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Autor Thema: Gratis: H4-E-Book  (Gelesen 4904 mal)
Asmodis
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« am: Mai 18, 2011, 08:28:09 »

Ich habe mich in letzter Zeit hier im Forum ja etwas rar gemacht. Aber das hatte seinen Grund, denn zwei wirklich dicke und rappelvolle A4-Ordner mit dem Schriftverkehr zwischen mir und dem Jobcenter wollten aufgearbeitet werden. Entstanden ist daraus das PDF-E-Book "Ich und Hartz-IV", das ich gratis zum Download (und zum verteilen) zur Verfügung stelle. Interessierte finden den Tatsachenbericht unter http://realasmodis.blog.de/2011/05/16/e-book-hartz-iv-11164508/ in meinem Blog.

Hartz ist Pfusch. Und Pfusch kann nicht repariert werden. Mit einem Auto, dessen Motor permanent repariert wird, würde ich nicht fahren. (Norbert Blüm, Ex-Arbeitsminister)
Rudi Wühlmaus
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Wissen ist Macht


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« Antworten #1 am: Mai 18, 2011, 14:32:34 »

Hallo Asmodis,
das E-BOOk wird jetzt auch bei uns zur weiteren Verbreitung gehostet  teach

 if (isset($_BRAIN['müde'])){ sleep(); } else { work(); } 
Nach über 10 Jahren Computertechnik müßten die Tastaturhersteller eigentlich gelernt haben, daß Tastaturen unten Abflußlöcher für den Kaffee brauchen.
Windoof nur beim Kunden; Ansonsten LINUX
Asmodis
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« Antworten #2 am: Mai 18, 2011, 16:21:02 »

@Rudi: Danke!

Das Jobcenter, um das es im Buch geht, ist HIER bewertet worden. Im Buch beschreibe ich ja, wie ein gewisser Bundestagsabgeordneter mit Unterstützung der Medien reagiert hat - nämlich wider besseres Wissen sehr lobend hinsichtlich des Jobcenters. Dieses m. E. vollkommen unverdiente, politisch aber wohl durchaus erwünschte Lob hat knapp zwei Jahre später noch einmal eine Neuauflage erfahren, HIER nachzulesen. Dabei fallen die Formulierungen "hervorragende Arbeit" und "Hilfe aus einer Hand" auf. Nun ja ... Wem solche Hilfe zuteil wird, der braucht wirklich keine Feinde mehr. Und wer wider besseres Wissen derartige Formulierungen wählt, der kann eigentlich gar nicht mehr besser demonstrieren, wessen Interessen er in Wirklichkeit vertritt.

Dem gegenüber stehen die Kommentare Betroffener im Sozialticker. Da ist bspw. zu lesen: "Dieses Amt ist der Höhepunkt dessen, was ich als Sozialarbeiter erlebt habe. Inkompetent, unzuverlässig, unfreundlich ... durch ein Callcenter abgeschottet. Wer von diesen Menschen dort abhängig ist, kann einem leid tun. Das diese Menschen dort von unseren Steuergeldern leben, sollte man ihnen jeden Tag erstmal beibringen." Und: "... Denke das die beim Kaffetrinken ihre beste Leistung bringen! Uns wurde ohne Rückfrage bis auf den Mietanteil, der bezahlt wird, alles gesperrt. Weil meine Frau eine Teilzeitstelle nicht annehmen konnte wegen der Arbeitszeiten ... Erst wartet man wochenlang auf sein Geld und dann wird nur nach Rechtslage, ohne mal bei den Betroffenen nachzufragen, eine Sperre erteilt. Erreichen kann man die Sachbearbeiter auch nicht, da werden erstmal Termine vergeben ... Dabei haben die Personal ohne Ende. Ich werde mich an die regionalen Zeitungen und ans Fernsehen wenden, um die Missstände dort aufzudecken!" (Vgl. anliegenden Screenshot.)

Das alles ist in gewisser Weise beängstigend:
- Gleichgeschaltete Medien.
- Volksvertreter, die sich dieser Medien bedienen.
- Volksvertreter, die die tatsächlichen Verhältnisse wider besseres Wissen leugnen.
- Bürger, die unter Amtswillkür zu leiden haben.
- Unmenschliche Entscheidungen in eben diesen Ämtern.
Das alles hatten wir hier in Deutschland schon einmal. Es ist jetzt rund 70 Jahre her und geschah in einem Reich, das man als 1000jährig zu bezeichnen pflegte. In dem Nagelstiefel mehr als Menschenrechte galten. Ob wir wohl gerade den Beginn einer Neuauflage davon erleben?

Hartz ist Pfusch. Und Pfusch kann nicht repariert werden. Mit einem Auto, dessen Motor permanent repariert wird, würde ich nicht fahren. (Norbert Blüm, Ex-Arbeitsminister)
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