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Autor Thema: Umschulungsort Mitbestimmungsrecht?  (Gelesen 2475 mal)
liane
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« am: November 07, 2010, 13:53:56 »

Hallo,

hoffe mir kann jemand helfen. Mir steht von der DRV eine Umschulung zu. Nun wird mir vorgeschrieben, dass ich nur in BFW xy das machen dürfte, da mit einem Privaten Umschulungsträger vor Ort (DAA) schlechte Erfahrungen gemacht wurden und mit meinem gewünschten BFW nicht zusammen gearbeitet werden würde.

Komischerweise liest man genau über das BFW wo ich hin soll nur schlechte Sachen wie z.b. 1 Lehrer betreut immer 2 Klassen gleichzeitig und täglicher Unterrichtsausfall wegen Mangel an Lehrern.

Was für ein Mitbestimmungsrecht habe ich? Dürfen die wirklich sagen mit dem BFW arbeiten wir nicht zusammen (obwohl das BFW Werk sagt, dass aus meinem Bundesland mehrere Umschüler dort sind) und mit der DAA haben die schlechte Erfahrungen (obwohl bekanntes Namhaftes Unternehmen).

Soll ich mir das schriftlich geben lassen? Meint Ihr man hat Erfolg bei einem Widerspruch? Leider läuft mein ALG1 bald aus, daher möchte ich es ungern weiter in die länge ziehen.

Danke
Gruss

Adimin
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« Antworten #1 am: November 07, 2010, 14:18:12 »

Zuerst einmal solltest Du abklären, ob die gewünschten BW oder Träger auch für die RV arbeiten. Das solltest Du Dir dann ggfls. schriftlich geben lassen.
Ist das erfolgt, wirst Du einen Bescheid bekommen können von der RV.

Gegen diesen Bescheid, wenn er denn nicht so ausfällt, wie man wünscht, kann man natürlich Widerspruch einlegen. Mit der Bitte um Zuweisung bei dem gewünschten Maßnahmeträger.

Wenn Du nun noch keinen disbezüglichen Antrag gestellt hast, dann kannst Du auch einen Antrag unter Nennung des Trägers und beiliegendem Angebot  zwinker stellen.
Wenn Du bisher nur alles mündlich gemacht hast, dann bitte schriftlich. Denn nur dann müssen sie auch schriftlich entscheiden.
Und vielleicht kann ja der Träger auch dabei helfen. Wenn die nämlich als ordentlicher Träger bei der RV unter Vertrag stehen und dann keine Kunden von dort bekommen, dann ist das auch in deren Interesse.

liane
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« Antworten #2 am: November 07, 2010, 15:52:14 »

Hallo Admin,

danke für die Antwort. Bis jetzt läuft alles nur mündlich. Hatte zuerst einen Technikertest 5 Tage lang gemacht, den habe ich ganz knapp nicht geschafft. Da  wurde auch kaufmännisch getestet. Nun heißt es ich müsste nochmal einen kaufmännischen Test machen obwohl das bei dem Technikertest auch dabei war. Bei dem Test ist es mir egal wo getestet wird da können die mich dann in das BFW schicken. Es wurde allerdings jetzt schon gesagt, dass die die Umschulung  nur in dem genannten BFW machen.
Es ist wohl am besten den Antrag für die Umschulung erst  nach dem Test zu stellen oder? Auf diese Tests werden die Anspruch haben oder?

Danke
Gruss

Adimin
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« Antworten #3 am: November 08, 2010, 14:48:46 »

Ich würde auch sagen, mach erst einmal den Test.

Aber den Antrag kannst Du jederzeit stellen.
Denn auch für den Test sollte es zumindestens einen schriftlichen Antrag und einen Bescheid geben. Also immer was schriftliches. Könnte auch eine Einladung sein.

Ich frage mich nur gerade, wenn nix schriftliches vorhanden ist, auf welcher Grundlage arbeiten die dann im Moment?

liane
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« Antworten #4 am: November 16, 2010, 00:09:38 »

Hallo,

gibt schon schriftliche Sachen. Aber nur nach der med. Reha, kamen so schreiben wie ich möchte mit Ihnen sprechen ob und gegebenfalls was für Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben Ihnen zustehen.
Hatte schon einen Technikertest gemacht. Leider knapp vorbei.
Nun kommt noch ein Test bekomme da jetzt bald die Einladung.
Aber habe nicht sschriftlich das mir was zusteht. Bei jeder Einladung zum Gespräch steht nur immer dieser Satz " zur Abklärung, ob und gegebenfalls welche Leistungen die RV für Sie erbringen kann, halten wir ein persönliches Gespräch für Sie erforderlich".
Aber Umschulung ist laut mündlicher Aussage OK für die. Die wollen halt nur bestimmen wo.Mit allen anderen wird nicht zusammen gearbeitet. Zumindest laut mündlicher Aussage nicht.


Danke
Gruss
Adimin
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« Antworten #5 am: November 16, 2010, 00:18:38 »

Das ist keine Grundlage.
Wir möchten abklären ob und welche ist weder eine Zu- noch eine Absage.
Hattest Du denn einen schriftlichen Antrag gestellt?

Nur der ist wichtig. Und der muss auch schriftlich beschieden werden.
Und den Antrag auf die bestimmte Einrichtung, den mußt Du auch schriftlich stellen.
Und dann sollen sie schriftlich mitteilen, das das nicht geht. Das kann man dann der Einrichtung zeigen. pfeifen

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