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Autor Thema: Beratung in Sachen Hartz IV  (Gelesen 2630 mal)
madame
Gast
« am: November 25, 2007, 02:14:30 »

Zitat
Beratung in Sachen Hartz IV

In punkto Hartz IV und die damit verbundenen Gesetze gibt es im Landkreis Nordhausen eine Beratung. Ein nnz-Leser hörte sich einen entsprechenden Vortrag an...


Der ehrenamtliche Mitarbeiter bei der IG-Bau Wolfgang Meyer hatte am Dienstag zu einer Informationsveranstaltung geladen. Obwohl wir allein in Nordhausen tausende von Hartz IV-Empfängern haben, waren nur 35 der Betroffenen den Aufruf gefolgt, was mich sehr wundert.

Gehen Sie einmal über den Flur in den verschiedenen Abteilungen der ARGE, was Sie da zu hören bekommen, da sträuben sich die Haare. Aber wenn sich jemand wie Herr Meyer die Mühe macht die Betroffenen aufzuklären, haben die wenigsten Zeit dafür, obwohl die Beratungsstelle, die Herr Meyer jeden Dienstag geöffnet hat, brechend voll ist, sodass der Mann kaum einmal zu einer Pause kommt.

Eins wurde an diesen Abend klar, wer den Schritt zur ARGE tun muss, der sollte gut gerüstet sein. Wer sich nicht bestes auskennt, was ihm zusteht, der wird schon mal das Nachsehen haben, denn der PAP ist nicht angehalten den Bedürftigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, im Gegenteil. Wer da etwas unsicher ist im Umgang mit den Behörden, der sollte sich eine Person seines Vertrauens mitnehmen. Sollten Sie niemanden haben, ist Herr Meyer oder einer seiner Mitstreiter bereit Sie zu begleiten.

Viele Fragen der Betroffenen drehten sich um das Vermögen der Bedarfsgemeinschaften. Hier hat ja die Regierung in einer Nacht und Nebel Aktion die Freibeträge nach unten verschoben. Ja in solchen Sachen ist die Regierung schnell und auch nicht zimperlich, böse Zungen würden sagen man benötigt das Geld für die Diätenerhöhung.

Es kam zum Ausdruck, dass viele Entscheidungen die bei der ARGE getroffen werden im Ermessen des PAP liegen. Das heißt einmal ganz krass ausgedrückt, wenn die Frau oder der Mann hinter den Schreibtisch schlechte Laune hat, haben Sie schlechte Karten. Ein weiterer Punkt waren die so genannten Hausbesuche, man ist nicht verpflichtet die Mitarbeiter der ARGE ohne Anmeldung in die Wohnung zu lassen, auch nicht wenn sie ihnen Sanktionen androhen.

Wie man an diesen Abend hörte ist man bei der ARGE mit Sanktionen sehr schnell zur Hand, erst einmal abziehen dann sehen wir weiter was da kommt. Übrigens sollten Sie einmal in die Verlegenheit kommen, das Sie Geld an die ARGE zurückzahlen müssen, tun Sie das in der angegebenen Frist ansonsten droht ihn das Amt mit hohen Zinsen. Bekommen Sie ihr Geld zu spät, gibt es natürlich keine Verzugszinsen, das darf nur Vater Staat.

Herr Meyer sprach auch darüber, das die ein Euro-Jobber schamlos ausgenutzt werden und Gelder die die ARGE zahlt zweckentfremdet werden. Die ARGE unterlässt es, anständige Kontrollen durchzuführen.
Harald Buntfuß, Nordhausen (nnz)



IG Bauen-Agrar-Umwelt
Bezirksverband Nordthüringen
Neustadtstr. 6
99723 Nordhausen
Tel.: 03631 / 60850
Fax: 03631 / 608520
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