun habe ich mir ein Berufsförderungswerk angesehen und würde das gern dort machen (http://www.bfw-frankfurt.de/).

Ich gehe aber davon aus dass die Reha Fuzzis erstmal die kostengünstigere Variante, Umschulen in irgendeinem BBZ, mir aufschwatzen wollen. Momentan wollen sie mir immer den Beruf "Steuerfachangestellte" schmackhaft machen. Ich hätte an Kauffrau für Bürokommunikation gedacht.

Daher meine Frage: Kann ich, denn um und für mich soll es ja dabei gehen, verlangen diese Umschulung in diesem BFW zu machen oder muss ich nehmen was die mir geben?
Kann ich konkret sagen "den Beruf möchte ich erlernen und nichts anderes" oder muss ich mir einen anderen vorsetzen lassen?
Ich hätte es gern so, dass ich als Versicherungsnehmer sagen kann: welchen genauen Beruf ich wo erlernen möchte und dass man dies dann auch in die Wege leitet.

Kann ich verlangen dass man mir eine Art Liste gibt aus der die Berufe die dort ausgebildet werden stehen?
Muss ich das Erstbeste nehmen nur damit die mich schnell aus dem ALG2 Bezug haben?

Wer von Euch kennt sich überhaupt genauer damit aus und könnte mir gute Tipps geben?

Ganz lieb Danke für Eure Tipps

LG
Adimin
Team
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Beiträge: 6.626


Man wird älter..... wenn man in den Spiegel guckt


« Antworten #1 am: August 17, 2010, 13:02:04 »

So genau kenne ich mich mit Umschulungen nicht aus.
Aber es sollte sich natürlich auch und besonders an den Wünschen und Neigungen des Kandidaten ausrichten.
Eine Zeitlang haben die von der RV ja immer noch Bauzeichner/innen  en mass ausgebildet. Die wurden aufgrund der Computertechnik zwar nicht mehr gebraucht und hatten schon eine hohe Arbeitslosenrate, aber eine Behörde ist ja nicht so schnell.

Natürlich muss sich eine Umschulung auch an den gesundheitlichen Begebenheiten orientieren.

Du solltest in einem Gespräch oder in einem Antrag eben Deinen Berufswunsch zur Vorstellung bringen.

Evtl. auch mit den Gründen beschreiben, warum gerade dieser Beruf der Richtige für Dich wäre.
Das Ganze sollte in enger Abstimmung zwischen Dir und dem Berater bei der RV erfolgen. Dort ist es ja nun nicht so wie auf der Arge. Du sollst ja noch möglichst lange dann Deine RV Beiträge einzahlen und das geht nur, wenn Du eine Deinen Neigungen entsprechende Ausbildung erhalten hast und darin auch Chancen zur Arbeit hast.

Ob nun Steuerfachangestellte so ein sicherer Beruf ist, ddas wage ich bei dem heutigen Stand der Technik auch zu bezweifeln. Da wird auch kräftig eingespart.

Aber wie gesagt, das muss sorgfältig mit der RV als Träger erarbeitet werden.

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