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Autor Thema: Mehr Leistungen bei eingeschänkter Alltagskompetenz  (Gelesen 1808 mal)
Tom_
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« am: Januar 18, 2014, 20:59:35 »

Diese hat NICHT mit einem Grund für Betreuung zu tun, sondern soll zusätzliche Hilfen regeln, wie z.B. Begleitung für Leute, die aufgrund von Panikattacken alleine das Haus nicht verlassen können.

Diese Ergänzungen gibt es auch ohne Pflegestufe bzw. bei Pflegestufe Null bereits.

Zitat
§ 123
Übergangsregelung: Verbesserte Pflegeleistungen für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz

(1) Versicherte, die wegen erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz die Voraussetzungen des § 45a erfüllen, haben neben den Leistungen nach § 45b bis zum Inkrafttreten eines Gesetzes, das die Leistungsgewährung aufgrund eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und eines entsprechenden Begutachtungsverfahrens regelt, Ansprüche auf Pflegeleistungen nach Maßgabe der folgenden Absätze.

(2) Versicherte ohne Pflegestufe haben je Kalendermonat Anspruch auf

1.   Pflegegeld nach § 37 in Höhe von 120 Euro oder
2.   Pflegesachleistungen nach § 36 in Höhe von bis zu 225 Euro oder
3.   Kombinationsleistungen aus den Nummern 1 und 2 (§ 38)
sowie Ansprüche nach den §§ 39 und 40.

(3) Für Pflegebedürftige der Pflegestufe I erhöhen sich das Pflegegeld nach § 37 um 70 Euro auf 305 Euro und die Pflegesachleistungen nach § 36 um 215 Euro auf bis zu 665 Euro.

(4) Für Pflegebedürftige der Pflegestufe II erhöhen sich das Pflegegeld nach § 37 um 85 Euro auf 525 Euro und die Pflegesachleistungen nach § 36 um 150 Euro auf bis zu 1 250 Euro.

Vorschrift angefügt durch das Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz) vom 23.10.2012 (BGBl. I S. 2246) m.W.v. 01.01.2013.

Gründe hierfür können (dafür ursprünglich gedacht) Demenz sein, aber z.B. auch eine chronische Depression mit Angst- und Panikstörung

Im Rahmen einer Sozialgerichtsbegutachtung wurde für mich die Anspruchsberechtigung nun bestätigt, die vom MdK vorher nicht gesehen wurde.
« Letzte Änderung: Januar 18, 2014, 21:07:06 von Tom_ »
Tom_
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« Antworten #1 am: Januar 28, 2014, 17:19:37 »

Klarstellung. Betreuung im Sinne von...Begleitung bei Agoraphobie ja als Beispiel. Nicht aber die gerichtliche Betreuung, die als Nachfolge der Entmündigung heute noch oft genug mißbraucht wird.
Tom_
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« Antworten #2 am: Februar 14, 2014, 09:22:29 »

Auf der Basis dieses Gutachtens fand am vergangenen Dienstag ein SG Termin statt. Die Pflegeversicherung erkannte das Gutachten an. Damit werden zusätzliche Leistungen nun rückwirkend zum 1.11.2013 bezahlt.
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